Beiträge zum Stichwort ‘ Jan Pieter Krahnen ’

Finanzplatz Frankfurt mit ambivalenter Bewertung der Liikanen-Vorschläge

16. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Top News

FrankfurtDie Pläne zur Bankenregulierung aus der Feder der Liikanen-Gruppe stoßen am Finanzplatz Frankfurt auf gemischte Reaktionen.
Im Rahmen der Erhebung für seinen Finanzplatzindex hat das Center for Financial Studies (CFS) der Frankfurter Goethe-Universität die Akteure am Finanzplatz Frankfurt nach deren Einschätzungen zu den Bankenregulierungsvorschlägen der von der EU eingesetzten Liikanen-Gruppe befragt. Insbesondere die Pläne der Expertengruppe für eine größenabhängige Trennung des Handelsgeschäfts der Banken vom Einlagengeschäft stießen auf breite öffentliche Reaktionen. Die Hälfte der Befragten Finanzakteure erwartet laut der Umfrage jedoch keine negativen Auswirkungen dieses möglichen regulatorischen Eingriffs auf das deutsche Universalbankenmodell. Dagegen sorgen sich rund 40 Prozent vor…



Deutscher Vertreter in Liikanen-Gruppe begründet Regulierungsvorschläge

11. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Top News

BankenaufsichtDer einzige deutsche Vertreter in der Liikanen-Gruppe, der Frankfurter Professor Jan Pieter Krahnen, begründet in einem Zeitungsinterview die tiefgreifenden Regulierungsideen der Experten.
Die vom finnischen Notenbank-Chef Erkki Liikanen geführte Expertengruppe hatte im Auftrag der EU neue Vorschläge zur Bankenregulierung formuliert – und stieß damit vergangene Woche auf ein breites Medienecho. So plädieren die Fachleute dafür, dass Großbanken die riskantesten Teile ihres Investmentbankings abtrennen, um die Kundengelder vor Verlusten des spekulativen Eigenhandels zu schützen. Im Gespräch mit der „Stuttgarter Zeitung“ beschreibt Krahnen den Hintergrund dieses Vorhabens wie folgt: „Das Ziel besteht darin, die Handelsaktivitäten zu einer in sich abgeschlossenen Wirtschaftseinheit…



Finanzplatz Frankfurt sieht in Bankenstresstests ein „effektives Mittel“

19. Juli 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers8Im Rahmen der Befragung für seinen vierteljährlich erhobenen Finanzplatzindex, hat das Center for Financial Studies (CFS) an der Frankfurter Goethe-Universität, die Teilnehmer auch zur aktuellen Debatte um die Reform der Finanzmarktregulierung befragt.
Den Ergebnissen zufolge, befürwortet eine große Mehrheit der Marktteilnehmer am Finanzplatz Frankfurt eine international einheitliche Regulierung. Nahezu drei Viertel aller Teilnehmer unterstützt den Beschluss für ein europäisches System der Finanzaufsicht (ESFS), obwohl daraus eine Abgabe nationaler aufsichtsrechtlicher Kompetenz resultiere. „Die Übermittlung individueller Daten einzelner Kreditinstitute an eine internationale Organisation wird ebenfalls mehrheitlich (52 Prozent) befürwortet, auch von den Kreditinstituten. Von einem Großteil…



Der Weg zu einer neuen Finanzaufsichtsstruktur ist lang

3. März 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

Jan Pieter Krahnen, Finanzwissenschaftler an der Uni Frankfurt und Kommissionsmitglied der Bundesregierung zur Reform der internationalen Finanzmärkte, warnt vor zu hohen Erwartungen bei der zügigen Implementierung einer neuen internationalen Finanzaufsichtsstruktur. Der Weg zu einer neuen, weltumspannenden Finanzarchitektur sei noch lang. Man könne sich dem Ziel nur schrittweise nähern, da in die Verhandlungen für eine neue [...]