Beiträge zum Stichwort ‘ Immobilienfinanzierung ’

Banken fürchten Immobilienrisiken

11. November 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die deutschen Banken scheuen zunehmend Risiken bei der Immobilienfinanzierung. Hierzu schreibt die „Welt“: „Banken werden zu Stimmungstötern der deutschen Immobilienparty. Statt das nötige Geld zur Verfügung zu stellen, um immer mehr Bundesbürger mitfeiern zu lassen, werden sie strenger bei der Kreditprüfung.“ Die Finanzbranche fürchte offenbar eine Selbstüberschätzung der Kunden, die in einem Debakel am Häusermarkt [...]



LBB kommt beim Risikoabbau voran

10. November 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die Landesbank Berlin (LBB) wird im laufenden Jahr vor Steuern rote Zahlen schreiben. Grund hierfür sind die hohen Kosten für den Umbau des Instituts zu einer reinen Sparkasse, wie das Unternehmen am Freitag vergangener Woche mitteilte. Immerhin sei es der Bank gelungen, nennenswert Risikoaktiva zu reduzieren. Dieser merkliche Abbau zinstragender Aktivitäten sei dafür verantwortlich, dass [...]



Banken verzweifeln an Regulierungswut

4. September 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Das „Handelsblatt“ berichtet in einem ausführlichen Beitrag über wachsende Widerstände der Banken gegen die vermeintliche Regulierungswut der nationalen und internationalen Aufseher. Top-Banker würden zunehmend wieder in die Offensive gehen, heißt es. Sie fühlen sich von Politik und Aufsicht gegängelt, sie wollen Geschäfte ohne zu enge Grenzen machen. „Das Unbehagen fassen sie in einem Wort zusammen: Überregulierung.“ Man sei an einem Punkt angelangt, an dem wir Gefahr laufen, dass die regulatorischen Maßnahmen in Europa exzessiv werden, wird Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain aus einem Grußwort zur diesjährigen „Handelsblatt“- Konferenz, die am Mittwoch beginnt, zitiert. Die Auswirkungen der Überregulierung in Europa könnten am Ende auch das Wirtschaftswachstum…



„Alle Leichen“ ans Tageslicht holen…

5. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

…fordert Martin Hellwig, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn, in einem Interview mit dem Magazin „Der Spiegel“. Hellwig erklärt darin, warum Banken mehr Kapital brauchen – und die Europäer eine Bankenunion. Auf die Frage des „Spiegels“, wie viel Geld den Banken nach der Bilanzprüfung der EZB fehlen könnte, antwortet der Experte wie [...]



Gesetzentwurf zur Regulierung von Immobilienfonds steht

3. Mai 2013 | Von | Kategorie: Top News

ImmobilienfondsVoraussichtlich von Juni an gelten für offene und geschlossene Immobilienfonds neue Regeln.
Die Mitglieder des Finanzausschusses im Deutschen Bundestag haben sich laut Bericht der “Süddeutschen Zeitung” in der vergangenen Woche auf einen Gesetzentwurf darauf geeinigt, heißt es. Das neue Gesetz soll Privatanlegern mehr Sicherheit geben und das Finanzsystem stabilisieren. Von der Regulierung seien u.a. 29 offene Immobilienfonds betroffen, die derzeit ein Vermögen von etwa 62 Mrd. Euro verwalten. Der Branchenverband BVI hält das neue Regelwerk unterdessen „für gelungen“, schreibt das Blatt. Der aktuelle Stand des Entwurfes sei gegenüber dem ursprünglichen Diskussionsentwurf (darin wollte die Bundesregierung die Fonds zunächst komplett abschaffen) deutlich verbessert, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. Nach einem Proteststurm sah der überarbeitete Entwurf…



Hollands Immobiliensektor wird durch neue Liquiditätsregeln benachteiligt

11. Januar 2013 | Von | Kategorie: Top News

Obwohl der Baseler Ausschuss die Palette der für die künftigen Liquiditätspuffer der Banken anrechenbaren Assets ausgeweitet hat, kristallisieren sich bei Detailanalyse die ersten Verlierer der Regularien heraus.
So rührt sich in den Niederlanden Kritik an den Festlegungen für die Liquiditätsquote (LCR), da die dort aufgelegten Hypothekenverbriefungen für Wohnimmobilien (residential mortgage-backed securities – RMBS) künftig nicht im Liquiditätspuffer der Banken berücksichtigt werden. Die den Verbriefungen unterliegenden Darlehen weisen eine durchschnittliche Beleihungsquote (Verhältnis von Darlehenssumme zu Sicherungswert / loan-to-value ratio – LTV) von 95 Prozent aus. Basel erlaubt jedoch lediglich die prozentuale Anrechnung von Papieren, bei denen diese…



Mit der Bankenunion zum effektiveren Risikomanagement

11. Januar 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Im Zuge der Implementierung einer Bankenunion in Europa könnte auch die Risikovorsorge der Finanzinstitute besser kontrolliert werden.
Diese Einschätzung formuliert Wolfgang Hartmann, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Instituts für Risikomanagement und Regulierung (FIRM), in einem Gastbeitrag für die heutige „Börsen-Zeitung“. Der Experte appelliert an alle beteiligten Akteure, dieses Ziel – dessen entscheidender Part eine einheitliche Bankenaufsicht unter dem Dach der Europäischen Zentralbank (EZB) ist – weiter zu verfolgen. Das Projekt sollte „zügig“ vorangetrieben werden. „Denn aus der Sicht eines Risikomanagers bietet eine solche Einrichtung weitreichende Chancen, von denen der europäische Binnenmarkt, die Nationalstaaten und…



Signale für Auflockerung von Basel III in den USA werden konkreter

18. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Top News

USADie Gemeindebanken in den USA können auf eine weniger strenge Auslegung der Basel III-Regeln hoffen.
Seit langem laufen die kleinen Banken in den USA – vornehmlich die Gemeindebanken (community banks) – Sturm gegen die Eigenkapital- und Liquiditätsregeln von Basel III. Die Institute fühlen sich von der technischen und kapitalseitigen Implementierung der Regularien überfordert und warnen vor einer Kreditverknappung für kleine Firmen und Privathaushalte. Vor allem die kleineren Gemeindebanken leiden auch immer noch stark unter faulen Krediten und hängen den großen Wall-Street-Banken bei der Erholung klar hinterher. In den Jahren 2009 und 2010 musste eine große Zahl von Gemeindebanken durch die US-Einlagensicherung FDIC geschlossen werden. Die Warnung der Institute vor den Negativeffekten von Basel III ist von den…



Banken wälzen Kosten von Basel III auf Kreditkunden ab

18. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

Noch stehen die regulatorischen Kosten des Basel III-Regelwerks nicht fest – deren Umlage auf die Kunden wird bei den Banken jedoch schon vertraglich festgeschrieben.
Nach bislang noch gültiger Agenda sollen die schärferen Eigenkapital- und Liquiditätsregeln für Banken zum Jahresstart 2013 eingeführt werden. Einige wichtige Details der Regeln (z.B. Liquiditätsvorgaben) und die Umsetzung in europäisches Recht stehen noch aus. Fest steht steht jedoch, dass viele Finanzinstitute die regulatorischen Kosten auf ihre Kunden umlegen werden. Als Beispiel kann dabei die Ausgestaltung von Immobilienfinanzierungen durch die deutschen Pfandbriefbanken herangezogen werden. In einem Beitrag für die Fachpublikation „Immobilien & Finanzierung“ beleuchten die Expertinnen Claudia Hard und Anika Mitzkait von der Kanzlei OLSWANG Germany LLP die Vorgehensweise der Institute und klären…



Kurzfristige Refinanzierung von Hypotheken birgt Risiken für Banken

6. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

risikoBegünstigt durch das Niedrigzinsumfeld reichen deutsche Banken aktuell günstige Hypothekendarlehen aus – deren überwiegend kurzfristige Refinanzierung birgt nach Expertenmeinung jedoch erhebliche Risiken.
Aktuelle Daten der Bundesbank zeigen auf, dass „die meisten Institute ihre langfristig ausgereichten Immobilienkredite nur kurzfristig aus Kundeneinlagen und nicht langfristig über Pfandbriefe refinanziert“, gibt die „Financial Times Deutschland“ Hans-Joachim Dübel, Inhaber der Beratungsgesellschaft Finpolconsult, wieder. Steige das Zinsniveau, könnte dies die Banken vor massive Probleme stellen. „Sollten die Institute für die Refinanzierung dann höhere Zinsen zahlen müssen, als sie an den von ihnen vergebenen Darlehen verdienen, droht eine Pleitewelle im Bankensektor“, warnt…