Beiträge zum Stichwort ‘ Frankfurt School of Finance ’

Deutliche Kritik an Aufweichung der Liquiditätsregeln für Banken

8. Januar 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die Aufweichung der Liquiditätsregeln für Banken in Basel III stößt auf Kritik von Finanzexperten.
Die Regulatoren im federführenden Baseler Ausschuss hatten einerseits die Zeitschiene zur Einführung der Regeln gestreckt – andererseits die anrechenbaren Assetklassen ausgeweitet und die in den Regeln verankerten Krisenszenarien entschärft (vgl. RMRG vom 7.1.). Die kurzfristig vorzuhaltenden Liquiditätspuffer (LCR) sollen zwar weiterhin zu 60 Prozent aus Staatsanleihen bestehen und zu 40 Prozent aus alternativen Anlagen. „Bislang waren für die restlichen 40 Prozent des Puffers Unternehmensanleihen und mit Hypotheken- oder Staatskrediten unterlegte Bankanleihen (Covered Bonds, Pfandbriefe) akzeptabel, nun können auch Aktien und Hypothekenanleihen einbezogen…



IWF-Stresstest für US-Banken / Zweifel an Schärfegrad der EU-Überprüfung

3. August 2010 | Von | Kategorie: Top News

testiwfEin Stresstest des US-Bankensystems durch den IWF kommt zu dem Ergebnis, dass knapp ein Drittel der 52 größten Institute bei einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage unterkapitalisiert sei.
Der Test war ähnlich konzipiert wie der jüngste EU-Bankenstresstest unter Federführung des CEBS. Gerade kleine und regionale Institute, die stark vom jeweiligen Immobilienmarkt abhängen, seien in diesen Tests gefährdet, erkennt der IWF. Bis zu 76 Mrd. Dollar an frischem Kapital würde das US-Finanzsystem im Stressfall benötigen. Sie warnen besonders vor Problemen, die sich aus der starken Vernetzung der US-Institute ergibt. Gerate eine Bank in Schwierigkeiten, habe das auch direkte Folgen für andere Institute, etwa weil die Banken sich…



Kreise: Deutsche Bank, Commerzbank und Postbank haben Stresstest offenbar bestanden

13. Juli 2010 | Von | Kategorie: Top News

stresstestsNach Meldung des Informationsdienstes Bloomberg könnten die deutschen Großbanken – genannt werden die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Postbank – die aktuelle Bankenstresstestrunde des CEBS bestanden haben.
Man beruft sich dabei auf unbenannt bleibende Kreise. Nach Meinung der Financial Times Deutschland können die benannten Banken nun aufatmen. Die Institute würden demnach bei allen angelegten Szenarien voraussichtlich über dem Mindestwert von sechs Prozent beim Tier1-Kernkapital nach Basel II liegen. Auch aktuelle Aussagen von Commerzbank-Finanzchef Eric Strutz scheinen diese Informationen zu stützen. Er betonte, dass der Stresstest für sein Institut kein Problem sei. „Wir fühlen uns mit unserer Kernkapitalquote sehr…



Ex-CRO der Dresdner Bank plädiert für Exit-Gespräche mit Risikomanagern

5. Juli 2010 | Von | Kategorie: Riskmanagement

risikomanagementIn der aktuellen Ausgabe des von der Frankfurt School of Finance & Management herausgegebenen Business Magazins „Sonnemann“ äußert sich Otto Steinmetz, der zwischen 2003 und 2008 als Chief Risk Officer (CRO) Mitglied des Vorstandes der Dresdner Bank war, warnend zu nachlassenden internationalen Bemühungen um eine bessere Regulierung der Finanzmärkte. „Es ist viel zu viel Zeit ins Land gegangen.“ Das sei jedoch auch darauf zurückzuführen, dass Politik und Aufsicht „die Materie nicht so durchdrungen haben, um die richtigen Schlüsse zu ziehen und diese durchzusetzen“. Weiter nimmt Steinmetz Bezug auf die schwierige Situation der Risikomanager im Rahmen der Finanzkrise. Gefragt, ob die CROs zu sehr auf die eigenen Risikomodelle vertraut…



Zweifel an vollständiger Umsetzung der Basel III-Regularien

29. März 2010 | Von | Kategorie: Top News

basel3In einer Hintergrundsendung berichtete der „Deutschlandfunk“ über die verschiedenen Initiativen zur Finanzmarktregulierung.
Im Fokus standen u.a. die Pläne des Baseler Ausschusses zur Verschärfung der Eigenkapitalregeln (Stichwort Basel III). Manfred Jäger vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) warnte dabei vor zu strengen Bestimmungen. Wenn man versuche, mit diesem Instrument das Finanzsystem stabiler zu machen, dann brauche man „unglaublich hohe Eigenkapitalanforderungen“. Dies könne man jedoch nicht durchhalten. „Dann werden nämlich die Banken sagen, es kommt zu einer Kreditklemme – und das wird vielleicht sogar stimmen.“ Sebastian Fritz-Morgenthal von der Frankfurt School of Finance hält es zudem für wenig sinnvoll, sich nur auf die Banken zu konzentrieren und andere Finanzmarktakteure außer Acht zu lassen…