Beiträge zum Stichwort ‘ Jamie Dimon ’

J.P. Morgan verschärft Risikokontrolle

16. September 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die US-Investmentbank JP Morgan baut angesichts einer Serie von teuren Rechtsstreitigkeiten sowie einer Milliardenpanne im Handelsgeschäft ihre internen Kontrollen massiv aus. Um die Risiken besser zu überwachen und unsaubere Geschäfte zu vermeiden, investiere das Institut in diesem Jahr zusätzlich 4 Mrd. US-Dollar und stellt dafür 5.000 weitere Mitarbeiter ab. Wie das „Wall Street Journal“ unter [...]



Warnung vor Zinsrisiken bei US-Banken

22. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Riskmanagement

BankenregulierungDie ehemalige Chefin der US-Einlagensicherung FDIC, Sheila Bair, warnt im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ vor einer trügerischen Sicherheit beim Blick auf die vornehmlich positiven Quartalszahlen der amerikanischen Großbanken.
Deren „Profitabilität“ dürfe nicht mit „Stabilität“ gleichgesetzt werden. Begründung der Ex-Bankenaufseherin: „Die Großbanken profitieren davon, dass die Fed die Zinsen niedrig hält. Deshalb schulden viele Hausbesitzer in günstigere Kredite um. Im Grund ist das ein Geschäft ohne größere Risiken. Aber die Fed kann die Zinsen nicht auf ewig bei fast null Prozent halten. Irgendwann wird also der Refinanzierungsboom vorbei sein. Außerdem haben die Banken dann mit Zinsrisiken zu kämpfen.“ Der US-Häusermarkt hat sich in letzter Zeit erholt und hat etwa bei den Großbanken JP Morgan und Wells…



US-Banken fordern Erleichterungen bei Liquiditätsregeln

5. November 2011 | Von | Kategorie: Top News

liquidbaselDie Finanzinstitute in den USA befürchten Wettbewerbsnachteile infolge der neuen Liquiditätsregeln im Eigenkapitalakkord Basel III. Die „Financial Times“ und die „New York Times“ zitieren entsprechende Aussagen aus einem Brief der Finanzgruppe Clearing House an den US-Finanzminister Timothy Geithner und Notenbankchef Ben Bernanke.
Die Bank sieht in einer zugrundeliegenden Studie (Titel: „How much capital is enough?“) insbesondere durch die Definition der vorgeschriebenen Vermögenswerte, die von den Instituten als kurzfristiger Liquiditätspuffer vorgehalten werden können, einen Nachteil erwachsen. Grund sei die mögliche, flexiblere Auslegung der Baseler Regularien durch die europäischen Aufseher. „Es ist daher extrem wichtig, dass auch die US-Aufsichtsbehörden die selbe Flexibilität an den Tag legen, wie ihre europäischen Pendants“, heißt es bei der Clearing House Group.



„Schattenwelt“ im Finanzsektor soll in Regulierung einbezogen werden

3. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

Experten warnen, dass die Bankenregulierung zu einer Verlagerung von Risiken in die unregulierte „Schattenwelt“ des Finanzsektors führt. „Wir müssen aufpassen, dass wir außerhalb der Bankenwelt keine neuen Monster kreieren“, so die Warnung von JP Morgan-Chef Jamie Dimon. „Während die Finanzaufsicht gerade für die Banken schärfere Kapitalregeln Basel III erlassen hat, häufen Hedge-Fonds, Private-Equity-Gesellschaften, aber auch [...]



Außenkommunikation der Banken zu Basel III verdichtet sich

17. September 2010 | Von | Kategorie: Top News

papers_fnpBereits Ende August hatten wir berichtet, dass das Thema Basel III mittlerweile zum Standardrepertoire der Außenkommunikation von Banken gehört (vgl. RMRG vom 31.8.).
Die jüngste Basel III-Finalisierung durch den Baseler Ausschusses forciert diesen Trend. Mehr und mehr Banken sehen sich veranlasst, die Auswirkungen der Regularien auf das eigene Geschäft öffentlich zu prognostizieren. So äußerte sich Michael Reuther, der im Vorstand der Commerzbank das Segment Corporates & Markets verantwortet, auf einer Investorenkonferenz gelassen zu den Effekten von Basel III auf die Kapitalisierung seines Instituts bis 2012. Man halte an den bis dahin gestellten Prognosen fest – ebenso wie an der Gewinnankündigung für das laufende Jahr. Die…



Das Taktieren des JP Morgan-Chefs in Sachen Regulierung

15. November 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

In einer ausführlichen Analyse beschreibt das englischsprachige Magazin „Forbes“ die Versuche des Chef von JP Morgan, Jamie Dimon, die Ausgestaltung der künftigen Bankenregulierung zu beeinflussen (Titel frei übersetzt: „Chef-Banker und Chef-Schmeichler“). Das Blatt verweist hier auf seine guten Verbindungen in die US-Politik – getreu dem Motto: „I’ll talk to anyone who wants to talk to [...]



Finanzaufsichten diskutieren ergänzende Leverage Ratio

29. Januar 2009 | Von | Kategorie: Regulierung, Top News

Auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos hat sich der Chef der britischen Finanzaufsicht FSA, Adair Turner, selbstkritisch zu den Versäumnissen der internationalen Aufsichtsbehörden geäußert.

„The failure to have a counter-cyclical capital adequacy system in place, the failure to have enough capital against the trading books of banks … I think that was a fundamental mistake“, erklärte Turner gegenüber “Reuters Television”. Bei den Beratungen in Davos habe er mit anderen Aufsichtkollegen diskutiert, inwiefern die Einziehung einer Leverage Ratio als Ergänzung von Basel II sinnvoll sein könnte. „There is a very strong belief that some degree of counter-cyclicality is required. But we need to put the flesh on the bones as quickly as possible“, so sein Aufruf zur zügigen Umsetzung von Neuregulierungen.