Beiträge zum Stichwort ‘ BVR ’

Widerstand gegen gemeinsame Haftung

6. September 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet von einem zunehmenden Widerstand in Deutschland gegen eine europaweite Haftung für kriselnde Banken. Hierzu wird der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, wie folgt zitiert: „Die Umverteilung von Vermögen im europäischen Bankensektor ist kein Mittel, mit dem ein zukunftsfähiges Bankensystem hergestellt werden kann.“ Er begrüße deshalb [...]



Politik fordert beim Thema Dispozinsen mehr Transparenz – Banken reagieren

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Sonstiges

Die „Börsen-Zeitung“ berichtet von einer neuerlichen Intervention von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner beim Thema Dispozinsen, in der sie öffentlich mehr Transparenz von den Banken bei diesem Thema einforderte. Mehrere Verbände der deutschen Kreditwirtschaft hätten daraufhin von ihren Mitgliedern mehr Offenheit gefordert. So empfahlen u.a. der Bundesverband deutscher Banken (BdB) sowie der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und [...]



Deutsche-Bank-Chef Fitschen zeichnet bedrohliches Szenario einer Überregulierung

11. Juni 2013 | Von | Kategorie: Top News

Medial starke Beachtung finden heute die Warnungen von Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen vor einer massiven Verteuerung von Bankgeschäften durch eine Überregulierung des Finanzsektors. Auch der Bankenverband BVR opponiert erneut gegen neue Bankenregeln.
Auf einer gestrigen Konferenz der FDP-Fraktion in Berlin sagte Fitschen, es gebe keine tragfähigen Gründe dafür, das Universalbankensystem durch ein Trennbanken-Modell zu ersetzen. Wer dennoch diesen Weg verfolge, müsse wissen, dass dadurch Kosten entstünden. Für die Finanzkrise sei keine Universalbank ursächlich gewesen, sagte Fitschen. Er verstehe nicht, warum die Politik mit einem Trennbankenmodell ein Problem lösen wolle, das es nicht gebe: „Ich befürchte, dass das Universalbankensystem Opfer des Wahlkampfs…



Trennbankengesetz: Genossenschaftsbanken sehen ihr Geschäftsmodell in Gefahr

5. April 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die genossenschaftlichen Banken sehen ihr Finanzmodell durch das nationale Trennbankengesetz in Gefahr.
Dies verdeutlicht Frank Westhoff, Vorstandsmitglied der DZ Bank, in einem Gastkommentar für die heutige Ausgabe der „Börsen-Zeitung“. Zwar gebe es bei der Genossenschaftlichen FinanzGruppe in Deutschland „bereits heute eine weitgehende Arbeitsteilung in Wholesale Banking, das überwiegend von den Zentralbanken angeboten wird, und Retail Banking, das bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken angesiedelt ist“, betont Westhoff – der dabei explizit auf die rechtliche, wirtschaftliche und operationale Selbstständigkeit der Einheiten hinweist. Die neue Vorgaben stellten jedoch die Funktion der Spitzeninstitute der Gruppe, DZ Bank und WGZ Bank, in Frage. Diese halten Wertpapiere für die…



Aufgeweichte Basel III-Regeln in Großbritannien werden von deutschen Banken unterschiedlich kommentiert

15. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Top News

Die Pläne der britischen Finanzaufsichtsbehörde FSA, die Bankeneigenkapitalregeln Basel III bei der nationalen Umsetzung aufzuweichen, stoßen bei den deutschen Finanzinstituten auf gemischte Reaktionen.
Das Vorhaben, Kredite aus dem „Funding for Lending“-Programm der Bank of England von der Eigenkapitalunterlegung zu befreien, stößt insbesondere bei den hiesigen Sparkassen auf Empörung. Diese Befreiung sei „das genaue Gegenteil“ dessen, was global und in Europa verabredet sei, erklärt Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon gegenüber der „Financial Times Deutschland“. „Dass Großbritannien jetzt Regeln umsetzt, die Basel III konterkarieren, muss uns alle umtreiben“, mahnte der DSGV-Vormann weiter (vgl. RMRG vom 10.10.). Die heftige Kritik an der FSA seitens der Sparkassen…



BVR: Basel III-Sonderbehandlung für Mittelstandskredite möglich

10. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Basel III

Nach Aussage des Präsidenten des Bundesverbands der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, könnte Mittelstandskrediten bei der Umsetzung der Basel III-Eigenkapitalregeln in Europa eine geringere Risikogewichtung zugeordnet werden. Für Ausleihungen an Unternehmen könne dann weiterhin die Risikobewertung von Basel II angewendet werden, gibt „Bloomberg“ die heutigen Aussagen Fröhlichs auf einer Veranstaltung in Frankfurt wieder. Dies [...]



Bankenaufsicht: EZB-Asmussen springt Sparkassen und Volksbanken bei

12. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

banken1Zwar stehen die deutschen Sparkassen und Volksbanken mit ihrer Fundamentalkritik an einer einheitlichen europäischen Bankenaufsicht in der Finanzbranche Europas weitestgehend isoliert da – doch nun kommt überraschende Unterstützung von unerwarteter Seite.
Nach den Plänen Brüssels – die heute von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier präzisiert werden sollen – wird der Europäischen Zentralbank (EZB) die alleinige Aufsichtskompetenz über den Bankensektor der Eurozone übertragen. Diese neuen Aufgaben für das eigene Haus stoßen bei EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen offenbar auf wenig Gegenliebe. Im Rahmen einer Veranstaltung in Frankfurt erklärte er gestern: „Die Europäische Bankenaufsicht sollte sich auf systemrelevante Institute begrenzen. Alles andere ist weder machbar noch wünschenswert.“ Damit…



Bankenstreit um Aufsicht steht im Medienfokus

5. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

papers5Der heftige Streit der deutschen Bankenbranche um die Gestaltung der neuen europäischen Bankenaufsicht steht im Fokus der heutigen Presseberichterstattung.
Die massiven Diskrepanzen zwischen Privatbanken einerseits und Sparkassen, Öffentlichen Banken und Genossenschaftsbanken andererseits, traten bei der „Handelsblatt“-Konferenz „Banken im Umbruch“ offen zu Tage. So titelt das „Handelsblatt“: „Banken gegen Banken“ – und die „Börsen-Zeitung“ notiert auf Seite 1: „Deutsche Banken streiten über Struktur der europäischen Aufsicht.“ Die „Süddeutsche Zeitung“ zieht die Konfliktlinie zwischen den kleinen und den großen Banken. „Banken zanken über ihre Aufsicht“, konstatiert die „Frankfurter Rundschau“. Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, forderte auf der Konferenz eine einheitliche Aufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) über alle Banken der Eurozone. Man…



Deutsche Bank-Chef Fitschen schaltet sich in Aufsichtsstreit ein

4. September 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

tickerIm Rahmen einer „Handelsblatt“-Tagung hat sich der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, in der Debatte um die Ausgestaltung einer europäischen Bankenaufsicht zu Wort gemeldet.
Hier sei eine mutige Neugestaltung angezeigt, wird Fitschen von den Agenturen wiedergegeben. Wer Europa als einheitlichen Marktplatz wolle, der dürfe sich nicht auf den „geringstmöglichen Nenner” bei der künftigen Bankenregulierung einigen, erklärte der Bankchef. Diese Aussage ist als Kritik an jüngsten Verlautbarungen der deutschen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken und Öffentlichen Banken zu verstehen, die eine Aufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) über kleine und mittlere Finanzinstitute ablehnen (vgl. RMRG vom 31.8.). Fitschen hält die Pläne der EU-Kommission für richtig, nicht nur die systemrelevanten Banken aus einer Hand überwachen zu lassen…



Konfliktfeld Europäische Bankenaufsicht

31. August 2012 | Von | Kategorie: Top News

aufsichtkurveWährend Brüssel seine Pläne für eine neue europäische Bankenaufsicht weiter vorantreibt, wird der Widerstand aus Deutschland gegen das Vorhaben stärker. Konfliktpunkt ist dabei die anvisierte, alleinige Aufsichtskompetenz der Europäischen Zentralbank (EZB).
Im Interview mit der heutigen „Süddeutschen Zeitung“ verdeutlicht EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier sein Konzept einer europäischen Aufsichtsstruktur unter Leitung der EZB, das am 12. September in allen Details vorgestellt werden soll. „Wir planen, dass mehr als 6000 Banken in den Euro-Ländern zentral überwacht werden – aus Frankfurt von der Europäischen Zentralbank, natürlich in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Aufsehern. Für die Banken der Euro-Länder ist das verpflichtend. Länder außerhalb der Euro-Zone können freiwillig mitmachen“, erklärt Barnier. Mit der genannten Zahl von 6000 Instituten wird die…