Beiträge zum Stichwort ‘ Derivate ’

Ehemaliger US-Finanzminister warnt vor Crash-Gefahr

11. September 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenrisikenIn ausführlichen Beiträgen auf Seite 1 warnt das „Handelsblatt“ vor neuen Gefahren für die internationalen Finanzsysteme und sieht dabei Risiken für einen Crash.
Das Blatt beruft sich dabei auf einen Gastbeitrag des ehemaligen US-Finanzministers Henry Paulson, in dem dieser vor einem Flächenbrand warnt. „Die Frage, die mir seit meinem Ausscheiden aus dem Finanzministerium am häufigsten gestellt wurde, lautet, ob uns die Gefahr einer weiteren Finanzkrise droht“, schreibt er in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“. „Die Antwort lautet leider ‚ja‘“. Der Experte warnt vor den viel zu vielen Großbanken, die so mächtig sind, dass ihr Scheitern das Weltfinanzsystem erschüttern würde. So kommen die fünf größten US-Banken heute auf umgerechnet 6,3 Bio. Euro Bilanzsumme -1,9 Bio. US-Dollar mehr als Mitte 2007. Der Markt für Derivate, die als ein Hauptauslöser der Finanzkrise gelten, sei von 586 Bio. US-Dollar Ende 2007 auf…



Regulierung des Derivatemarkts im Fokus

4. September 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet mit Blick auf die jetzt vom Baseler Ausschuss vorgelegte Regulierung des Derivatehandels über mögliche Auswirkungen auf die Marktakteure.
Demnach müssen für Derivategeschäfte in Zukunft zusätzliche Sicherheiten (z.B. Staatsanleihen oder Bargeld) hinterlegt werden, sofern der Handel nicht über eine zentrale Verrechnungsstelle (Clearinghaus) abgewickelt wird. Laut „Süddeutsche Zeitung“ würden einige Banken nun fürchten, „dass ihnen dadurch die Sicherheiten in der nötigen Qualität ausgehen würden“. Die neuen Vorgaben gelten aber nur für Transaktionen mit einem Wert von mehr als 50 Mio. Euro. „Zudem werden mehr Papiere als Sicherheiten anerkannt als ursprünglich geplant. Banken und Händler können diese nun auch zweifach verwenden“, schränkt die „Süddeutsche Zeitung“ ein. Der Entwurf kommt wenige Tage vor dem Gipfeltreffen der 20 wichtigsten…



Steinbrücks Regulierungspläne in der Kritik

19. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

„Die Ankündigung von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, im Fall eines Wahlsiegs den Banken jedweden Handel mit Lebensmitteln und Rohstoffen zu verbieten, ist beim politischen Gegner auf Kritik gestoßen“, meldet die „Süddeutsche Zeitung“. Zwar wolle auch das Bundesfinanzministerium exzessive Handelsaktivitäten auf Waren-Derivatemärkten unterbinden. Anders als der Kanzlerkandidat setze die Regierung dabei aber nicht auf Verbote, sondern auf [...]



Weiter Risiken am Derivatemarkt

14. August 2013 | Von | Kategorie: Top News

RisikoDas „Handelsblatt“ warnt vor Risiken für die Finanzmärkte, die nach wie vor vom Derivatemarkt ausgehen würden.
Eigentlich sollte die Reform der Derivatemärkte das Finanzsystem stabiler machen – doch der Umbau berge Gefahren, heißt es. Banken würden davor warnen, dass sich die Risiken nur verlagert hätten. Wörtlich heißt es: „Fast fünf Jahre ist es her, dass die US-Investmentbank Lehman Brothers in die Pleite schlitterte und dabei beinahe das gesamte Finanzsystem mit sich riss. Einer der Gründe für das Chaos war das komplexe Netz aus Derivategeschäften, das die zahlungsunfähige Bank mit Geldhäusern in der ganzen Welt verband.“ Fazit des Autors: „Die Reformen mögen die Bankenwelt sicherer machen, aber dafür werden die Clearinghäuser jetzt selbst zum potenziellen Risiko für die Stabilität des Finanzsystems. Deshalb müssen die zentralen Gegenparteien in Europa so aufgestellt sein, dass sie jederzeit die Pleite ihrer zwei größten Kunden verkraften…



Keine Einigung bei Streit um Bilanzregeln in Sicht

25. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Das „Handelsblatt“ sieht ein „wichtiges Reformprojekt“ vor dem möglichen Scheitern. Hintergrund seien die Streitigkeiten zwischen USA und Europa um die Bank-Bilanzregeln. Hauptkonfliktpunkt sei laut „Handelsblatt“, wie Banken ihre Risikovorsorge im Kreditgeschäft in der Bilanz berechnen sollen. Gemeinsames Ziel sei es zwar nach wie vor, dass Banken künftig schneller als bisher Risiken in ihrer Bilanz abbilden [...]



Reguierung: Streit und Kompromiss zwischen EU und USA

16. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier hat im transatlantischen Streit über höhere Kapitalanforderungen für Auslandsbanken in den Vereinigten Staaten gedroht, amerikanische Banken in Europa notfalls ähnliche Regeln aufzuerlegen. „Ich möchte nicht gezwungen werden, dasselbe in Europa zu tun“, wird Barnier von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zitiert. „Aber ich würde nicht zögern, es zu tun.“ Die US-Aufseher müssten sich [...]



Einigung bei Regulierung von Derivategeschäften

12. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Medienberichten zufolge haben die USA und die EU eine Einigung über die künftige Regulierung von Derivate-Geschäften erzielt (vgl. RMRG vom 10.7.). In dem Kompromiss würden beiden Seiten anerkennen, dass die jeweils andere Seite ähnliche Ziele verfolgt und Grundsätze anwendet. Im Kern soll dabei vor allem auch eine doppelte Überwachung vermieden werden. So gebe es zum [...]



Vage Hoffnung auf Beilegung des transatlantischen Derivatestreits

10. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

„In den transatlantischen Streit um die neuen US-Derivate-Regeln der US-Terminbörsenaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) kommt offenbar Bewegung“, meldet heute die „Börsen-Zeitung“. Unter Berufung auf US-Medienberichte heißt es darin, dass das eigentlich für Freitag vorgesehene Inkrafttreten der US-Bestimmungen, die auch für europäische Banken gelten würden und daher „für viel böses Blut gesorgt” hätten, verschoben werde. [...]



Warnung vor unentdeckten Bilanzrisiken bei Banken

1. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenrisikenDie „Süddeutsche Zeitung“ warnt in einem ausführlichen Beitrag vor möglichen Risiken bei der Deutschen Bank und anderen Banken.
Im Prolog des Beitrags heißt es kritisch: „Wo sind sie – die Zeitbomben in den Bilanzen der Geldhäuser? Sind die Risiken nach der Krise wirklich verschwunden?“ Letztlich, so Experten, wüssten dies „nur die Banker selber“. Erforderlich sei deshalb aus Sicht des Autors „mehr Transparenz – und Zahlen, die jeder versteht“. Vor allem das aus Sicht des Autors riskante Geschäftsmodell der Deutschen Bank mache Sorgen: „Die Deutsche Bank handelt über Derivate ständig Risiken, jede Minute, jede Sekunde, Tausende kleiner und großer Geschäfte, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben – und dennoch in einer kritischen Situation einen Crash verstärken können.“ Die Bilanz der Deutschen Bank sei wie ein Spinnennetz, so ein Experte. Man „zupft an einer Stelle und überall anders vibriert es. Man weiß nie, ob es nicht reißt.“ Schon…



Strengere Regulierung des Devisenmarkts geplant

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

„Die in Madrid ansässige Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (Iosco) will die Feststellung von Referenzgrößen auf den Finanzmärkten künftig beaufsichtigen“, meldet die „Börsen-Zeitung“. Erste Vorschläge würden bereits im Juli erwartet. Anlass des Vorstoßes sei die jüngste Manipulation des Interbankensatzes Libor, in deren Zusammenhang derzeit Aufseher die Feststellung von sogenannten Benchmark-Kursen in mehreren Segmenten untersuchen, darunter auch [...]