Beiträge zum Stichwort ‘ Clearing ’

Regulierung des Derivatemarkts im Fokus

4. September 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet mit Blick auf die jetzt vom Baseler Ausschuss vorgelegte Regulierung des Derivatehandels über mögliche Auswirkungen auf die Marktakteure.
Demnach müssen für Derivategeschäfte in Zukunft zusätzliche Sicherheiten (z.B. Staatsanleihen oder Bargeld) hinterlegt werden, sofern der Handel nicht über eine zentrale Verrechnungsstelle (Clearinghaus) abgewickelt wird. Laut „Süddeutsche Zeitung“ würden einige Banken nun fürchten, „dass ihnen dadurch die Sicherheiten in der nötigen Qualität ausgehen würden“. Die neuen Vorgaben gelten aber nur für Transaktionen mit einem Wert von mehr als 50 Mio. Euro. „Zudem werden mehr Papiere als Sicherheiten anerkannt als ursprünglich geplant. Banken und Händler können diese nun auch zweifach verwenden“, schränkt die „Süddeutsche Zeitung“ ein. Der Entwurf kommt wenige Tage vor dem Gipfeltreffen der 20 wichtigsten…



T2S könnte Basel Ill-Kapitalanforderungen der Euro-Banken reduzieren

22. August 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenEine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC und des zur Deutschen Börse gehörenden Abwicklers und Verwahrers Clearstream hat ergeben:
Das T2S genannte System der Europäischen Zentralbank zur zentralen Wertpapierabwicklung in Zentralbankgeld biete der Finanzbranche erheblich größere Vorteile als allgemein angenommen. Laut Studie habe das System unter anderem das Potenzial, die Eigenkapitalanforderungen der Banken des Euroraums nach den Basel III um mehr als 30 Mrd. Euro zu reduzieren. Das entspreche 11% der Kapitallücke von 295 Mrd. Euro, die die OECD auf Basis der Daten per ultimo 2011 geschätzt habe, berichtet die „Börsen-Zeitung“ in einem ausführlichen Beitrag zum Thema. „Bei T2S fokussiert sich der Markt bisher eher auf die Abwicklungsentgelte und technische…



Weiter Risiken am Derivatemarkt

14. August 2013 | Von | Kategorie: Top News

RisikoDas „Handelsblatt“ warnt vor Risiken für die Finanzmärkte, die nach wie vor vom Derivatemarkt ausgehen würden.
Eigentlich sollte die Reform der Derivatemärkte das Finanzsystem stabiler machen – doch der Umbau berge Gefahren, heißt es. Banken würden davor warnen, dass sich die Risiken nur verlagert hätten. Wörtlich heißt es: „Fast fünf Jahre ist es her, dass die US-Investmentbank Lehman Brothers in die Pleite schlitterte und dabei beinahe das gesamte Finanzsystem mit sich riss. Einer der Gründe für das Chaos war das komplexe Netz aus Derivategeschäften, das die zahlungsunfähige Bank mit Geldhäusern in der ganzen Welt verband.“ Fazit des Autors: „Die Reformen mögen die Bankenwelt sicherer machen, aber dafür werden die Clearinghäuser jetzt selbst zum potenziellen Risiko für die Stabilität des Finanzsystems. Deshalb müssen die zentralen Gegenparteien in Europa so aufgestellt sein, dass sie jederzeit die Pleite ihrer zwei größten Kunden verkraften…



Deutsche Börse sieht sich regulatorisch benachteiligt

28. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse, Andreas Preuß, hat eine regulatorische Benachteiligung europäischer Börsen gegenüber ihren amerikanischen Wettbewerbern kritisiert. Die Branchenkonsolidierung, so der Börsen-Vize, werde von den USA geführt, weil es wesentlich einfacher für amerikanische Börsen und Clearing-Häuser sei, in Europa Börsen und Clearing-Häuser zu errichten als umgekehrt. Auch gebe es bezüglich der kartellrechtlichen Vorstellungen [...]



Überraschende Einigung der EU-Regierungen über novellierte Marktrichtlinie – Konflikt mit EU-Parlament aber absehbar

18. Juni 2013 | Von | Kategorie: Top News

„Börsen-Zeitung“ und „Wall Street Journal Europe“ berichten heute über die für alle Beteiligten überraschende Einigung der 27 EU-Regierungen auf eine Position für die Schlussverhandlungen mit dem EU-Parlament über die Neufassung der EU-Marktrichtlinie (Mifid II).
Am Freitag bereits würden die Finanzminister dieses Zwischenergebnis formell bestätigen. Die „Börsen-Zeitung“ sieht damit die Novelle der wichtigsten Regeln für Europas Börsen und Handelsplattformen „einen gewaltigen Schritt“ näher rücken. Die Staaten haben sich auf eine gemeinsame Position verständigt – nun können die Schlussverhandlungen über die Richtlinie beginnen. In der Novelle sind Vorgaben für die Infrastruktur der Märkte, also für Handelsplattformen, Börsen und…