Beiträge zum Stichwort ‘ Goldman Sachs ’

Basel III führt zu Kapitalbedarf bei britischen Banken

5. August 2013 | Von | Kategorie: Basel III

Laut „Handelsblatt“-Bericht benötigt der britische Bankensektor in den kommenden sechs Jahren bis zu 121 Mrd. Pfund (139 Mrd. Euro) an zusätzlichem Kapital, um die Anforderungen gemäß der Basel III-Richtlinien zu erfüllen. Das „Handelsblatt“ beruft sich dabei auf ein Diskussionspapier, das die Bank of England Ende vergangener Woche veröffentlicht hat. Darin beschreibt die zur Notenbank gehörende [...]



Reputationsrisiko: Physischer Handel mit Rohstoffen belastet Banken

25. Juli 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

In einem kritischen Beitrag beschäftigt sich die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit dem forcierten Engagement von US-Banken im Handel mit physischen Rohstoffen (vgl. RMRG vom 24.7.). Nach Informationen der „New York Times“, die im Umfeld der US-Bank Goldman Sachs recherchiert hatte, hätten die Goldmänner Aluminium-Lagerhäuser (Metro International) gekauft – danach traten bei den Auslieferungen strategisch bedingte [...]



Rohstoffspekulationen der Banken zunehmend am Pranger

24. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

RisikoDie Rohstoffspekulationen global operierender Banken, mit denen diese im Trend in weniger stark regulierte Bereicher ausweichen wollen, ist Thema in der Berichterstattung der Wirtschaftsmedien.
Das „Handelsblatt“ etwa beleuchtet das Engagement der US-Banken beim physischen Handel mit Aluminium, Öl und anderen Rohstoffen durchaus kritisch. So gebe es Vorwürfe, dass die Banken die Rohstoffmärkte manipulieren – und sich damit weiteren Risiken ausgesetzten. Als Negativbeispiel verweist der Autor auf Goldman Sachs: eine von der Bank geführte Lagerhausfirma soll Aluminium-Stangen von einem Standort zum nächsten transportiert, um so die Lagerzeiten zu verlängern und dadurch die Preise zu erhöhen. Es sei quasi unmöglich für die Regulierer nachzuvollziehen, wie groß die Positionen von Morgan Stanley, Goldman Sachs und JP Morgan sind, warnt hierzu eine Expertin. Die US-Politik sei bereits „alarmiert“ und habe im Bankenausschuss nun folgende Fragestellung…



Deutsche Bank kämpft mit selbstausgerufenem Kulturwandel

15. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

In einem Grundsatzbeitrag zieht das Magazin „Focus“ eine Bilanz hinsichtlich des Stands des Kulturwandels bei der Deutschen Bank.
Generell, so der Tenor des Beitrags, sei die Bank mit dem Kulturwandel weiter als gemeinhin in der Öffentlichkeit vermutet werde. Die Deutsche Bank ändert sich: weg vom schnellen Geld, hin zum nachhaltigen Geschäft. „Dumm nur, dass ihr das bisher kaum jemand glaubt“, konstatiert der Autor. Ausführlich beleuchtet der Beitrag im Folgenden Chancen und Risiken des Kulturwandels und sieht dabei einen Spagat zwischen Wunsch und Wirklichkeit. „Die größte Sorge der Deutschen Bank ist, dass ihr der Kulturwandel misslingt. Die zweitgrößte: Er geht zu weit“, analysiert „Focus“. Denn was geschehe, „wenn nur sie sich ändert – nicht aber US-Bank-Giganten wie JP Morgan und Goldman Sachs? Dann…



Goldman-Sachs-Chef: Basel III ist aktuell bester Standard

21. Mai 2013 | Von | Kategorie: Basel III

Ungewohntes Lob aus Reihen der US-Finanzbranche für die neuen Baseler Liquiditäts- und Eigenkapitalregeln.
In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ bezeichnet Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein die unter dem Schlagwort Basel III bekannten neuen Eigenkapitalregeln als den aktuell besten Standard. „Ich sehe keinen Grund, jetzt mehr oder weniger zu tun“, betonte der US-Bankchef. Obwohl die Vereinigten Staaten bei der Umsetzung der Vorgaben hinterherhinken, werden die Geldhäuser nach seinen Worten bereits am Markt daran gemessen. Nach Zahlen der US-Notenbank (Fed) verdoppelte sich das Kernkapital der heimischen Großbanken von Ende 2008 bis 2012 auf 792 Milliarden Dollar. Das lag vor allem daran, dass die Institute weniger Geld an ihre Aktionäre ausschütteten. Im jüngsten Bankenstresstest der Fed wurde Goldman gerügt. Blankfein machte allerdings deutlich, dass er nicht…



Transaktionssteuer birgt milliardenschwere Risiken für Banken

6. Mai 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Ein weiteres Regulierungsvorhaben, nämlich die geplante Transaktionssteuer, beschäftigt weiterhin die Gemüter.
Eine aktuelle Studie hat nun ergeben, dass Privatanleger in der EU als Folge der Steuer für Finanzgeschäfte mit erheblichen Einbußen rechnen müssen. Unter Berufung auf die von Goldman Sachs angefertigte Studie verweist die „Süddeutsche Zeitung“ auf das Beispiel eines dreißigjährigen Muster-Anlegers, der bis zu seinem 65. Lebensjahr 1.000 Euro im Jahr anlegt und der insgesamt mit Kosten in Höhe von 14 % seiner Ersparnis rechnen müsse. Doch auch die Banken würden leiden: Nach einer Modellrechnung, die auf der Einbeziehung von 42 Banken und der von ihnen für das Geschäftsjahr 2012 veröffentlichten Ergebnisse beruhe, würde die Transaktionssteuer in ihrer heute…



Deutsche Banken mit Fortschritten auf Kapitalseite

6. Mai 2013 | Von | Kategorie: Top News

Deutsche BankenUnter Berufung auf Analysten berichtet „Euro am Sonntag“ von beträchtlichen Fortschritten der deutschen Großbanken auf dem Weg zu stabileren Kapitalpolstern.
„Neue Kapitalmaßnahmen stabilisieren die deutschen Großbanken und verbessern ihre Marktposition“, heißt es einleitend im Beitrag. Mit einer überraschenden Kapitalerhöhung von 3 Mrd. Euro hatte etwa die Deutsche Bank vergangene Woche ihre Eigenkapitalbasis deutlich gestärkt „und erfüllt damit nicht nur die strengen Basel-III-Vorgaben vorzeitig, sondern nimmt mit einer harten Kernkapitalquote von 9,5 % auch im Branchenvergleich einen Spitzenplatz ein – JP Morgan, Goldman Sachs, Barclays, Citibank oder Credit Suisse liegen darunter, lediglich die UBS darüber.“ Dass die deutschen Großbanken auf dem Weg zu stabileren Kapitalpolstern deutliche Fortschritte machen, sehe inzwischen auch die Bundesbank: „Die acht großen Institute in Deutschland…



Basel III-Verschiebung in USA sorgt für Unruhe

13. November 2012 | Von | Kategorie: Top News

Die von den USA angekündigte Verschiebung der Einführung der Basel III-Eigenkapitalregeln für Banken stößt auf ein breites Medienecho.
Die US-Aufsichtsbehörden gaben gestern bekannt, dass die nationale Umsetzung des dritten Baseler Eigenkapitalakkords infolge zahlreicher Kommentierungen der entsprechenden Regelvorschläge zeitlich aufgeschoben wird. Ein neues verbindliches Datum wurde nicht mitgeteilt (vgl. RMRG vom 12.11.). Dieses Abweichen vom internationalen Fahrplan zur Einführung von Basel III löst in der hiesigen Wirtschaftspresse besorgte Kommentierungen aus. „US-Aufsicht stresst Europäer“, analysiert das „Handelsblatt“ – und die „Börsen-Zeitung“ erkennt: „USA befeuern Debatte um Basel III-Einführung. Sollte die EU an einer Regelimplementierung zum Jahresstart 2013 festhalten, drohen nun nach Ansicht des „Handelsblatts“ Wettbewerbsverzerrungen im Bankensektor. „Besonders heftig betroffen…



Unzureichendes Risikomanagement bei Bank of America, Citigroup und Morgan Stanley

10. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Top News

Der US-Wirtschaftssender „CNBC“ hat aktuell einen Report über die Qualität des Risikomanagements der größten amerikanischen Banken veröffentlicht.
Für diese Erhebung wurden zwei Dutzend Bankanalysten an der Wall Street gebeten, die Bank of America, die Citigroup, Goldman Sachs, JP Morgan Chase und Morgan Stanley nach fünf Kriterien der Risiko- und Kapitalsteuerung zu bewerten (siehe Grafik). Dabei sollte eine Benotung von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut) angewandt werden. In Auswertung der Ergebnisse sei die Frage nach dem besten „Risikomanager“ unter den US-Banken klar mit Goldman Sachs zu beantworten (Note 9). Bank of America, Citigroup und Morgan Stanley werden bei der Qualität des Risikomanagements hingegen…



Kreis der systemrelevanten Banken soll verkleinert werden / Commerzbank Streichkandidat?

9. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

SystemrelevanzDie Anzahl der als systemrelevant eingestuften Geldhäuser könnte diese Woche reduziert werden.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ könnten die morgen im Financial Stability Board (FSB) versammelten Bankenaufseher die Liste der 29 systemrelevanten Banken auf internationaler Ebene zusammenstreichen. Die Aufseher seien zu der Einsicht gekommen, dass der Zusammenbruch einiger der aufgeführten Banken keine allzu große Gefahr für die Stabilität der Weltwirtschaft mehr darstelle. Hinzu komme, dass einige Finanzkonzerne eine Restrukturierung durchgeführt hätten, teilt „Bloomberg“ mit. Den ursprünglichen Planungen zufolge sollen die Banken, die als „too big to fail“ identifiziert…