Beiträge zum Stichwort ‘ BIZ ’

Kritische Bremswirkung „unterschiedlicher Regulierungsphilosophien“

19. November 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers3Nachdem sich hochrangige Bankmanager zum Start der “Euro Finance Week” mit kritischen Anmerkungen zu den anvisierten Regulierungsmaßnahmen zu Wort gemeldet haben, verdeutlichen nun auch die Regulierer ihre Positionen.
Im Rahmen des Frankfurter Bankenkongresses hat sich der Vorsitzende des Committee of European Securities Regulators (CESR), Eddy Wymeersch, für einheitliche Finanzregeln in den USA und Europa ausgesprochen. Zugleich merkte er kritisch an, dass die Umsetzung der G20-Vorschläge auf beiden Seiten des Atlantiks durch „unterschiedliche Regulierungsphilosophien“ gebremst werde. Er verwies dabei insbesondere auf die „innereuropäischen Abweichungen bei der Anwendung von Regulierungsstandards“, berichtet die Börsen-Zeitung. Auch Malcolm D. Knight…



“Systemrelevanz der Großbanken nimmt zu” / Neuer Leitfaden zur Analyse des Systemrisikos

11. November 2009 | Von | Kategorie: Top News

risiko“Die Zahl der systemrelevanten Institute nimmt ab, aber die Systemrelevanz weniger Banken zu”, so der Ausblick der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf die künftige Strukturierung des Bankensektors im Nachlauf der Finanzkrise.
Damit unterstreicht der FAZ-Kommentar die Notwendigkeit der regulatorischen Adressierung der von Großbanken ausgehenden Systemrisiken. Das Blatt sieht in der Branche “die Schere auseinander gehen” – zwischen Banken, die auf Staatshilfe angewiesen sind, und den Instituten, die darauf nicht angewiesen sind und waren. In Reaktion auf das “too big to fail”-Dilemma in der Branche haben die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der Internationale Währungsfonds (IWF) und das Financial Stability Board (FSB) am Wochenende einen gemeinsamen Report vorgelegt…



Prozyklizität im Kreditsystem und die Geldpolitik der Notenbanken

5. November 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

Der ehemalige Chefvolkswirt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), William R. White, äußert sich in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung zur Ausgestaltung der künftigen Finanzmarktregulierung und beleuchtet dabei insbesondere die Steuerungsmöglichkeiten durch die Zentral- und Notenbanken. So müsse überlegt werden, wie diese Institutionen Kreditexzesse mittels ihrer Geldpolitik verhindern können (Prozyklizität im Kreditsystem). White betont: „Ernsthaft [...]



BIZ-Generaldirektor sieht kein „Basel III“ am Horizont / Leverage Ratio als unterstützendes Instrument

21. September 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers_ftDie Financial Times setzt in ihrer heutigen Ausgabe einen thematischen Schwerpunkt auf die Debatte um die Neugestaltung der Eigenkapitalregeln für Banken.
Es stelle sich dabei die Frage, ob Basel II „ad acta“ gelegt und durch einen dritten Eigenkapitalakkord ersetzt werden sollte. Nach Ansicht des General Managers der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Jaime Caruana, ist dieser radikale Schnitt nicht angebracht. „We have seen that models are more imperfect than we thought. [We are looking at] just an improvement of Basel II“, wird Caruana zitiert. Durch die Arbeiten des bei der BIZ angesiedelten Baseler Ausschusses werde sich Basel II vielmehr weiterentwickeln. Der BIZ-Generaldirektor betonte in diesem Zusammenhang, dass die Eigenkapitalregeln nicht als eine der Ursachen der Finanzmarktkrise…



Baseler Pläne zu Kernkapitaldefinition und Leverage Ratio ernten Lob und Kritik

8. September 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers_crossDie vom Vorsitzenden des Lenkungsgremiums des Baseler Ausschusses, EZB-Chef Jean-Claude Trichet, angekündigten Details zur Reform der Eigenkapitalregeln für Banken stoßen in der heutigen Presseberichterstattung auf ein breites Echo.
Insbesondere die nun feststehende Ergänzung von Basel II um eine Leverage Ratio und die entsprechenden Auswirkungen auf den deutschen Bankensektor stehen dabei im Mittelpunkt. „Baseler Ausschuss verständigt sich auf schärfere Kapitalstandards“, überschreibt die Börsen-Zeitung ihren Beitrag – die FAZ merkt an: „Notenbanken wollen Bankenregeln verschärfen.“ Das Handelsblatt diagnostiziert starken Widerstand der deutschen Banken und titelt: „Kreditwirtschaft protestiert.“ „Mehr Puffer für die Banken“, sieht derweil die Frankfurter Rundschau am…



In der Flut an Regulierungsvorschlägen geht der Überblick verloren

19. August 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers_mess„In puncto Regulierung und Bilanzierung ist es selbst für Insider derzeit enorm schwer, den Überblick über die Vielfalt der nationalen und internationalen Initiativen zu bewahren“, stellt die „Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen“ (ZfgK) fest.
Das gelte für Äußerungen auf Brüsseler-, Baseler- oder nationaler Ebene. Ebenso seien jedoch auch Verlautbarungen der G8, der G20, des IWF, der BIZ, der Standardsetter u.a. einzubeziehen. So sei nicht nur das Themenspektrum schwer überblickbar, sondern auch die jeweilige Relevanz. Die Frage, die sich dabei stellt: „Bewegen sich die immer wieder neuen Vorschläge schon nahe an verbindlichen Regelungen oder gehören sie nur zu einem breiten und ergebnisoffenen Diskussionsprozess für anstehende Entscheidungen?“ Selbst diese Einordnung falle inzwischen…



Ackermann opponiert erneut gegen Leverage Ratio

30. Juli 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

papers_ftIn einem Gastbeitrag für die heutige Financial Times plädiert Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann für international abgestimmte Neuregulierungen der Finanzbranche.
Er beschreibt dabei die Gefahr, dass regulatorische Änderungen zu erneuten Marktverwerfungen führen könnten. Auch Versuche, das Systemrisiko der Branche einzudämmen, indem man Großbanken zwingt, ihre Geschäftsaktivitäten einzuschränken, lehnt Ackermann ab (Stichwort „too-big-to-fail“). Der Bankchef verweist in dem Zusammenhang auf die Einführung einer festen Verschuldungsgrenze (Leverage Ratio) durch die Schweizerische Nationalbank. Es sei zwar unbestritten, das auch die überbordende Verschuldung einiger Institute zur Krise…



BIZ-Chefökonom kommentiert ergänzende Leverage Ratio positiv

28. Juli 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

Der Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), William White, äußert sich im Interview mit der „NZZ am Sonntag“ zu den Ursachen der Finanzkrise und nimmt dabei das Basel II-Regelwerk vor überzogener Kritik in Schutz. „Diese ganze Krise ist nicht unter Basel II entstanden, sondern unter Basel I. Basel II ist so aufgebaut, dass jene [...]



BIZ-Chef sieht Kernkapitalquote künftig über 10 Prozent

7. Juli 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

papers5Im Interview mit dem Handelsblatt wird der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Jaime Caruana, zur Ausgestaltung der künftigen Eigenkapitalregeln für Banken befragt.
Auf die Höhe der Kernkapitalquote angesprochen, antwortet der BIZ-Chef: „Wir brauchen einen Standard, und der muss für alle gelten. Dabei muss man aber bedenken, dass sich die Eigenkapitalanforderungen bereits dadurch erhöhen, wenn jetzt Risiken, die früher außerhalb der Bankbilanzen geführt wurden, mit berücksichtigt werden. Außerdem sollten die Banken in guten Zeiten stärkere Kapitalpolster aufbauen. Und die Banken, die ein systemisches Risiko darstellen, müssen größere Kapitalpolster bilden.“ Nachgefragt, ob die Kernkapitalquote zukünftig mehr als…



Müssen systemrelevante Banken einer verschärften Regulierung unterzogen werden?

2. Juli 2009 | Von | Kategorie: Top News

risikoIm Interview mit der heutigen Börsen-Zeitung fordert der Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Jaime Caruana, einen Mechanismus, wie systemrelevante Banken abgewickelt werden können.
„Ein Prozess, der signalisiert, dass auch systemrelevante Banken nicht ‚too big to fail’ sind, würde den ,moral hazard’ mindern und die Marktdisziplin erhöhen“, erklärt Caruana. Auf Nachfrage, welche Maßnahmen dabei in Betracht zu ziehen seien, führt der BIZ-Chef aus: „Wenn ein Institut zu komplex wird, brauchen wir ein zusätzliches Element der Aufsicht, der Eigenkapitalunterlegung sowie der Refinanzierungskontrolle. Ferner brauchen wir eine spezielle, international konsistente Rahmenregelung für Abwicklungen.“ Die von großen Kreditinstituten…