Beiträge zum Stichwort ‘ Einlagensicherung ’

Widerstand gegen gemeinsame Haftung

6. September 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet von einem zunehmenden Widerstand in Deutschland gegen eine europaweite Haftung für kriselnde Banken. Hierzu wird der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich, wie folgt zitiert: „Die Umverteilung von Vermögen im europäischen Bankensektor ist kein Mittel, mit dem ein zukunftsfähiges Bankensystem hergestellt werden kann.“ Er begrüße deshalb [...]



SPD verstärkt Widerstand gegen EU-Einlagensicherung

21. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die „Börsen-Zeitung“ berichtet über wachsenden Widerstand bei den deutschen Sozialdemokraten gegen die geplante EU-Einlagensicherung. So habe sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gestern auf einer Tagung der Volks- und Raiffeisenbanken in Berlin erneut gegen eine übergreifende europäische Einlagensicherung bei der Etablierung der Bankenunion ausgesprochen. Zugleich stellte sich Steinbrück hinter das Vorhaben einer europäischen Bankenunion mit einem europaweiten [...]



ZEW-Wirtschaftsforum rückt Thema Bankenregulierung auf die Agenda

14. Juni 2013 | Von | Kategorie: Top News

Das gestrige Wirtschaftsforum des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW in Mannheim, auf dem viele hochkarätige Finanzexperten und Regulierer u.a. über die Zukunft der Regulierung diskutierten, ist Thema zahlreicher Beiträge der heutigen Wirtschaftspresse:
Medial stark beachtet sind dabei Sorgen der Teilnehmer, dass sich infolge höherer Eigenkapitalanforderungen, die zudem stärker zu schwanken drohten, deutsche Geschäftsbanken verstärkt auch aus langfristigen Finanzierungen im Inland zurückziehen könnten. Die KfW werde deshalb als Anbieter langfristiger Finanzierungen somit „gefordert bleiben“, meinte Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW. Sabine Lautenschläger, Vizechefin der Bundesbank, sorgte sich unterdessen um die Zukunft der Mittelstandskredite in…



Einlagensicherung bei Pleite einer europäischen Großbank überfordert

4. Juni 2013 | Von | Kategorie: Top News

SystemrelevanzDie Sparer in Europa sind für den Fall einer Schieflage einer Großbank nicht abgesichert.
Wie aus einem Papier der EU-Kommission hervorgeht, das dem „Handelsblatt“ nach eigener Aussage vorliegt, würde der Zusammenbruch einer europäischen Großbank die Einlagensicherungssysteme der Europäischen Union (EU) total überfordern. Die Kommission rechnete in dem Papier drei Szenarien durch. Im schlimmsten Fall gehe die Kommission davon aus, dass eine der zehn europäischen Großbanken 25 % ihrer Schulden nicht mehr bedienen könne. Dann müsste ein Einlagensicherungsfonds im Schnitt 43,3 Mrd. Euro auszahlen, um die gesetzlich geschützten Spareinlagen in Höhe von bis zu 100.000 Euro Euro pro Kunde zu entschädigen. Und wenn die Verluste der Bank bei 10 % der Schulden liegen, müsste der Einlagensicherungsfonds…



Bankenüberprüfung der EZB könnte böse Überraschungen bringen

31. Mai 2013 | Von | Kategorie: Top News

„Wer kommt für die Lücken auf?“, fragt die „Neue Zürcher Zeitung“ in einem Beitrag über die künftigen Aufsichtsstrukturen in Europa, die maßgeblich von der Europäischen Zentralbank geprägt werden.
Die EZB, so heißt es darin, wolle „die Katze nicht im Sack kaufen“. Bevor sie im kommenden Jahr mit der Aufsicht über Europas Großbanken beauftragt werde, „möchte sie die ihr anvertrauten Schäflein auf Herz und Nieren prüfen.“ „Balance Sheet Assessment” oder „Asset Quality Review“ heißt dabei das Zauberwort, mit dem den Banken, die künftig direkt der Aufsicht der EZB unterstellt werden, tief in die Bücher geschaut werden soll. Dadurch solle sichergestellt werden, dass die Notenbank von den nationalen Aufsichtsbehörden keine „Leichen“ in den Kellern der bisher von diesen kontrollierten Geldhäusern erbe. Dass die EZB nur saubere Banken nehmen wolle, sei aus Sicht der Notenbank…



EU-Parlament will Großanleger künftig an Bankenrettung beteiligen

22. Mai 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Nach dem Willen des Wirtschaftsausschusses im EU-Parlament sollen Großanleger auch bei künftigen Bankenrettungen in der Eurozone zahlen müssen. Die Parlamentarier verabschiedeten am Montagabend mit großer Mehrheit einen Gesetzentwurf, der von 2016 an nur Einlagen von bis zu 100.000 Euro schützt. Die Anleger werden demnach erst herangezogen, wenn das Geld der Aktionäre und Anleihegläubiger nicht ausreiche. [...]



Bundesbankpräsident unterstützt Regulierungskritik der Sparkassen

25. April 2013 | Von | Kategorie: Top News

Vor Sparkassenvertretern hat Bundesbankpräsident Jens Weidmann die aktuelle Positionierung der Notenbank in Sachen Bankenregulierung skizziert.
„Ambitioniert, aber möglich” sei es, dass die neuen Basel-III-Vorgaben ab Anfang 2014 in Europa in Kraft träten, erklärte Bundesbank-Chef Jens Weidmann auf dem Deutschen Sparkassentag in Dresden. Befürchtungen, dass europäische Banken aufgrund der neuen Eigenkapitalvorgaben ihre Kreditvergabe zu stark einschränkten, tritt Weidmann entgegen. Ein Abbau der Verschuldung sei vielmehr dringend nötig, um die aktuelle Krise zu überwinden. Weidmann äußerte sich in Dresden auch zu Chancen, Risiken und Grenzen der Bankenregulierung: Regulierer sollten Kosten und Nutzen ihrer Maßnahmen…



EU-Einlagensicherung: Genossenschaftsbanken suchen gutachterliche Hilfe

11. November 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

Die Volks- und Raiffeisenbanken haben in der Auseinandersetzung um die von der EU geplante einheitliche Einlagensicherung für Banken ihre Position jetzt durch ein wissenschaftliches Gutachten untermauern lassen. Thomas Hartmann-Wendels vom Seminar für Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre an der Uni Köln und Manfred Jäger-Ambrozewicz vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stellen in einem vom BVR beauftragten Gutachten [...]



Öffentliche Banken schließen sich BdB-Regulierungskritik an / Ackermann rudert zurück

29. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Top News

handDer Verbal-Opposition der deutschen Bankenbranche gegen das geplante Potpourri an Regulierungsmaßnahmen changiert mittlerweile im Tagesrhythmus.
Der Präsident des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), Christian Brand, hat vor den negativen Effekten einer unkoordinierten Regulierung gewarnt. Durch die Kombination von Basel III, einer Bankenabgabe, einer Finanzaktivitätssteuer sowie dem geplanten Umbau der Einlagensicherungssysteme drohe „der Bogen massiv überspannt zu werden“, fasst die Börsen-Zeitung die Aussagen zusammen. Die Konsequenz neuer Eigenkapitalregeln dürfe nicht sein, „dass wir die Steuerzahler durch politische Entscheidungen auch noch zusätzlich schädigen, indem wir die Kreditvergabe an…



Kritik an dramatischem Regulierungs-Appell der Banken

26. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Top News

papers13Mit Basel III haben sich die Banken offenbar abgefunden – nun richten die Banken ihre Regulierungskritik neu aus. Dabei versucht man jegliche nationale Sonderwege abseits der internationalen Regulierungsagenda zu verhindern.
In einer dramatisch formulierten Erklärung warnte der Bundesverband deutscher Banken (BdB) gestern vor einer Benachteiligung infolge unkoordinierter und überzogener Regulierung. Wortwörtlich heißt es: „Über die internationalen Eigenkapitalanforderungen hinaus belasten die Bankenabgabe, die neuen Finanzierungsanforderungen der Einlagensicherung und die geplante Finanzaktivitätssteuer die deutschen Banken. Die Bonusregelungen erschweren die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Banken zusätzlich erheblich. Fazit: Wir sind durch die nationale Gesetzgebung international nicht mehr konkurrenzfähig. Im Gegenteil, wir sind massiv…