Beiträge zum Stichwort ‘ Citigroup ’

Regulierung: Ackermann und Green sorgen sich um Bankenrentabilität

14. Juli 2010 | Von | Kategorie: Top News

papers2Die Chefs europäischer Großbanken sehen die bislang glänzenden Zahlenwerke ihre Institute durch neue Regularien gefährdet.
Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann hat sich im Rahmen einer Rede in Südkorea skeptisch zur Entwicklung der Rentabilität in der Finanzbranche geäußert. Grund ist die aus seiner Sicht übermäßige Regulierung und ein Mangel an internationaler Abstimmung der Regularien. „Die kombinierte Folge all dieser Veränderungen wird ein globales Finanzsystem sein, das stärker reguliert, weniger international und weniger rentabel ist“, wird Ackermann in der Börsen-Zeitung zitiert. Dennoch gab der Bankchef seiner Hoffnung Ausdruck, dass das System durch die Regulierung auch stabiler und noch immer offen sowie flexibel genug sein wird, um Banken zu erlauben, die Bedürfnisse ihrer…



Diskurs über Bankenkapitalisierung / Kritik an bankinternen Risikomodellen

25. November 2009 | Von | Kategorie: Top News

artikelAktuell rückt die Kapitalisierung der Banken durch eine neue Messmethodik in den Fokus der Öffentlichkeit.
Das Handelsblatt und die Financial Times Deutschland berichteten gestern über eine S&P-Analyse, wonach ein Großteil der internationalen Banken als unterkapitalisiert eingestuft wird. Die Ratingagentur legt ihrer Analyse den im Frühjahr 2009 vorgestellten Parameter „Risk Adjusted Capital“ (RAC) zugrunde. Der Vergleich zeige, dass Banken wie die Citigroup, die UBS und die japanische Mizuho gemessen am weltweiten RAC-Durchschnitt von 6,7 Prozent extrem unterkapitalisiert seien. Für die Schweizer Großbank wurde ein Wert von 2,2 Prozent ermittelt, für die Citigroup 2,1 und für Mizuho der unterste Wert mit 2,0 Prozent. Bei den deutschen Banken markiert die BayernLB mit 7,6 Prozent den Spitzenwert, während…



Reform der Eigenkapitalregeln: Frustration unter Japans Banken und Aufsehern

27. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers1„Will Bank Reforms Work in Japan?“, fragt das „Wall Street Journal“.
Folgend gibt das Blatt die Einschätzung des japanischen National Institute for Research Advancement (NIRA) wieder, das konstatiert, dass die neuen Marktrisikoregeln unter Basel II Probleme adressieren würden, die die dortigen Banken eigentlich gar nicht hätten. Zudem ignoriere das reformierte Regelwerk die ursächlichen Auslöser der Finanzkrise und bereite gar das Feld für künftige Marktverwerfungen. Der NIRA-Experte Tsuyshi Oyama erkennt aufgrund dieser internationalen Regulierungsvereinbarungen „Frustration“ unter den Banken und Aufsehern in Japan. „The final version of the Basel II market-risk framework revisions published in July mandate higher capital requirements not only on the securitization exposures that caused the recent…



Experten befürchten weitere „Balkanisierung“ der US-Finanzaufsicht

12. Juni 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers_ftUnter dem Titel „Regulatorisches Schlachtfeld“ beleuchtet die Financial Times in ihrer heutigen Ausgabe die schwierigen Umbauarbeiten am System der US-Finanzaufsicht.
Finanzminister Timothy Geithner will in der kommenden Woche Details zur anvisierten Restrukturierung der zersplitterten Aufsichtskompetenzen präsentieren. Nach den bisher durchgedrungen Überlegungen wird jedoch die Implementierung weitere Institutionen erwartet – so z.B. eines „Council of Regulators“, der die Überwachung systemischer Risiken verantworten soll. Zudem soll eine neue Agentur zur Überwachung so genannter „consumer products“, wie Kreditkarten und privater Hypothekenfinanzierungen, aufgebaut werden. Experten befürchten daher eine weitere „Balkanisierung“ der Aufsichtsstruktur. Nach Ansicht des republikanischen Senators Richard Shelby…



Überregulierung als Top-Risiko in 2009

14. Januar 2009 | Von | Kategorie: Regulierung, Top News

Die gegenwärtige Finanzkrise wird wahrscheinlich zu „schlecht geplanten und umgesetzten“ neuen Aufsichtsregeln für die Finanzmärkte führen. Das befürchten die Autoren des Reports „Global Risk 2009“, der jährlich für das Weltwirtschaftsforum in Davos verfasst und nach Ansicht der Financial Times Deutschland für seine oft unbequemen Aussagen bekannt ist.
Für die Veröffentlichung zeichnen Risiko-Experten der Versicherer Swiss Re und Zurich, der Bank Citigroup, des Versicherungsmaklers Marsh und des Wharton School Risk Centers verantwortlich. „Ein extremes – aber plausibles – Szenario ist eine regulatorische Überreaktion auf die jüngste Krise, die Transaktions- und Compliance-Kosten in die Höhe treibt und sich schließlich angesichts der nächsten Krise als ineffektiv herausstellt“, heißt es in der Studie.