Beiträge zum Stichwort ‘ Credit Suisse ’

Bonusdeckel – Benachteiligung für europäische Banken

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: Corporate Governance

Wegen der von der EU vorgeschriebenen Boni-Deckelung hält die Unternehmensberatung Mercer europäische Banken für benachteiligt. Die „Börsen-Zeitung“ berichtet unter Berufung auf Mercer, dass die Obergrenze für Bonuszahlungen demnach die Institute bei der Anwerbung von Mitarbeitern außerhalb ihres Heimatmarkts gegenüber Wettbewerbern aus den USA und aus Schwellenländern benachteilige. Ausführlich fasst das Blatt im Folgenden diese und [...]



Mehr Licht in Schweizer Bankbilanzen

21. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, will die Schweizerische Nationalbank (SNB) mehr Licht in die Bankbilanzen bringen. „Insbesondere die internen Risikomodelle zur Berechnung der Eigenkapitalpolster, wie sie die beiden inländischen Großbanken UBS und Credit Suisse verwenden, müssten klarer aufgeschlüsselt werden“, schreibt das Blatt und gibt hierzu sinngemäß SNB-Präsident Thomas Jordan wieder. Die offenen Fragen müssten [...]



Hat UBS Kommunen über den Tisch gezogen? – Neuerliche Rechtsrisiken der Banken im Fokus

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die Bankenbranche wird erneut von ihren Altlasten eingeholt – und sieht sich damit neuerlichen Rechtsrisiken ausgesetzt.
Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet von Ermittlungen der US-Finanzaufsicht, die erstmals offenlegen würden, „mit welchen Methoden die Investmentbank UBS deutschen Kommunen gezielt faule Kreditpapiere unterjubeln wollte“. Am Beispiel der Stadt Leipzig und deren kommunalen Wasserwerken, wo dies offenbar gelungen sei, beleuchtet das Blatt die Hintergründe. Damit sei auch die gängige These von den naiven Kommunalpolitikern, die in ihrer Gier alles kauften, erstmals relativiert, so der Autor, denn: „Jetzt zeigt sich, wie internationale Banker aggressive Strategien entwickelten, um toxische Kreditpapiere bei deutschen Kommunen zu entsorgen. Die Geldhäuser haben demnach gezielt unbedarften Provinzmanagern faule…



E-Geld-Institute bergen Risiken

3. Juni 2013 | Von | Kategorie: Top News

Der vom US-Staatsanwalt Preet Bharara angeleierte Mammutprozess gegen eine Onlinebörse, bei der mit virtuellem Geld Milliardenbeträge gewaschen worden sein sollen, beschäftigt weiterhin die Berichterstattung.
Der „Coup der US-Justiz belegt neue Gefahren in den Finanzsystemen des digitalen Zeitalters“, analysiert „Der Spiegel“. Ausführlich berichtet das Magazin über den am vergangenen Dienstag der Öffentlichkeit präsentierten Fall: dabei handele es sich um „den größten Fall von Geldwäsche im Internet aller Zeiten.“ Über den Online-Dienst Liberty Reserve sollen Verbrecher seit 2006 mit 55 Mio. Transaktionen über 4,7 Mrd. Euro gewaschen haben – Einnahmen aus illegalen Geschäften wie Drogenhandel und Kreditkartenbetrug. Sie sei „die Bank der Wahl“ für die kriminelle Unterwelt gewesen. „Die Cyberkriminalität ist eine unserer größten Bedrohungen. Sie gefährdet unsere nationale…



Deutsche Banken mit Fortschritten auf Kapitalseite

6. Mai 2013 | Von | Kategorie: Top News

Deutsche BankenUnter Berufung auf Analysten berichtet „Euro am Sonntag“ von beträchtlichen Fortschritten der deutschen Großbanken auf dem Weg zu stabileren Kapitalpolstern.
„Neue Kapitalmaßnahmen stabilisieren die deutschen Großbanken und verbessern ihre Marktposition“, heißt es einleitend im Beitrag. Mit einer überraschenden Kapitalerhöhung von 3 Mrd. Euro hatte etwa die Deutsche Bank vergangene Woche ihre Eigenkapitalbasis deutlich gestärkt „und erfüllt damit nicht nur die strengen Basel-III-Vorgaben vorzeitig, sondern nimmt mit einer harten Kernkapitalquote von 9,5 % auch im Branchenvergleich einen Spitzenplatz ein – JP Morgan, Goldman Sachs, Barclays, Citibank oder Credit Suisse liegen darunter, lediglich die UBS darüber.“ Dass die deutschen Großbanken auf dem Weg zu stabileren Kapitalpolstern deutliche Fortschritte machen, sehe inzwischen auch die Bundesbank: „Die acht großen Institute in Deutschland…



Kreis der systemrelevanten Banken soll verkleinert werden / Commerzbank Streichkandidat?

9. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

SystemrelevanzDie Anzahl der als systemrelevant eingestuften Geldhäuser könnte diese Woche reduziert werden.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ könnten die morgen im Financial Stability Board (FSB) versammelten Bankenaufseher die Liste der 29 systemrelevanten Banken auf internationaler Ebene zusammenstreichen. Die Aufseher seien zu der Einsicht gekommen, dass der Zusammenbruch einiger der aufgeführten Banken keine allzu große Gefahr für die Stabilität der Weltwirtschaft mehr darstelle. Hinzu komme, dass einige Finanzkonzerne eine Restrukturierung durchgeführt hätten, teilt „Bloomberg“ mit. Den ursprünglichen Planungen zufolge sollen die Banken, die als „too big to fail“ identifiziert…



Banken bringen weitere Kapitalstärkungen auf den Weg

14. August 2012 | Von | Kategorie: Top News

eigenkapitalVor dem Hintergrund schärferer Kapitalanforderungen (Basel III) bemühen sich die Banken fortlaufend um die Stärkung ihrer Eigenkapitaldecken – teils auch mit fragwürdigen Methoden.
Aktuelles Beispiel ist die Schweizer Großbank UBS, die sich nach Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung“ mit einer Emission von nachrangigen, „verlustabsorbierenden” Schuldverschreibungen auf die zusätzlichen Kapitalauflagen für systemrelevante Banken vorbereitet. Die Papiere sollen sich auf ein Volumen von 2 Mrd. US-Dollar belaufen. Hintergrund sind die Anforderungen der Schweiz an die zwei so genannten „too big to fail“-Banken des Landes, die Credit Suisse und die UBS. Diese systemrelevanten Banken, deren Konkurs die gesamte Volkswirtschaft gefährden würde, müssen in der Schweiz eine progressive Eigenkapital-Komponente aufweisen. Diese hängt von der Bilanzgröße und dem Marktanteil der betroffenen Bank ab…



Basel III-Verschiebung bietet für Banken keine Atempause

6. August 2012 | Von | Kategorie: Top News

baselwettlaufTrotz der als sicher erscheinenden, verzögerten Einführung von Basel III auf europäischer Ebene bleibt den Banken keine Zeit zum Durchatmen. Hintergrund sind die Anforderungen der Investoren und der Druck der nationalen Aufsichten.
„Alle großen Banken arbeiten mit Hochdruck an der Vorbereitung von Basel III – hauptsächlich infolge des Druckes der Marktakteure“, zitiert die Nachrichtenagentur „Reuters“ einen Banker. Die Investoren wollen von den Instituten schon jetzt erfahren, wie sie unter den schärferen Eigenkapitalanforderungen aufgestellt sein werden. So hat die französische Großbank BNP Paribas bei ihrer jüngsten Quartalszahlenpräsentation die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1) von 8,9 Prozent schon unter voller Berücksichtigung der bislang bekannten Basel III-Anforderungen ausgewiesen. Bis zum Ende des Jahres soll diese Quote noch auf…



Basel III-Umsetzung: Schweiz weiterhin vorbildlich

23. Juli 2012 | Von | Kategorie: Basel III

swissfinishDie Schweiz bleibt weiter Vorreiter bei der Umsetzung der Eigenkapitalrichtlinien Basel III.
Die Finanzmarktaufsicht des Alpenlandes veröffentlichte am vergangenen Mittwoch ein Rundschreiben, wonach die Ausführungsbestimmungen zu den verschärften Kapitalvorschriften am 1. Januar 2013 in Kraft treten. Demnach müssen die Institute künftig Mindesteigenkapital von 8 Prozent und einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffer von 2,5 Prozent der risikogewichteten Anlagen (RWA) halten. Insgesamt 7 Prozent müssen dabei aus hartem Kernkapital bestehen. Die „Börsen-Zeitung“ konstatiert daher: „Schweiz treibt Basel III voran.“ Ebenso werden in dem Rundschreiben für die systemrelevanten Großbanken des Landes, die Credit Suisse und die UBS, zusätzliche Kapitalauflagen festgelegt…



Schweiz legt Blaupause für Basel IV vor

23. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Basel III

basel4Die Schweiz hält Basel III zur Eindämmung des von Großbanken ausgehenden Systemrisikos für nicht ausreichend und arbeitet konkret an schärferen Eigenkapital- und Liquiditätsregeln für UBS und Credit Suisse (CS).
Die Financial Times Deutschland konstatiert knapp: „Schweiz bringt Basel IV auf den Weg“. Die schweizerische Bundesregierung bezieht sich bei ihrem jetzt vorgelegten Gesetzesvorschlag auf die Empfehlungen einer Expertenkommission, die jüngst Ansätze für eine effektivere Großbankenregulierung (Stichwort: „too big to fail“) ausgearbeitet hatte. Danach sollen die UBS und die CS mit ihren aktuellen Bilanzsummen und Marktanteilen rund 19 Prozent der risikogewichteten Aktiva…