Beiträge zum Stichwort ‘ ESM ’

EZB präsentiert neuen Vorschlag zur Bankenabwicklung

11. November 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat einen neuen Vorschlag zur Bankenabwicklung vorgelegt. Dieser würde den deutschen Vorstellungen diametral widersprechen, heißt es. „Geht es nach der EZB, würde der von den Euro-Ländern gespeiste Rettungsfonds ESM und jedes Nicht-Euro-Mitglied der EU eine Kreditlinie an den gemeinsamen Abwicklungsfonds geben“, zitiert die „Welt“ sinngemäß hierzu EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen. Summa summarum [...]



Umsetzungsdatum für direkte Rekapitalisierung weiterhin unklar

28. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Medienberichten zufolge hat der jüngst stattgefundene EU-Gipfel darauf verzichtet, ein Zieldatum für den Abschluss der Vorarbeiten für direkte Kapitalhilfen an Banken aus dem Euro-Schirm ESM festzulegen. Eigentlich war eine Frist für Ende dieses Jahres vorgesehen. „Doch dagegen hatten sich vor allem die Deutschen gewehrt“, berichtet die „Börsen-Zeitung“. Die Deutschen pochten darauf, dass an der Reihenfolge [...]



EU-Bankenunion entzweit Experten

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Basel IIIAus Sicht von Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn sind die Pläne der EU-Kommission, bei Bankenpleiten die Steuerzahler zu schonen und die Gläubiger stärker heranzuziehen, richtig.
Gleichwohl gebe es aus Sicht des Sinns zu viele Ausnahmen. Die Banken würden versuchen, ihre Gläubigerstruktur so umzuschichten, dass am Ende der Rettungsschirm ESM die Zeche zahlen muss, warnt Sinn in einem Gastbeitrag für die „Wirtschaftswoche“. Sinn analysiert folgend die von der EU vorgeschlagene Hackordnung für die Verteilung der Verluste. Erst komme naturgemäß das Eigenkapital, dann das Hybridkapital, dann andere untergeordnete Fremdkapitalarten. Das alles höre sich laut Sinn „besser an, als es ist“, denn: Erstens sind die 4,5 % in Wahrheit meistens nicht mehr als 2 % der Bilanzsumme, weil viele kritische Anlagen, so insbesondere Staatspapiere, bei der Summe der risikogewichteten Aktiva gar nicht oder nur partiell mitgezählt…



Blockiert die Bundesregierung die Neuregulierung des Finanzsektors?

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

Der „Spiegel“ sieht in einem Grundsatzbeitrag die Bundesregierung als Blockierer bei wichtigen regulatorischen Vorhaben in der Eurozone.
Einleitend heißt es: „Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, macht Druck beim wichtigsten Reformprojekt der Euro-Zone, der Bankenunion. Die Regierungen sollen das nötige Geld bereitstellen. Doch vor allem Berlin weigert sich.“ Hintergrund: Europas Nordstaaten unter Führung Deutschlands wollen, dass allein die nationalen Regierungen denkbare Abwicklungs- oder Sanierungsmaßnahmen für ihre maroden Banken finanzieren. „So wie von der EU-Kommission geplant, wird es die Bankenunion nicht geben“, wird hierzu der parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Steffen Kampeter, zitiert. „Wir stimmen auf keinen Fall einer Lösung zu, die den Verlust von nationaler Souveränität bedeutet und…



Sorgen um Rettungsfonds ESM

26. Juni 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet kritisch über die tatsächliche Schlagkraft des Europäischen Rettungsfonds ESM.
Im Prolog des Beitrags heißt es hierzu: „Der Europäische Rettungsfonds ESM soll notleidenden Banken auch direkt helfen. Das erweist sich nun als ein gewaltiges Problem, weil es viel Kapital bindet – am Ende könnte dem Fonds das Geld fehlen, um Staaten zu retten.“ Zudem sei die Konstruktion aus Sicht des Steuerzahlers kritisch zu sehen: „Denn was die Finanzminister in Luxemburg zur Rekapitalisierung der Banken beschlossen haben, ist für den Steuerzahler ganz besonders risikoreich. Der ESM leiht den kranken, aber sanierungsfähigen Banken nicht bloß Geld. Sondern der Rettungsfonds erwirbt faktisch Anteile an diesen Banken. Dem ESM – und damit letztlich den Bürgern der Euro-Länder – gehören also am Ende womöglich Banken in Griechenland, Spanien oder Zypern.“ Zur Wahrheit…



EU: ESM mit zentraler Rolle bei Bankenabwicklung

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Laut Medienberichten will die EU-Kommission dem Euro-Krisenfonds ESM für einen Übergangszeitraum eine wichtige Rolle in der Abwicklung schiefliegender Banken im Euroraum übertragen.
In einem neuen Papier der Brüsseler Behörde heißt es laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“, dass solange der geplante Banken-Abwicklungsfonds noch nicht wie vorgesehen komplett von den Banken befüllt sei, eine „glaubwürdige öffentliche Sicherung“ erforderlich sei. Denn der ESM sei die „einzige vertrauenswürdige Einheit, um diese Sicherung zu übernehmen“, heißt es weiter. Und weiter schreibt das Blatt: „Auch wenn der ESM in der Übergangsphase einspringen müsste, soll er die von ihm gewährten Kredite vom Abwicklungsfonds später komplett zurückbezahlt bekommen.“ Damit soll verhindert werden, dass eine Bankenschließung mit öffentlichem Geld bezahlt würde. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ wolle EU-Binnenmarktkommissar…



Brüsseler Abwicklungspläne im Medienfokus

14. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Mehrere Medien berichten heute über die sich konkretisierenden Pläne Brüssels hinsichtlich einer einheitlichen Abwicklung von Banken.
Brüssel konkretisiere eine einheitliche Abwicklung, berichtet hierzu die „Börsen-Zeitung“. Konkret wolle die EU Abwicklungsfonds durch den ESM absichern, schreibt das Blatt auf Seite 1. Aus einer unveröffentlichten Mitteilung der Kommission gehe zudem hervor, dass künftig im Falle einer Bankenabwicklung zwar alle direkt betroffenen EU-Staaten an der Vorbereitung der Entscheidungen beteiligt werden sollen – „allerdings ohne ihnen ein Veto einzuräumen“. In erster Linie seien die Europäische Zentralbank (EZB), die Kommission selbst und ein Exekutivgremium an den zentralen Entscheidungen über die Abwicklung eines Finanzinstituts beteiligt. Auch werde…



Deutschland drängt auf Rechtssicherheit bei Bankenabwicklung

17. Mai 2013 | Von | Kategorie: Top News

„Streit um Europas Banken“, so der Titel eines Beitrags in der aktuellen Ausgabe der „Wirtschaftswoche“ zum Ringen der Euro-Partner über die Finanzierung bei der künftigen Abwicklung maroder Institute.
Während die Krisenländer aufs Tempo drückten, gehe der deutschen Bundesregierung Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Erst vor einer Woche habe Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble „einmal mehr bewiesen, dass er sich den Grundsatz der Kanzlerin zu eigen gemacht hat, Gründlichkeit gehe vor Schnelligkeit.“ Er habe seinen Einwand wiederholt, dass die zweite Säule der Bankenunion, der gemeinsame europäische Abwicklungsmechanismus, nur nach einer Änderung der Europäischen Verträge errichtet werden könne. Fazit der „Wirtschaftswoche“: „Drängler und Bremser geraten in der Euro-Zone schon seit geraumer…



Einführung einer Finanzsteuer steht auf der Kippe

27. September 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

Die Unterstützung unter den EU-Ländern für die Einführung einer Finanzsteuer scheint weiter zu bröckeln. Mindestens neun EU-Finanzminister müssten sich bei der EU-Kommission für die Einführung eines solchen Steuerinstruments aussprechen, soll die Steuer wie von Berlin und Paris geplant in einem kleinen Kreis von EU-Staaten eingeführt werden. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, sind nun jedoch Spanien und [...]