Beiträge zum Stichwort ‘ Anshu Jain ’

Banken verzweifeln an Regulierungswut

4. September 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Das „Handelsblatt“ berichtet in einem ausführlichen Beitrag über wachsende Widerstände der Banken gegen die vermeintliche Regulierungswut der nationalen und internationalen Aufseher. Top-Banker würden zunehmend wieder in die Offensive gehen, heißt es. Sie fühlen sich von Politik und Aufsicht gegängelt, sie wollen Geschäfte ohne zu enge Grenzen machen. „Das Unbehagen fassen sie in einem Wort zusammen: Überregulierung.“ Man sei an einem Punkt angelangt, an dem wir Gefahr laufen, dass die regulatorischen Maßnahmen in Europa exzessiv werden, wird Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain aus einem Grußwort zur diesjährigen „Handelsblatt“- Konferenz, die am Mittwoch beginnt, zitiert. Die Auswirkungen der Überregulierung in Europa könnten am Ende auch das Wirtschaftswachstum…



Deutsche Bank im Wandel – Risikoabbau belastet

26. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

Der aufgrund regulatorischer Zwänge geplante Bilanzabbau bei der Deutschen Bank beschäftigt weiterhin die Gazetten.
„Deutsche Bank schrumpft um eine Großbank“, titelt hierzu die „Börsen-Zeitung“. Unter Berufung auf „sehr realistisch erscheinende … Berechnungen von J.P. Morgan“ schreibt das Blatt, dass die absehbaren regulatorischen Vorgaben auf eine Reduktion der Bilanzsumme um mehr als 400 Mrd. Euro, etwa ein Fünftel des aktuellen Volumens, hinauslaufen könnte. „Das ist mehr als z. B. die komplette Bilanz der HypoVereinsbank, die im Sprachgebrauch auch noch als Großbank durchgeht“, heißt es. Unter Berufung auf Finanzvorstand Stefan Krause heißt es weiterhin, dass die Bank ihr Liquiditätspolster verringern und Derivategeschäfte abbauen könnte. Zudem sei die Veräußerung von Nichtkernaktiva geplant. Hintergrund ist die bei den Investoren als Kenngröße wichtige Verschuldungsquote einer Bank. Mehrere Medien…



Deutsche Bank pusht Kulturwandel

25. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

Kulturwandel„Der Startschuss für die neue saubere Deutsche Bank ist gefallen“, meldet heute das „Handelsblatt“.
In einem symbolischen Akt haben die beiden Vorstandschefs der Deutschen Bank, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, die rund 100.000 Mitarbeiter auf die neue Zeit eingeschworen. Hierzu unterschrieben 250 Manager auf einer Fotowand mit ihren Konterfeis die neuen Überzeugungen. Das „Handelsblatt“ merkt hierzu an: „Für Minuten der Muße haben die Topmanager der Deutschen Bank ein neues Spielzeug: einen Würfel, auf dem Deutschlands größtes Geldhaus den neuen Wertekanon verewigt hat, der das skandalgeplagte Geldhaus läutern soll.“ Integrität, Nachhaltige Leistung, Kundenorientierung, Innovation, Disziplin und Partnerschaft seien die neuen sechs Prinzipien des Instituts. Dennoch lassen sich aus Sicht des „Handelsblatts“ die „Altlasten nicht einfach…



Leverage Ratio: Weil einfach einfach einfacher ist

13. Juni 2013 | Von | Kategorie: Basel III

Die „Süddeutsche Zeitung“ beschäftigt sich mit dem Pro und Contra der unlängst von Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain befeuerten Debatte um eine Schuldengrenze für Banken. Die neu entflammte Diskussion um eine feste Verschuldungsobergrenze für Banken (Leverage Ratio) mache ihn und die gesamte Bankenlobby nervös, heißt es, zumal die Banker gedacht hätten, das Thema sei nun „vom Tisch“. [...]



Leverage Ratio als Konfliktpunkt zwischen Grünen und Deutscher Bank

29. Mai 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die Deutsche Bank wehrt sich gegen Pläne der Grünen, eine strikte Verschuldungsgrenze für Banken einzuziehen.
Mehrere Medien berichten heute über eine Veranstaltung der Grünen-Bundestagsfraktion in Frankfurt, wo der Co-Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Anshu Jain, die und Liquiditätsregeln für neuen Eigenkapital- und Liquiditätsregeln für Banken (Basel III) verteidigte, „obwohl diese unsere Eigenkapitalrendite auslöschen“. Auf der in Englisch geführten Diskussion warnte Jain zudem vor einer Balkanisierung der Regulierung, also vor international unterschiedlichen Regeln. Die Einführung einer strikten Verschuldungsgrenze (Leverage Ratio) für die Bankenbranche, wie sie die Grünen fordern, lehnte Jain ab. Jain sprach sich dafür aus, zunächst die Baseler Regeln international einheitlich umzusetzen. Auch…



Deutsche Bank: Blick hinter die Kulissen des Kulturwandels

23. Mai 2013 | Von | Kategorie: Top News

Im Umfeld der heute stattfindenden Hauptversammlung der Deutschen Bank beschäftigen sich diverse Medien mit dem Status der Umsetzung des Themas des „Kulturwandel“ beim deutschen Branchenprimus.
Die Wochenzeitung „Die Zeit“ etwa sieht hier noch gewaltige Herausforderungen auf die Deutsche Bank zukommen: „Angesichts unzähliger Skandale hat die führende Bank des Landes den Kulturwandel ausgerufen. Alles Schönfärberei?“. Das Blatt wirft einen Blick „hinter die Kulissen“ und sieht das Institut am Scheideweg angekommen: „Vom Erfolg hängt der Ruf und damit auch die Zukunft der Bank ab. Kunden fühlen sich von ihr über den Tisch gezogen, es gibt viele Klagen und kostspielige Vergleiche, Skandale und staatliche Ermittlungen weltweit. Das einst so stolze Haus steht heute wie ein Hort von Zockern und Verbrechern…



Laufender Kulturwandel der Deutschen Bank im Fokus

21. Mai 2013 | Von | Kategorie: Top News

Im Nachlauf der Finanzkrise und zahlreicher Skandale haben sich viele Banken einen so genannten Kulturwandel verordnet. Prominentes Beispiel ist dabei die Deutsche Bank.
In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ nimmt Aufsichtsratschef Paul Achleitner Bezug zur laufenden Debatte rund um das Thema Kulturwandel: Die Bank verzichte lieber auf ein Geschäft, „bevor wir uns hinterher Ärger einhandeln“, so Achleitner mit Blick auf die laufende juristische Aufarbeitung des Libor-Skandals. Bis die Geister der Vergangenheit verjagt seien, würden Jahre ins Land ziehen, so Achleitner. „Das Problem reicht ja über das rein Juristische hinaus: Es wird geraume Zeit dauern, bis die Bankindustrie wieder das Standing und das Vertrauen aufgebaut hat, das es vorher hatte.“ Im Prolog des Interviews schreibt das Blatt: „Aufsichtsratschef Paul Achleitner bringt die Deutsche Bank auf eine…



Internationaler Bankenverband befeuert Kritik gegen Fed-Kapitalpläne

7. Mai 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Der Weltfinanzverband Institute of International Finance (IIF) hat mit „herber Kritik“ auf die in den USA geplante Regulierung von Auslandsbanken reagiert.
Der Verband argumentiert in einer 20-seitigen Eingabe an die US-Notenbank mit Unvereinbarkeiten der geplanten Regeln mit internationalen Vereinbarungen, vor allem aber mit den Folgen für die Bemühungen um eine einheitliche globale Finanzregulierung. Betroffen von den Regeln wäre hierzulande vor allem die Deutsche Bank, bundesweit das Institut mit den umfangreichsten US-Aktivitäten. berichtet die „Börsen-Zeitung“. Bei den Co-CEOs Jürgen Fitschen und Anshu Jain, deren Vorgänger Josef Ackermann jahrelang Chairman of the Board of Directors des IIF war, rangiere das Thema auf der Agenda weit oben. Einen Rückzug aus den USA schloss…



Aufgeweichte Basel III-Regeln in Großbritannien werden von deutschen Banken unterschiedlich kommentiert

15. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Top News

Die Pläne der britischen Finanzaufsichtsbehörde FSA, die Bankeneigenkapitalregeln Basel III bei der nationalen Umsetzung aufzuweichen, stoßen bei den deutschen Finanzinstituten auf gemischte Reaktionen.
Das Vorhaben, Kredite aus dem „Funding for Lending“-Programm der Bank of England von der Eigenkapitalunterlegung zu befreien, stößt insbesondere bei den hiesigen Sparkassen auf Empörung. Diese Befreiung sei „das genaue Gegenteil“ dessen, was global und in Europa verabredet sei, erklärt Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon gegenüber der „Financial Times Deutschland“. „Dass Großbritannien jetzt Regeln umsetzt, die Basel III konterkarieren, muss uns alle umtreiben“, mahnte der DSGV-Vormann weiter (vgl. RMRG vom 10.10.). Die heftige Kritik an der FSA seitens der Sparkassen…



Basel III: Citigroup dünnt Produktpalette im Investmentbanking aus und setzt neues Renditeziel

11. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

usbaselTrotz schärferer regulatorischer Anforderungen verfolgt die US-Großbank Citigroup weiterhin die Strategie eines „Supermarkts für Finanzprodukte“ – mit der Einschränkung, dass man in den Regalen nur noch Grundnahrungsmittel offeriert.
Diesen Vergleich skizzierte der Chef des Finanzinstituts, Vikram Pandit, im Rahmen von Barclays Global Financial Services Conference. Im Hinblick auf das Eigenkapital- und Liquiditätsregelwerk Basel III habe man die angebotene Produktpalette – insbesondere im Bereich Investmentbanking – überarbeitet und visiere eine künftige Eigenkapitalrendite im Bereich zwischen 15 und 19 Prozent an, so der Citigroup-Vormann. Die Assets mit denen Citi im Investmentbanking operiere, seien nunmehr „ausschließlich am Kundennutzen und der…