Beiträge zum Stichwort ‘ Bank of America ’

Kampf um die Risikogewichtung der Bankenregeln

10. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

„Häppchenweise lässt der Baseler Ausschuss derzeit die Katze aus dem Sack…“, berichtet der „Platow Brief“ in einer Analyse zum Stand der Arbeiten rund um die neuen Kapitalstandards für Banken.
So habe der Ausschuss vor kurzem Details zur Ausgestaltung der Verschuldungsgrenze zur Diskussion gestellt (vgl. RMRG vom 9.7.). „Diese so genannte Leverage-Ratio stellt die noch weitgehend ungewichtete Bilanzsumme ins Verhältnis zum regulatorischen Eigenkapital.“ Dem Bericht zufolge ginge das Ringen um die Risikogewichtung nun „in die entscheidende Runde.“ Erste Reaktionen der Banken beschreibt der „Platow Brief“ wie folgt: „Wie das Kaninchen auf die Schlange starren Banker derzeit auf die Arbeit des bei der BIZ in Basel angesiedelten Ausschusses für Bankenaufsicht.“ Die Bankenbranche wehre sich vehement gegen eine risikoungewichtete Verschuldungsquote im Regelwerk – verwiesen wird explizit…



Unzureichendes Risikomanagement bei Bank of America, Citigroup und Morgan Stanley

10. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Top News

Der US-Wirtschaftssender „CNBC“ hat aktuell einen Report über die Qualität des Risikomanagements der größten amerikanischen Banken veröffentlicht.
Für diese Erhebung wurden zwei Dutzend Bankanalysten an der Wall Street gebeten, die Bank of America, die Citigroup, Goldman Sachs, JP Morgan Chase und Morgan Stanley nach fünf Kriterien der Risiko- und Kapitalsteuerung zu bewerten (siehe Grafik). Dabei sollte eine Benotung von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut) angewandt werden. In Auswertung der Ergebnisse sei die Frage nach dem besten „Risikomanager“ unter den US-Banken klar mit Goldman Sachs zu beantworten (Note 9). Bank of America, Citigroup und Morgan Stanley werden bei der Qualität des Risikomanagements hingegen…



Kreis der systemrelevanten Banken soll verkleinert werden / Commerzbank Streichkandidat?

9. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

SystemrelevanzDie Anzahl der als systemrelevant eingestuften Geldhäuser könnte diese Woche reduziert werden.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ könnten die morgen im Financial Stability Board (FSB) versammelten Bankenaufseher die Liste der 29 systemrelevanten Banken auf internationaler Ebene zusammenstreichen. Die Aufseher seien zu der Einsicht gekommen, dass der Zusammenbruch einiger der aufgeführten Banken keine allzu große Gefahr für die Stabilität der Weltwirtschaft mehr darstelle. Hinzu komme, dass einige Finanzkonzerne eine Restrukturierung durchgeführt hätten, teilt „Bloomberg“ mit. Den ursprünglichen Planungen zufolge sollen die Banken, die als „too big to fail“ identifiziert…



Experten warnen US-Banken vor groß angelegter Trojaner-Attacke

8. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Top News

Experten zufolge müssen US-Banken mit einer groß angelegten Trojaner-Attacke auf ihre IT-Infrastruktur rechnen.
Entsprechende Warnungen hat das IT-Sicherheitsunternehmen RSA auf seinen Online-Seiten veröffentlicht. Die Experten sehen den „bislang größten koordinierten Cyberangriff auf amerikanische Finanzinstitute“ am Horizont. Derzeit würde in einschlägigen Foren offen um Betreiber von Botnetzen geworben, die sich an dem Angriff beteiligen sollen. Bis zu 100 Botnetz-Operatoren sollen für die Attacke gewonnen werden. Nach Informationen von RSA soll ein bislang wenig bekannter Trojaner eingesetzt werden, um die Daten-Kommunikation zwischen Bank und Kunde zu manipulieren und so betrügerische Überweisungen zu initiieren. Der geplante Angriff werde mit anti-amerikanischen Motiven…



„Kernkapital-Ranking“ als Indiz für Zersplitterung des deutschen Bankenmarktes

27. August 2010 | Von | Kategorie: Top News

artikelIn einem Beitrag für „die bank“ wertet Dirk Franke, Direktor im Bundesverband deutscher Banken (BdB), eine Studie des britischen Branchenblatts „The Banker“ zur aktuellen Situation und Struktur des internationalen Bankensektors aus.
Naturgemäß legt der BdB-Direktor dabei besonderen Fokus auf die hiesigen Privatbanken. Gerade ein Ranking der Institute nach ihrer Kernkapitalausstattung erscheint interessant. Hier habe sich die Deutsche Bank „ertragsstark und mit deutlich gesteigertem Kernkapital“ im Kreis der internationalen Top 25 behaupten können. Die Commerzbank habe die Spitzengruppe nach Kernkapital mit Platz 27 und 42,5 Mrd. US-Dollar nur knapp verfehlt. Weiter heißt es: „Außerhalb des eigentlichen Ranking, da zur UniCredit Group gehörig, folgt die HypoVereinsbank als Nummer drei im Bund der…



Basel III-getriebene Anteilsverkäufe eröffnen BlackRock Chancen

19. August 2010 | Von | Kategorie: Basel III

papers11Die Spekulationen um die Veräußerung von Anteilen am Vermögensverwalter BlackRock durch die Bank of America (BoA) steht seit einigen Tagen im medialen Fokus.
So verweist das Handelsblatt als möglichen Grund die Regelungen von Basel III an. „Darin ist vorgesehen, dass Banken das Eigenkapital von Minderheitsbeteiligungen nur noch sehr eingeschränkt auf ihr Eigenkapital anrechnen dürfen. Damit können solche Beteiligungen künftig zur Last werden“, heißt es erklärend. Zwar sei der federführende Baseler Ausschuss von seinen ursprünglichen Plänen abgerückt, das Kernkapital von Beteiligungen überhaupt nicht mehr zu berücksichtigen. „Doch…



Eklat in Basel wird für Deutschland zum PR-Desaster

29. Juli 2010 | Von | Kategorie: Top News

basel3_2Die vom Gouverneursrat des Baseler Ausschusses ohnehin schon aufgeweichte Agenda zur Finalisierung des Basel III-Regelwerks und die noch weitergehenden Forderungen seitens der deutschen Vertreter in Basel – bzw. deren Blockadehaltung – sorgen weiter für scharfe Kritik.
„Wer bremst denn da?“, fragt „Die Zeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe und blickt auf die Arbeiten des Baseler Ausschusses an neuen Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften für die Bankenbranche. Im Fokus stehen dabei in erster Linie die jüngsten Unstimmigkeiten im Gouverneursrat des Gremiums, dessen verabschiedete Agenda für die Finalisierung von Basel III von den deutschen Vertretern, BaFin-Chef Jochen Sanio und Bundesbank-Vize Franz-Christoph Zeitler, nicht mitgetragen wurde. Diese verweigerte Zustimmung die in Anbetracht der üblicherweise einstimmig gefassten Baseler Entscheidungen, als außergewöhnliches Vorkommnis bezeichnet werden kann, hatte heftige…



Basel III-Einführung wird offenbar verschoben

4. Juni 2010 | Von | Kategorie: Top News

basel3Auf der Titelseite seiner heutigen Ausgabe berichtet das „Wall Street Journal Europe“, dass die Implementierung der Basel III-Eigenkapitalregeln für den Bankensektor über längere Transformationsfristen erleichtert werden könnte.
Dabei beruft sich das Blatt auf informierte Kreise. Die internationalen Regulatoren würden derzeit auf einen Kompromiss hinsteuern, der zwar einerseits strikte Anforderungen an das Eigenkapital der Finanzinstitute vorsehe, andererseits jedoch – als Zugeständnis an die Branche – einen späteren Einführungszeitpunkt für die Regularien vorsieht. Das Blatt spricht dabei über eine graduiertere Implementierungsphase über das Jahr 2012 hinaus. Hintergrund seien in erster Linie die Einwände Japans, Deutschlands und Frankreichs, die auf eine langsamere Regelumsetzung gedrängt hätten – aus Sorge vor signifikanten Kapitallücken im jeweiligen nationalen Bankensektor. Verwiesen wird zudem…



Veröffentlichung zu US-Stresstests enttäuscht – Vereinbarte “Theatralik” zwischen Regierung und Banken

27. April 2009 | Von | Kategorie: Top News

artikelDie Erwartungen an die Veröffentlichung der Stresstest-Methodik für die 19 größten US-Banken wurden schon im Vorfeld von Experten gedämpft – und diese sollten Recht behalten.
Die am Freitag bereitgestellte 21-seitige Publikation der Federal Reserve (Fed) lässt jegliche Details vermissen, die Rückschlüsse auf die wirkliche Situation des US-Bankensektors zulassen. Die schwammigen Aussagen, wonach die Finanzinstitute künftig deutlich dickere Kapitaldecken als bislang vorgeschrieben vorhalten müssten – das aber die Ergebnisse der Stresstests kein Maß für die gegenwärtige Zahlungsfähigkeit der Institute seien, haben die Marktbeobachter ratlos zurückgelassen. Die Fed äußerte sich in ihrer Erklärung auch nicht dazu, auf welches Niveau…