Beiträge zum Stichwort ‘ CFTC ’

Reguierung: Streit und Kompromiss zwischen EU und USA

16. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier hat im transatlantischen Streit über höhere Kapitalanforderungen für Auslandsbanken in den Vereinigten Staaten gedroht, amerikanische Banken in Europa notfalls ähnliche Regeln aufzuerlegen. „Ich möchte nicht gezwungen werden, dasselbe in Europa zu tun“, wird Barnier von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zitiert. „Aber ich würde nicht zögern, es zu tun.“ Die US-Aufseher müssten sich [...]



Vage Hoffnung auf Beilegung des transatlantischen Derivatestreits

10. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

„In den transatlantischen Streit um die neuen US-Derivate-Regeln der US-Terminbörsenaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) kommt offenbar Bewegung“, meldet heute die „Börsen-Zeitung“. Unter Berufung auf US-Medienberichte heißt es darin, dass das eigentlich für Freitag vorgesehene Inkrafttreten der US-Bestimmungen, die auch für europäische Banken gelten würden und daher „für viel böses Blut gesorgt” hätten, verschoben werde. [...]



Disput rund um Reform des Libor

14. Mai 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

LondonDas „Handelsblatt“ berichtet von einem drohenden Disput bei der Reform des manipulationsanfälligen Referenzzinssatzes Libor.
Dabei würden die Konfliktlinien zwischen den britischen und den amerikanischen Finanzaufsehern gehen: Martin Wheatley, Chef der Londoner Financial Conduct Authority (FCA), plädiert in einem Interview mit der „Financial Times” für ein zweigleisiges Vorgehen bei der Berechnung des Libor. Man solle die bislang gebräuchliche Methode, eine Umfrage unter Banken, mit einem anderen Verfahren kombinieren, bei dem die tatsächlichen Transaktionen zugrunde gelegt würden. Gary Gensler, Chef der US-Terminmarktaufsicht CFTC, fordert hingegen ein radikaleres Vorgehen: „Es ist Zeit für einen neuen oder einen veränderten Maßstab – eine vernünftige Kennzahl, die auf realen, beobachtbaren Markttransaktionen basiert“…



US-Aufseher fordert drastische Strafen für Fehltritte von Banken

2. April 2013 | Von | Kategorie: Top News

SystemrelevanzDer Libor-Chefermittler in den USA plädiert für drastisch verschärfte Strafen bei künftigen Verfehlungen von Banken.
Im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ fordert Bart Chilton, Commissioner der US-Finanzmarktaufsicht CFTC, einerseits erweiterte Kompetenzen für seine Behörde und andererseits eine schärfere Ausgestaltung des bestehenden Strafenkatalogs für Verstöße von Finanzmarktakteuren. „Wir müssen dafür sorgen, dass Geldstrafen oder Vergleichszahlungen den Betroffenen wehtun. Unser Strafenkatalog ist völlig antiquiert. Wir können eine Rechtsverletzung lediglich mit 140.000 Dollar bestrafen und wir dürfen nur eine Rechtsverletzung pro Tag annehmen. Das ist lächerlich. Eine Firma mit einem superschnellen Computerhandelssystem kann in jeder Sekunde mehrfach Recht brechen und damit ein Vielfaches von 140.000 Dollar verdienen“, erklärt der Aufseher…



US-Regulierungsbehörde fordert tiefgreifende Libor-Reform

25. September 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

Die US-Aufseher – konkret die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) – fordern eine umfassende und tiefgreifende Reform des Interbankenzinssatzes Libor. Der Chef der Terminmarktregulierungsbehörde, Gary Gensler, erklärte bei einer Anhörung vor dem Europaparlament: „Es ist Zeit für einen neuen oder einen veränderten Maßstab – eine vernünftige Kennzahl, die auf tatsächlichen, beobachtbaren Markttransaktionen basiert.“ Im Idealfall [...]