Beiträge zum Stichwort ‘ Bankenrettung ’

Vergleichsanalyse: Bankenregulierung in USA und Europa

18. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

In einer Vergleichsanalyse beschäftigt sich das „Handelsblatt“ mit den neuen Regulierungsstrukturen in Europa und den USA für Banken und sieht dabei beide Systeme im Wettbewerb zueinander stehen: „Während in Europa Ordnungspolitiker das Für und Wider der Bankenregulierung wägen, haben sich die USA früh entschieden: Politik führt, Banken folgen. Doch mittlerweile bröselt das Prinzip“, heißt es. [...]



Rettungskosten: Banken als Risikofaktor

2. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenrettungDas „Handelsblatt“ warnt vor weiterhin bestehenden Risiken für die Finanzsysteme, die von maroden Banken ausgingen.
Dabei formuliert der Autor den Vorwurf, dass der Staat – entgegen aller gegenteiligen Verlautbarungen – weiterhin Geldinstitute retten dürfe. „Dafür haben die EU-Finanzminister heimlich gesorgt.“ Die vollmundigen Verlautbarungen der Politik, dass zunächst Anteilseigner und Gläubiger im Falle einer Bankenabwicklung zur Kasse gebeten würden, seien Makulatur. Wörtlich heißt es: „Eines haben Schäuble und seine Kollegen allerdings verschwiegen: Sie wollen eine großzügige Ausnahme von der Regel machen. Sie ist im – extrem verklausuliert formulierten – Artikel 27, Absatz 2dIII des Richtlinienentwurfs versteckt. Dort ist von ‚außergewöhnlicher öffentlicher finanzieller Unterstützung‘ die Rede.“ Kapitalspritzen oder Bürgschaften dürfen demnach so lange gewährt werden, bis die Aufsichtsbehörde eine Bank…



Wurden die Lehren aus der Lehman-Pleite gezogen?

16. September 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenrettungAnlässlich der fünfjährigen Wiederkehr des Zusammenbruchs von Lehman Brothers gehen zahlreiche Medien auf Spurensuche, ob und inwieweit Banken, Politik und Regulatoren Konsequenzen aus diesem tiefgreifenden Ereignis gezogen haben.
Die „Süddeutsche Zeitung“ sieht die regulatorischen Ziele im Jahr 5 nach Lehman kaum erreicht. Als Konsequenz aus der Finanzkrise wollte die Politikeigentlich weltweit die Geldinstitute verkleinern. Keines sollte mehr so mächtig sein, dass man es nicht in die Pleite schicken kann. Erreicht wurde jedoch das Gegenteil, klagt die „Süddeutsche Zeitung“. Der Autor unterstellt den Banken, ihre Zockerkultur nur „auf andere Schreibtische“ verlagert zu haben und sich dadurch den Regulatoren zu entziehen. „Selbst der deutschen Bankenaufsicht Bafin ist das nicht gelungen, als sie mehrere Monate lang den Eigenhandel der Banken untersuchte.“ Auch deshalb…



Haftungsfrage lastet weiterhin auf Steuerzahler

13. September 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

BankenMassive Haftungsrisiken für Steuerzahler im Falle von Bankenpleiten sind Thema eines Beitrags in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.
„Fünf Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman müssen Banken weiterhin von den Staaten gerettet werden“, klagt hierin der Autor. Grundsätzlich gehe „das Bankenretten in Europa munter weiter“, so der Beitrag. Im Folgenden weist der Autor darauf hin, dass die Banken dabei von signifikanten Subventionierungseffekten profitieren würden. „Dass es sich der deutsche Staat nicht leisten kann, die Deutsche Bank untergehen zu lassen, hebt deren Rating bei Moody’s um drei Stufen nach oben. Die bessere Kreditwürdigkeit verbilligt die Finanzierung der Banken am Kapitalmarkt um einen halben Prozentpunkt.“ Für die 17 größten deutschen Banken ergebe sich eine jährliche Subvention von mehr als 20 Mrd. Euro. Gäbe es diese Form der Subventionierung nicht, sähe es um die Profitabilität…



Thema Bankenabwicklung nach wie vor ungelöst

3. September 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenrettungDie „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet über die Schwierigkeiten bei der Umsetzung einer optimierten Bankenabwicklung.
Trotz einiger Fortschritte bei dem Thema bleibe die Abwicklung großer, systemrelevanter Banken weiterhin ungelöst. Das Blatt beruft sich dabei auf die Ergebnisse des am Montag vom Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board, FSB) veröffentlichten Berichts. In diesem fasst das Gremium, dem Vertreter der Finanzministerien, Notenbanken und Aufsichtsbehörden aus den G20-Ländern angehören, seine Empfehlungen für den Gipfel in St. Petersburg zusammen, der am Donnerstag beginnt. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ befasst sich der Bericht mit dem Problem des „too big to fail“ („zu groß, um zu scheitern“) hauptsächlich mit Banken. Im Herbst 2012 hatte der FSB eine Liste mit den für das Finanzsystem wichtigsten Banken…



Ausblick auf neue Regulierungshürden für Banken

15. August 2013 | Von | Kategorie: Top News

In einem ausführlichen Special geht das „Handelsblatt“ der Frage nach, was auf die Banken im Zuge der anstehenden Regulierungsherausforderungen zukommt.
„Nach dem Fast-Absturz des Weltfinanzsystems sollten die Banken krisensicher werden. Doch statt Reform droht Chaos“, so der Autor eingangs. Und weiter warnt er an die Adresse der Banken: „Auf die Banken rollt seit der Finanzkrise eine Welle neuer Regeln und Kontrollen zu. Dahinter steckt nicht nur die Sorge vor der nächsten Krise, sondern zum Teil auch der verständliche Zorn von Politikern, Aufsehern und Steuerzahlern auf eine Branche, die beinahe den Komplett-Absturz des Weltwirtschaftssystems verursacht hätte.“ Die unterschiedlichen Anforderungen werden dabei wie folgt zusammengefasst: „Die Banken sollen mehr Kapital aufnehmen, ihre Liquidität erhöhen, gleichzeitig aber zusätzliche Steuern bezahlen…



Wenig Begeisterung für EU-Kompromiss zur Bankenrettung

28. Juni 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenrettungZentrales Thema der heutigen Kommentarspalten ist die Donnerstag Nacht gefundene Einigung der EU-Finanzminister zur künftigen Abwicklung von Krisenbanken.
Konkret haben die EU-Finanzminister (Ecofin) beschlossen, Steuerzahler künftig nur noch in Ausnahmefällen zu belasten. Auf ihrer Titelseite konstatiert die „Süddeutsche Zeitung“ prominent: „Aktionäre und Sparer haften bei Bankenpleite“. Das Blatt verweist dabei auf die von den Ministern vorgegebene Haftungspyramide, der nach zuerst die Anteilseigner einer schiefliegenden Bank, danach die Gläubiger und die Inhaber von Sparguthaben mit mehr als 100.000 Euro für deren Verluste haften müssen. Jedoch gebe es Ausnahmen. So würden ausgewählte Verbindlichkeiten (z.B. Pfandbriefe, Pensionsansprüche der Bankmitarbeiter)…