Beiträge zum Stichwort ‘ Goldman Sachs ’

Japaner nehmen Risikoverhalten der Investmentbanken unter die Lupe

16. August 2010 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die japanische Finanzaufsicht führt nach Bericht der Börsen-Zeitung ein neues Aufsichtsorgan zur Überwachung des Risikoverhaltens von Investmentbanken ein. Als Erstes sollen Goldman Sachs, Morgan Stanley und Nomura Holdings überprüft werden, verlautete es demnach aus informierten Kreisen. Die Aufseher sollen offenbar prüfen, dass die Banken keine Risiken eingehen, die ihre japanischen Sparten gefährden. Dazu solle ein [...]



Schärfere Regulierung: Goldman plant Abspaltung des Eigenhandels

9. August 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

Die US-Finanzbranche zeigt offenbar erste Reaktionen auf das vor 14 Tagen in Kraft getretene Gesetz zur Finanzregulierung. Wie das Handelsblatt mit Bezug auf US-Fernsehberichte mitteilt, plane beispielsweise Goldman Sachs die Ausgliederung der Eigeninvestitionen in Private Equity und Hedge-Fonds in einen eigenständigen Fonds. Dieser solle zusätzlich Kapital von außen aufnehmen. Die Financial Times Deutschland erkennt: „Goldman [...]



Stresstest-Ergebnisse stoßen auf gemischte Reaktionen / HRE als medialer Gewinner

26. Juli 2010 | Von | Kategorie: Top News

papers7Die mit großer Spannung erwarteten Ergebnisse des EU-Bankenstresstests sind wie vorab kommuniziert, am vergangenen Freitag Abend veröffentlicht worden und stoßen erwartungsgemäß auf ein großes Medienecho.
Zwar hielt sich der federführende Ausschuss der europäischen Bankenaufseher (CEBS) nicht minutiös an den Zeitplan – so waren die aggregierten Ergebnisse Punkt 18 Uhr noch nicht auf der Website des CEBS abrufbar – doch die fünfminütige Verzögerung löste keine Unruhe aus. Die Kommentatoren der Tageszeitungen sehen im Nachlauf der Ergebnis-Präsentation jedoch keinen Anlass zum Jubel aufgrund der Tatsache, dass 13 von 14 deutschen Banken des Stresstest bestanden haben. „Wertloses Zeugnis“…



Keine Einigkeit der Banken in der Regulierungsdebatte

3. Februar 2010 | Von | Kategorie: Top News

fingerprintsTrotz immer neuer Regelvorschläge von Politik und Regulatoren gelingt es den Banken nicht, sich auf eine einheitliche Position für die anstehenden Konsultationen zu verständigen.
Vor dem Hintergrund der Diskussionen auf dem Davoser Weltwirtschaftsgipfel erkennt die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ einen Streit um die Ausrichtung der künftigen Bankenregulierung zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der Commerzbank, Martin Blessing, und Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann. Eine Verständigung in der „anstehenden Regulierungsschlacht“ erscheine derzeit unwahrscheinlich. „Die Interessen sind zu gegensätzlich. Da ist ein tiefer Riss“, kommentiert ein ungenannt bleibender Banker. Die „Gefechtslinie“ verlaufe zwischen den Instituten mit großer Investmentbanking-Sparte (u.a. Goldman Sachs, Deutsche Bank) und den restlichen Banken (genannt werden Commerzbank, Unicredit). Während…



Banken nähern sich Stresstests: Deutsche Bank und Goldman Sachs dämpfen Ängste

15. Juni 2009 | Von | Kategorie: Top News

testsEiner aktuellen Analyse der Deutschen Bank zufolge, ist die unter europäischen Politikern und Bankern verbreitete Furcht vor einheitlich gestalteten, individuellen Stresstests für europäische Banken unbegründet.
„Wir glauben, dass viele Banken in Europa ausreichend mit Kapital ausgestattet sind und in der Lage wären, einem Stresstest wie in den USA standzuhalten“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters aus der Veröffentlichung. Jedoch könnten die deutschen, irischen und skandinavischen Banken dabei Gefahr laufen, schlechter abzuschneiden als ihre Wettbewerber in der EU. Das liege vor allem an einem schwer zugänglichen Kapitalmarkt. Zudem sehen die Analysten bei den einheimischen Kreditinstituten höhere Risiken durch deren Engagement…



Positive Quartalszahlen im kritischen Fokus: „Die Banken arbitrieren den Staat aus“

16. April 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers11Die jüngsten postiven Quartalszahlen aus der Bankenbranche werden von der Wirtschaftspresse differenziert kommentiert.
Auffällig erscheinen dabei die vermehrten Warnungen, dass diese auf den ersten Blick erfreuliche Tendenz neue Gefahren für den Finanzsektor in sich bergen könnte. So weist die Süddeutsche Zeitung in einem Kommentar (“Wettlauf der Lahmen”) darauf hin, dass die Ergebnisverbesserungen – u.a. von Goldman Sachs, Well Fargo und JP Morgan – einerseits den staatlichen Unterstützungsaktionen geschuldet seien und andererseits auf den günstigen Finanzierungskonditionen der Notenbanken beruhen. Auch der „Platow Brief“ bewertet die Entwicklung kritisch und merkt an, dass beispielsweise das Plus im Eigenhandel…