Beiträge zum Stichwort ‘ BayernLB ’

Diskurs über Bankenkapitalisierung / Kritik an bankinternen Risikomodellen

25. November 2009 | Von | Kategorie: Top News

artikelAktuell rückt die Kapitalisierung der Banken durch eine neue Messmethodik in den Fokus der Öffentlichkeit.
Das Handelsblatt und die Financial Times Deutschland berichteten gestern über eine S&P-Analyse, wonach ein Großteil der internationalen Banken als unterkapitalisiert eingestuft wird. Die Ratingagentur legt ihrer Analyse den im Frühjahr 2009 vorgestellten Parameter „Risk Adjusted Capital“ (RAC) zugrunde. Der Vergleich zeige, dass Banken wie die Citigroup, die UBS und die japanische Mizuho gemessen am weltweiten RAC-Durchschnitt von 6,7 Prozent extrem unterkapitalisiert seien. Für die Schweizer Großbank wurde ein Wert von 2,2 Prozent ermittelt, für die Citigroup 2,1 und für Mizuho der unterste Wert mit 2,0 Prozent. Bei den deutschen Banken markiert die BayernLB mit 7,6 Prozent den Spitzenwert, während…



Bankenchefs warnen vor übereilter Regulierung / Weber signalisiert Unterstützung

5. November 2009 | Von | Kategorie: Top News

handIm Rahmen des dritten Bayerischen Finanzgipfels in München haben verschiedene Vertreter der Bankenbranche vor einer übereilten Verschärfung der Eigenkapitalregeln und einer Überregulierung des Sektors im Allgemeinen gewarnt.
„Neue Regeln müssen mit einem wohlüberlegten Zeitplan in Kraft treten“, erklärte BayernLB-Chef Michael Kemmer. Die jetzige Konjunkturphase sei nicht der richtige Zeitpunkt für striktere Regeln. Banken seien derzeit nicht in der Lage, innerhalb kürzester Zeit ihr Kernkapital zu verdoppeln. Dies könne einen Konjunkturaufschwung erschweren, pflichtete HVB-Chef Theodor Weimer bei. Dennoch räumte Kemmer ein, dass der Ruf nach höherer Eigenkapitalausstattung verständlich sei. Am Punkt der neuen Kernkapitaldefinition im reformierten Basel II wiederholte der…



Steinbrück kommt öffentlichen Banken bei Kernkapital-Definition entgegen

14. Mai 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers_fnpBei der strittigen Anerkennung von stillen Einlagen als Kernkapital hat Bundesfinanzminister Peer Steinbrück den öffentlichen Banken jetzt Entgegenkommen signalisiert.
Wie die Börsen-Zeitung berichtet, sollen die Institute für die Umstellung auf die neuen bankaufsichtlichen Vorgaben der EU eine lange Übergangszeit erhalten. Ausführungen Steinbrücks zufolge, ist eine Übergangsregelung von zehn Jahren vorgesehen, während denen die Mitgliedstaaten an der bestehenden Rechtslage festhalten dürften. Für den darauffolgenden Zeitraum „bis zum Jahre 2040 ist ein gleitender Übergang auf das neue Rechtsregime vorgesehen“. Der Finanzminister deutet diese Regelung in einem Brief an seinen hessischen Amtskollegen Karlheinz Weimar an, der vor dem Hintergrund der…