Beiträge zum Stichwort ‘ Bankenaufsicht ’

„Alle Leichen“ ans Tageslicht holen…

5. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

…fordert Martin Hellwig, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn, in einem Interview mit dem Magazin „Der Spiegel“. Hellwig erklärt darin, warum Banken mehr Kapital brauchen – und die Europäer eine Bankenunion. Auf die Frage des „Spiegels“, wie viel Geld den Banken nach der Bilanzprüfung der EZB fehlen könnte, antwortet der Experte wie [...]



EZB intern: Machtkampf um Bankenaufsicht

26. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet über den Machtkampf beim Aufbau der neuen Bankenaufsicht unter dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB).
Das Machtgerangel zwischen nationalen Aufsehern und Zentralbanker würde dazu führen, dass der Prozess derzeit „schleppend“ verlaufe. Ebenso gebe es verschiedene Interessenlagen mit Blick auf die anstehende Bankenbilanzprüfung durch die EZB, die der Aufsicht vorgeschaltet ist. Diese reichen laut Bericht von den Prüfschwerpunkten bis zum Umfang der Ergebnispublikation. Insgeheim, so berichtet die „Süddeutsche Zeitung“, sei man bei der EZB allerdings froh darüber, dass sich der Start der neuen Bankenaufsicht verschiebe: „Nicht nur, weil die Materie komplex ist. Sondern auch, weil derzeit nationale Aufseher und Zentralbanker noch damit beschäftigt sind, die Machtverteilung auszuhandeln.“ In dem sehr kompetenten Beitrag beschreibt die „Süddeutsche Zeitung“ im Folgenden…



Bundesbank kritisiert geplante EU-Aufsichtsstrukturen

23. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Das „Handelsblatt“ berichtet von einem massiven Drängen der Deutschen Bundesbank auf eine Änderung der EU-Verträge für die ab Herbst 2014 geplante europäische Bankenaufsicht. „Die Bundesbank lässt nicht locker“, schreibt hierzu das „Handelsblatt“. Der gefundene Kompromiss, sich auf eine vorhandene Rechtsgrundlage zu stützen, erlaube zwar einen zügigen Einstieg. Diese Rechtsgrundlage sei aber mit einer Reihe von [...]



EZB sucht händeringend Aufsichtspersonal

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: Sonstiges

Laut „Frankfurter Rundschau“ steht die Europäische Zentralbank wegen des Aufbaus der auf sie übergehenden europäischen Bankenkontrolle vor einer „Masseneinstellung“ von Aufsichtsfachleuten. Ein Personalexperte sieht vor allem Risikomanager von der Einstellungswelle profitieren: „Wenn die EZB ihre neue Rolle ernst nimmt, wird sie auch Ex-Risikomanager oder Produktleute aus Banken einstellen. Die wissen genau, an welchen Stellschrauben in [...]



EU-Bankenunion entzweit Experten

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Basel IIIAus Sicht von Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn sind die Pläne der EU-Kommission, bei Bankenpleiten die Steuerzahler zu schonen und die Gläubiger stärker heranzuziehen, richtig.
Gleichwohl gebe es aus Sicht des Sinns zu viele Ausnahmen. Die Banken würden versuchen, ihre Gläubigerstruktur so umzuschichten, dass am Ende der Rettungsschirm ESM die Zeche zahlen muss, warnt Sinn in einem Gastbeitrag für die „Wirtschaftswoche“. Sinn analysiert folgend die von der EU vorgeschlagene Hackordnung für die Verteilung der Verluste. Erst komme naturgemäß das Eigenkapital, dann das Hybridkapital, dann andere untergeordnete Fremdkapitalarten. Das alles höre sich laut Sinn „besser an, als es ist“, denn: Erstens sind die 4,5 % in Wahrheit meistens nicht mehr als 2 % der Bilanzsumme, weil viele kritische Anlagen, so insbesondere Staatspapiere, bei der Summe der risikogewichteten Aktiva gar nicht oder nur partiell mitgezählt…



Blockiert die Bundesregierung die Neuregulierung des Finanzsektors?

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

Der „Spiegel“ sieht in einem Grundsatzbeitrag die Bundesregierung als Blockierer bei wichtigen regulatorischen Vorhaben in der Eurozone.
Einleitend heißt es: „Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, macht Druck beim wichtigsten Reformprojekt der Euro-Zone, der Bankenunion. Die Regierungen sollen das nötige Geld bereitstellen. Doch vor allem Berlin weigert sich.“ Hintergrund: Europas Nordstaaten unter Führung Deutschlands wollen, dass allein die nationalen Regierungen denkbare Abwicklungs- oder Sanierungsmaßnahmen für ihre maroden Banken finanzieren. „So wie von der EU-Kommission geplant, wird es die Bankenunion nicht geben“, wird hierzu der parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Steffen Kampeter, zitiert. „Wir stimmen auf keinen Fall einer Lösung zu, die den Verlust von nationaler Souveränität bedeutet und…



Bankenaufsicht der EZB als “Mission impossible”?

18. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

In einem Grundsatzbeitrag auf Seite 1 hält das „Handelsblatt“ das wichtigste Projekt von EZB-Chefs Mario Draghi, nämlich die Übernahme der Bankenaufsicht für die gesamte Euro-Zone, für gefährdet.
Der Grund: „Die geplante Kontrolle von rund 130 Großbanken durch die EZB wirft ungeahnte Probleme auf.“ Die Gefahr sei groß, dass die neue Bankenaufsicht nicht rechtzeitig starten werde. „Den für Mitte 2014 avisierten Beginn musste die Zentralbank bereits verschieben. Inzwischen erwarten selbst Optimisten in Europas Notenbank, dass die Aufseher frühestens im September 2014 ihre Arbeit aufnehmen werden“, so das Blatt. Zu groß seien die Probleme. So könne die EZB den benötigten 1.000 Aufsichtsmitarbeitern bislang keine Arbeitsverträge anbieten, obwohl sie händeringend Personal für die neuen Aufgaben benötige. Denn erst müsse das Europaparlament dem Aufbau der gemeinsamen Aufsicht zustimmen, und das sei nicht vor September…



Beratungsbedarf bei der EZB

9. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Bei der anstehenden Prüfung der 140 größten Banken in der Euro-Zone muss sich die Europäische Zentralbank (EZB) Medienberichten zufolge externer Berater bedienen. „Für die eingehende Bilanzprüfung, die Anfang 2014 der Übernahme der Aufsicht über die Institute durch die EZB vorangehen wird, sollen für jedes einzelne der 17 Länder Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen angeheuert werden“, schreibt das [...]



Milliardenrisiken in den Bad Banks deutscher Banken

9. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

Das „Handelsblatt“ warnt in einem Grundsatzbeitrag vor den milliardenschweren „Altlasten“, die in den Bad Banks hiesiger Banken schlummerten.
Zwar seien viele toxische Papiere bereits abgeschrieben. Dennoch werde die Europäische Zentralbank (EZB) die Institute im Rahmen ihres künftigen Aufsichtsmandats genau prüfen, heißt es. Insgesamt summierten sich die Altlasten in den Bad Banks (u.a. der Deutschen Bank, der Landesbank Baden-Württemberg und der BayernLB) auf rund 350 Mrd. Euro, schreibt das Blatt an anderer Stelle. Diese Geldhäuser hätten sich entschlossen, toxische Wertpapiere und Geschäfte, die sie loswerden wollen, nicht massiv abzuschreiben, sondern in der Bilanz zu lassen und in eine Bad Bank auszulagern. Die Tatsache, dass die hiesigen Banken doe problematischen Wertpapiere und Geschäfte, die sie loswerden wollen, nicht drastisch abschreiben, sei dem Autor zufolge ein Indiz…



EZB-Direktor Mersch: 1000 neue Mitarbeiter für EU-Bankenaufsicht

8. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ erklärt der Luxemburger EZB-Direktor Yves Mersch, dass die Europäische Zentralbank, die ab kommendem Jahr alle großen Banken in der Eurozone beaufsichtigen wird, mehr als tausend Mitarbeiter in diesem Bereich einstellen wird. Davon werde der überwiegende Teil Aufseher sein, aber auch IT-Experten, Statistiker, Juristen und so weiter. Mersch [...]