Beiträge zum Stichwort ‘ CDS ’

Kartell bei Kreditausfallversicherungen: 13 Banken drohen hohe Strafen

2. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

13 Großbanken soll Medienberichten zufolge im Handel mit Kreditausfallversicherungen getrickst haben.
Nun drohen ihnen Geldstrafen. Auch die Deutsche Bank sei involviert, heißt es in den Berichten übereinstimmend. In dem seit 2011 laufenden Kartellverfahren geht es um mutmaßliche Tricksereien im Handel mit Kreditausfallversicherungen – sogenannten Credit Default Swaps, kurz CDS. Die EU-Kommission habe nun Mitteilungen über die Beschwerdepunkte an die Banken geschickt, teilte die Behörde in Brüssel mit. Die Banken sollen anderen Unternehmen den Zugang zum CDS-Markt verwehrt haben, indem sie sich mit den entscheidenden Plattformen verschworen. Zu den Opfern sollen die Deutsche Börse in Frankfurt und die Börse Chicago Mercantile Exchange gehören, die auf dem…



Apobank mit sorgenvollem Blick auf Länderrisiko

31. August 2012 | Von | Kategorie: Riskmanagement

apobankIm Zuge ihrer Veröffentlichung der Halbjahreszahlen hat sich die genossenschaftliche Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) ausführlich zur eigenen Risikolage geäußert.
Aus dem Risikobericht des Instituts geht hervor, dass dabei insbesondere das Länderrisiko ganz oben auf der Beobachtungsliste steht. Vor dem Hintergrund der Staatsschuldenkrise sind dabei die Expositionen gegenüber europäischen Ländern von herausgehobener Bedeutung. „Aus den Altbeständen bestand zum Ende des ersten Halbjahres 2012 noch ein wesentliches direktes Länderrisiko mit Bezug zu den in Europa im Fokus stehenden Staaten gegenüber Italien, zum überwiegenden Teil in Form von Credit-Default-Swaps (CDS)“, heißt es in dem Bericht verklausuliert. Weiter teilt die Bank mit: „Indirekte Länderrisiken in den im Fokus stehenden Staaten…



„Letztlich waren die Stresstests viel Lärm um nichts…“

24. August 2010 | Von | Kategorie: Top News

stresstestsDas Handelsblatt und das „Wall Street Journal Europe“ widmen dem jüngsten EU-Bankenstresstest eine ausführliche Nachbetrachtung und kommen dabei zu dem Schluss, dass sich die in die Veröffentlichung der Test-Ergebnisse gesetzten Hoffnungen nicht erfüllt haben.
„Beruhigungspille ohne Wirkung“, daher die in ernüchterndem Ton formulierte Überschrift des Handelsblatt. „Unter dem Strich haben die Stresstests den Banken die Refinanzierung nicht erleichtert“, meint Ralf Burmeister, Leiter des Bankenanleihen-Researchs bei der LBBW: „Letztlich waren die Stresstests viel Lärm um nichts.“ So habe sich in Sachen Refinanzierungskonditionen nichts zum Positiven verändert – die CDS-Risikoprämien der Institute seien weiter auf hohem Stand. Weiterer Beleg für die Zeitung: „Kurz vor und nach der Veröffentlichung der Ergebnisse hatten sich zwar einige große Institute an den Markt gewagt, seither herrscht aber wieder…



Plädoyer für stärkere Regulierung auf internationaler Ebene

14. August 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

Nach Meinung des FTD-Kolumnisten Wolfgang Münchau schaffen die bisherigen Regulierungsreformen kein funktionierendes System. Die Gesetzesentwürfe, die momentan sowohl in den USA als auch in Europa durch die verschiedenen Instanzen laufen, seien nicht dazu geeignet, die eigentlichen Probleme dieser Krise zu lösen. „Weder hier noch in den USA gibt es auch nur die geringsten Bemühungen, die [...]



Müssen systemrelevante Banken einer verschärften Regulierung unterzogen werden?

2. Juli 2009 | Von | Kategorie: Top News

risikoIm Interview mit der heutigen Börsen-Zeitung fordert der Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), Jaime Caruana, einen Mechanismus, wie systemrelevante Banken abgewickelt werden können.
„Ein Prozess, der signalisiert, dass auch systemrelevante Banken nicht ‚too big to fail’ sind, würde den ,moral hazard’ mindern und die Marktdisziplin erhöhen“, erklärt Caruana. Auf Nachfrage, welche Maßnahmen dabei in Betracht zu ziehen seien, führt der BIZ-Chef aus: „Wenn ein Institut zu komplex wird, brauchen wir ein zusätzliches Element der Aufsicht, der Eigenkapitalunterlegung sowie der Refinanzierungskontrolle. Ferner brauchen wir eine spezielle, international konsistente Rahmenregelung für Abwicklungen.“ Die von großen Kreditinstituten…



Frage nach CDS-Clearing bleibt weiter unbeantwortet – Studie analysiert zentrale Abwicklung

6. April 2009 | Von | Kategorie: Top News

cdsEin zentrales Clearing von Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps – CDS) gilt als ein Mittel zur Wiederherstellung des Vertrauens am Finanzmarkt.
Im Vorfeld des G20-Gipfels vom vergangenen Wochenende gab es von Expertenseite erneut Forderungen, auch diese Thematik auf die Agenda des Londoner Treffens zu setzen. Doch im sehr allgemein gehaltenen Abschlusspapier finden sich dazu keine Anmerkungen. So hatte Prof. Dr. Paul J.J. Welfens, Präsident des Europäischen Instituts für Internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW) an der Bergischen Universität Wuppertal, jüngst gemahnt: “Ein ernstes Problem ist, dass viele Banken sich Kreditversicherungspolicen für Kreditportfolios bzw. Verbriefungsprodukte gekauft haben und diese…



Topökonomen veröffentlichen Regulierungsvorschläge für Finanzgipfel

6. März 2009 | Von | Kategorie: Top News

keyissuesUnter dem Titel „Macroeconomic Stability and Financial Regulation: Key Issues for the G20“ hat eine Gruppe von 16 Ökonomen unter dem Dach des Think Tanks „Centre for Economic Policy Research“ (CEPR) Vorschläge für eine künftige Neuorientierung der Finanzmarktregulierung und Fiskalpolitik veröffentlicht.
Die Experten drängen in ihrer Vorlage für den anstehenden Finanzgipfel in London auf eine schnelle Zusammenarbeit und eine bessere Abstimmung der G20-Staaten bei diesen Themen. Im Detail wird die Installation einer zentralen Clearing-Stelle für Kreditausfallversicherungen (CDS) und die Bekämpfung der Interessenkonflikte im Rating-Regime gefordert. Zudem müsse die prozyklische Wirkung der Eigenkapitalregeln für Banken durch die Implementierung makroökonomisch orientierter…



Finanzbranche will zentrales CDS-Clearing selbst implementieren

20. Februar 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

Die europäische Finanzbranche will mit einer Selbstverpflichtung zur Installierung eines zentralen Clearings von Kreditausfallversicherungen (CDS – Credit Default Swaps) eine bereits angedachte gesetzliche Regulierung seitens der EU abwenden. Der internationale Derivateverband ISDA hat nach Bericht der heutigen “Börsen-Zeitung” mitgeteilt, dass sich neun führende Akteure, darunter Credit Suisse, Deutsche Bank, UBS und Barclays, zum zentralen Clearing [...]



Neues Baseler Regelwerk nimmt Gestalt an / Pläne für zentrales CDS-Clearing

19. Januar 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers3Am vergangenen Wochenende hat sich der Nebel, der den Blick auf mögliche Änderungen am Basel II-Eigenkapitalregelwerk für Banken bislang verstellte, nun teilweise gelichtet. Bereits am Freitag Abend veröffentlichte der Baseler Ausschuss drei Konsultationspapiere zum Umbau von Basel II. Derweil gibt es seitens der EU Anzeichen, wonach man die Modifikation der Eigenkapitalregeln nutzen will, um ein zentrales Clearing für Credit Default Swaps zu installieren. Die FAZ Sonntagszeitung bringt außerdem den Vorschlag des Sachverständigenrats der Bundesregierung zur Einführung einer Leverage Ratio als Ergänzung zu Basel II wieder auf die Agenda. Wir fassen die aktuellen Entwicklungen detailliert zusammen:



Risk-Studie: „Credit Default Swaps: So Dear to Us, So Dangerous“

31. Dezember 2008 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Lange Zeit galten Credit-Default Swaps (CDS) als attraktive Innovation am Finanzmarkt. Die verheerende Krise an den Märkten hat mit dieser Vorstellung gründlich aufgeräumt. Eric Dickinson von Fordham University beschreibt in einer aktuellen Studie wie CDS systemische Risiken generieren, wie sie die aktuelle Finanzmarktkrise befeuert haben und was die US-Administration unternehmen muss, um diese negativen Effekte [...]