Beiträge zum Stichwort ‘ JP Morgan ’

J.P. Morgan verschärft Risikokontrolle

16. September 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die US-Investmentbank JP Morgan baut angesichts einer Serie von teuren Rechtsstreitigkeiten sowie einer Milliardenpanne im Handelsgeschäft ihre internen Kontrollen massiv aus. Um die Risiken besser zu überwachen und unsaubere Geschäfte zu vermeiden, investiere das Institut in diesem Jahr zusätzlich 4 Mrd. US-Dollar und stellt dafür 5.000 weitere Mitarbeiter ab. Wie das „Wall Street Journal“ unter [...]



Studien attestieren Banken hohen Kapitalbedarf

13. September 2013 | Von | Kategorie: Top News

FrankfurtMehrere Medien berichten heute über neue Anforderungen an europäische Banken bei den Kapitalanforderungen, wobei den Instituten eine teilweise beträchtliche Unterkapitalisierung konstatiert wird.
Nach aktuellen Berechnungen von J.P. Morgan Cazenove hätten Europas Banken einen Kapitalbedarf von 79 Mrd. Euro bis zum Jahr 2015, während J.P Morgan sogar von bis zu 100 Mrd. Euro ausgeht. Gemeinsam haben die Finanzinstitute, dass sie seit dem Jahr 2008 mit höheren Kapitalkosten, veränderten Regularien und strikteren Kapitalanforderungen zu kämpfen haben, heißt es in der McKinsey-Studie. „Aufgrund der andauernden Restrukturierung des Bankensektors werden Übernahmen und Verkäufe von Geschäftseinheiten erwartet“, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf die Analysten. So schätze McKinsey, dass in der nächsten Zeit europäische Banken bis zu 725 Geschäftseinheiten unterschiedlicher Art …



Aufarbeitung von Bankskandalen im Fokus – Fixgehälter steigen

20. August 2013 | Von | Kategorie: Corporate Governance

Ein „Handelsblatt“-Kommentar erörtert vor dem Hintergrund der juristischen Aufarbeitung des milliardenschweren Handelsskandals bei JP Morgan in London, wie es überhaupt zu diesen überbordenden Spekulationen kommen konnte. Der Verweis der Ankläger auf unzureichende bankinterne Kontrollen sei dabei nur eine dürftige Begründung, so der Autor. Denn da, wo die Überwachungssysteme aufhören, fange die Unternehmenskultur an. Den Händlern [...]



Basel III führt zu Kapitalbedarf bei britischen Banken

5. August 2013 | Von | Kategorie: Basel III

Laut „Handelsblatt“-Bericht benötigt der britische Bankensektor in den kommenden sechs Jahren bis zu 121 Mrd. Pfund (139 Mrd. Euro) an zusätzlichem Kapital, um die Anforderungen gemäß der Basel III-Richtlinien zu erfüllen. Das „Handelsblatt“ beruft sich dabei auf ein Diskussionspapier, das die Bank of England Ende vergangener Woche veröffentlicht hat. Darin beschreibt die zur Notenbank gehörende [...]



Rohstoffspekulationen der Banken zunehmend am Pranger

24. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

RisikoDie Rohstoffspekulationen global operierender Banken, mit denen diese im Trend in weniger stark regulierte Bereicher ausweichen wollen, ist Thema in der Berichterstattung der Wirtschaftsmedien.
Das „Handelsblatt“ etwa beleuchtet das Engagement der US-Banken beim physischen Handel mit Aluminium, Öl und anderen Rohstoffen durchaus kritisch. So gebe es Vorwürfe, dass die Banken die Rohstoffmärkte manipulieren – und sich damit weiteren Risiken ausgesetzten. Als Negativbeispiel verweist der Autor auf Goldman Sachs: eine von der Bank geführte Lagerhausfirma soll Aluminium-Stangen von einem Standort zum nächsten transportiert, um so die Lagerzeiten zu verlängern und dadurch die Preise zu erhöhen. Es sei quasi unmöglich für die Regulierer nachzuvollziehen, wie groß die Positionen von Morgan Stanley, Goldman Sachs und JP Morgan sind, warnt hierzu eine Expertin. Die US-Politik sei bereits „alarmiert“ und habe im Bankenausschuss nun folgende Fragestellung…



Deutsche Bank kämpft mit selbstausgerufenem Kulturwandel

15. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

In einem Grundsatzbeitrag zieht das Magazin „Focus“ eine Bilanz hinsichtlich des Stands des Kulturwandels bei der Deutschen Bank.
Generell, so der Tenor des Beitrags, sei die Bank mit dem Kulturwandel weiter als gemeinhin in der Öffentlichkeit vermutet werde. Die Deutsche Bank ändert sich: weg vom schnellen Geld, hin zum nachhaltigen Geschäft. „Dumm nur, dass ihr das bisher kaum jemand glaubt“, konstatiert der Autor. Ausführlich beleuchtet der Beitrag im Folgenden Chancen und Risiken des Kulturwandels und sieht dabei einen Spagat zwischen Wunsch und Wirklichkeit. „Die größte Sorge der Deutschen Bank ist, dass ihr der Kulturwandel misslingt. Die zweitgrößte: Er geht zu weit“, analysiert „Focus“. Denn was geschehe, „wenn nur sie sich ändert – nicht aber US-Bank-Giganten wie JP Morgan und Goldman Sachs? Dann…



Auslandsbanken erhalten Übergangsfrist bei US-Derivateregeln

7. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die US-Notenbank Fed hat gestern den ausländischen Banken hinsichtlich der neuen Derivatehandelsregeln nach dem Dodd-Frank-Finanzmarktgesetz in den USA eine zweijährige Übergangszeit eingeräumt. „Das Institute of International Bankers, ein Sprachrohr gemeinsamer Interessen zahlreicher internationaler Finanzdienstleister in den USA – darunter Bank of China, Barclays, BNP Paribas, Commerzbank, Deutsche Bank, UBS, Unicredit und die deutschen Landesbanken -, [...]



Deutsche Banken mit Fortschritten auf Kapitalseite

6. Mai 2013 | Von | Kategorie: Top News

Deutsche BankenUnter Berufung auf Analysten berichtet „Euro am Sonntag“ von beträchtlichen Fortschritten der deutschen Großbanken auf dem Weg zu stabileren Kapitalpolstern.
„Neue Kapitalmaßnahmen stabilisieren die deutschen Großbanken und verbessern ihre Marktposition“, heißt es einleitend im Beitrag. Mit einer überraschenden Kapitalerhöhung von 3 Mrd. Euro hatte etwa die Deutsche Bank vergangene Woche ihre Eigenkapitalbasis deutlich gestärkt „und erfüllt damit nicht nur die strengen Basel-III-Vorgaben vorzeitig, sondern nimmt mit einer harten Kernkapitalquote von 9,5 % auch im Branchenvergleich einen Spitzenplatz ein – JP Morgan, Goldman Sachs, Barclays, Citibank oder Credit Suisse liegen darunter, lediglich die UBS darüber.“ Dass die deutschen Großbanken auf dem Weg zu stabileren Kapitalpolstern deutliche Fortschritte machen, sehe inzwischen auch die Bundesbank: „Die acht großen Institute in Deutschland…



Basel III-Verschiebung in USA sorgt für Unruhe

13. November 2012 | Von | Kategorie: Top News

Die von den USA angekündigte Verschiebung der Einführung der Basel III-Eigenkapitalregeln für Banken stößt auf ein breites Medienecho.
Die US-Aufsichtsbehörden gaben gestern bekannt, dass die nationale Umsetzung des dritten Baseler Eigenkapitalakkords infolge zahlreicher Kommentierungen der entsprechenden Regelvorschläge zeitlich aufgeschoben wird. Ein neues verbindliches Datum wurde nicht mitgeteilt (vgl. RMRG vom 12.11.). Dieses Abweichen vom internationalen Fahrplan zur Einführung von Basel III löst in der hiesigen Wirtschaftspresse besorgte Kommentierungen aus. „US-Aufsicht stresst Europäer“, analysiert das „Handelsblatt“ – und die „Börsen-Zeitung“ erkennt: „USA befeuern Debatte um Basel III-Einführung. Sollte die EU an einer Regelimplementierung zum Jahresstart 2013 festhalten, drohen nun nach Ansicht des „Handelsblatts“ Wettbewerbsverzerrungen im Bankensektor. „Besonders heftig betroffen…



Warnung vor Zinsrisiken bei US-Banken

22. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Riskmanagement

BankenregulierungDie ehemalige Chefin der US-Einlagensicherung FDIC, Sheila Bair, warnt im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ vor einer trügerischen Sicherheit beim Blick auf die vornehmlich positiven Quartalszahlen der amerikanischen Großbanken.
Deren „Profitabilität“ dürfe nicht mit „Stabilität“ gleichgesetzt werden. Begründung der Ex-Bankenaufseherin: „Die Großbanken profitieren davon, dass die Fed die Zinsen niedrig hält. Deshalb schulden viele Hausbesitzer in günstigere Kredite um. Im Grund ist das ein Geschäft ohne größere Risiken. Aber die Fed kann die Zinsen nicht auf ewig bei fast null Prozent halten. Irgendwann wird also der Refinanzierungsboom vorbei sein. Außerdem haben die Banken dann mit Zinsrisiken zu kämpfen.“ Der US-Häusermarkt hat sich in letzter Zeit erholt und hat etwa bei den Großbanken JP Morgan und Wells…