Beiträge zum Stichwort ‘ Jürgen Stark ’

Deutsches Bankensystem nach Basel III-Einführung „nicht mehr haltbar“?

10. September 2010 | Von | Kategorie: Basel III

papers1Der Chefvolkswirt der EZB, Jürgen Stark, meldet sich mit klarer Kritik an der Kapitalisierung der deutschen Banken zu Wort und löst damit heftige Reaktionen aus.
Die im Rahmen eines Treffens mit der Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion formulierten Aussagen zielen nach Bericht der FTD insbesondere auf die Landesbank und Sparkassen ab. Stark drängte dabei auf eine Konsolidierung des öffentlichen Bankensektors. Das Blatt analysiert: „Mit den Aussagen schürt Stark erhebliche Zweifel am Zustand des deutschen Bankensystems. Das ist umso überraschender, als selbst die Landesbanken beim Stresstest der EU im Juli, der unter starker Mitwirkung der EZB stattfand, positiv abgeschnitten haben.“ Zudem ließ der Ökonom durchblicken, dass es in den USA offenbar Wetten…



Kritische Bremswirkung „unterschiedlicher Regulierungsphilosophien“

19. November 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers3Nachdem sich hochrangige Bankmanager zum Start der “Euro Finance Week” mit kritischen Anmerkungen zu den anvisierten Regulierungsmaßnahmen zu Wort gemeldet haben, verdeutlichen nun auch die Regulierer ihre Positionen.
Im Rahmen des Frankfurter Bankenkongresses hat sich der Vorsitzende des Committee of European Securities Regulators (CESR), Eddy Wymeersch, für einheitliche Finanzregeln in den USA und Europa ausgesprochen. Zugleich merkte er kritisch an, dass die Umsetzung der G20-Vorschläge auf beiden Seiten des Atlantiks durch „unterschiedliche Regulierungsphilosophien“ gebremst werde. Er verwies dabei insbesondere auf die „innereuropäischen Abweichungen bei der Anwendung von Regulierungsstandards“, berichtet die Börsen-Zeitung. Auch Malcolm D. Knight…



Weber verteidigt Bad-Bank-Modell und begrüßt “europäischen Rat für Systemrisiken”

11. Juni 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers13Bundesbank-Präsident Axel Weber hat auf den Bankentag der Financial Times Deutschland das in die Kritik geratene Bad-Bank-Modell der Bundesregierung verteidigt.
Der dabei geplante sofortige Risikoabschlag bei der Auslagerung toxischer Anlagen müsse nur von Banken mit einer Kernkapitalquote von mehr als sieben Prozent gezahlt werden. Weber bezeichnete dieses Vorgehen als bewusst gesetzten „negativen Anreiz“ für diese Institute. Es könne nicht darum gehen, „gesunde Banken“ mit Steuergeldern zu subventionieren. Der Bundesbank-Chef verwies an diesem Punkt darauf, dass die EU-Kommission diese Kernkapitalquote als Grenze festgesetzt habe, um zu entscheiden, welche Institute als gesund einzuschätzen sind. Weber räumte in seiner Rede vor dem Bankentag…