Beiträge zum Stichwort ‘ Mario Draghi ’

EZB zeigt sich bei Bilanz-Prüfung hartleibig

4. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Sonstiges

Medienberichten zufolge hat der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, einen harten Kurs der Zentralbank bei der anstehenden Prüfung der Bankbilanzen und dem anschließenden Stresstest angekündigt. Die ganze Übung mache nur Sinn, wenn sie glaubwürdig sei, sagte Draghi am Mittwoch nach dem EZB-Treffen in Paris. „Um glaubwürdig zu sein, müssen sie streng und transparent [...]



Blockiert die Bundesregierung die Neuregulierung des Finanzsektors?

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

Der „Spiegel“ sieht in einem Grundsatzbeitrag die Bundesregierung als Blockierer bei wichtigen regulatorischen Vorhaben in der Eurozone.
Einleitend heißt es: „Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, macht Druck beim wichtigsten Reformprojekt der Euro-Zone, der Bankenunion. Die Regierungen sollen das nötige Geld bereitstellen. Doch vor allem Berlin weigert sich.“ Hintergrund: Europas Nordstaaten unter Führung Deutschlands wollen, dass allein die nationalen Regierungen denkbare Abwicklungs- oder Sanierungsmaßnahmen für ihre maroden Banken finanzieren. „So wie von der EU-Kommission geplant, wird es die Bankenunion nicht geben“, wird hierzu der parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Steffen Kampeter, zitiert. „Wir stimmen auf keinen Fall einer Lösung zu, die den Verlust von nationaler Souveränität bedeutet und…



Bankenaufsicht der EZB als “Mission impossible”?

18. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

In einem Grundsatzbeitrag auf Seite 1 hält das „Handelsblatt“ das wichtigste Projekt von EZB-Chefs Mario Draghi, nämlich die Übernahme der Bankenaufsicht für die gesamte Euro-Zone, für gefährdet.
Der Grund: „Die geplante Kontrolle von rund 130 Großbanken durch die EZB wirft ungeahnte Probleme auf.“ Die Gefahr sei groß, dass die neue Bankenaufsicht nicht rechtzeitig starten werde. „Den für Mitte 2014 avisierten Beginn musste die Zentralbank bereits verschieben. Inzwischen erwarten selbst Optimisten in Europas Notenbank, dass die Aufseher frühestens im September 2014 ihre Arbeit aufnehmen werden“, so das Blatt. Zu groß seien die Probleme. So könne die EZB den benötigten 1.000 Aufsichtsmitarbeitern bislang keine Arbeitsverträge anbieten, obwohl sie händeringend Personal für die neuen Aufgaben benötige. Denn erst müsse das Europaparlament dem Aufbau der gemeinsamen Aufsicht zustimmen, und das sei nicht vor September…



Draghi beherrscht Bankenaufsicht

6. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

EZB-Chef Mario Draghi gewinnt in aufsichtsrechtlichen Fragen immer stärker an Einfluss. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, wird er ab Juli auch das Aufsichtsgremium (GHOS) des Baseler Ausschusses bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) für die kommenden drei Jahre leiten. Draghi trete damit die Nachfolge des britischen Notenbank-Chefs Mervyn King an, wie die BIZ am Mittwoch [...]



EZB-Präsident: Keine gemeinsame Einlagensicherung in Europa notwendig

12. November 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

Die von den deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken heftig kritisierte gemeinsame Einlagensicherung der Banken im Rahmen einer europäischen Bankenunion stößt auch bei der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) auf zweifelnde Kommentierung. „Draghi rückt von gemeinsamer Einlagensicherung ab“, notierte jüngst die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und verwies auf entsprechende Aussagen des EZB-Chefs Mario Draghi vor deutschen Genossenschaftsbankern. Die [...]



Kurzfristige Refinanzierung von Hypotheken birgt Risiken für Banken

6. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

risikoBegünstigt durch das Niedrigzinsumfeld reichen deutsche Banken aktuell günstige Hypothekendarlehen aus – deren überwiegend kurzfristige Refinanzierung birgt nach Expertenmeinung jedoch erhebliche Risiken.
Aktuelle Daten der Bundesbank zeigen auf, dass „die meisten Institute ihre langfristig ausgereichten Immobilienkredite nur kurzfristig aus Kundeneinlagen und nicht langfristig über Pfandbriefe refinanziert“, gibt die „Financial Times Deutschland“ Hans-Joachim Dübel, Inhaber der Beratungsgesellschaft Finpolconsult, wieder. Steige das Zinsniveau, könnte dies die Banken vor massive Probleme stellen. „Sollten die Institute für die Refinanzierung dann höhere Zinsen zahlen müssen, als sie an den von ihnen vergebenen Darlehen verdienen, droht eine Pleitewelle im Bankensektor“, warnt…



„Schattenwelt“ im Finanzsektor soll in Regulierung einbezogen werden

3. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

Experten warnen, dass die Bankenregulierung zu einer Verlagerung von Risiken in die unregulierte „Schattenwelt“ des Finanzsektors führt. „Wir müssen aufpassen, dass wir außerhalb der Bankenwelt keine neuen Monster kreieren“, so die Warnung von JP Morgan-Chef Jamie Dimon. „Während die Finanzaufsicht gerade für die Banken schärfere Kapitalregeln Basel III erlassen hat, häufen Hedge-Fonds, Private-Equity-Gesellschaften, aber auch [...]



Weber und Trichet loben Basel III / Systemrelevante Banken rücken in den Fokus

1. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Top News

aufsichtkurve„Ich habe keine Angst, dass die Implementierung von Basel III die Kreditvergabekapazität von Banken signifikant beeinträchtigen und den wirtschaftlichen Aufschwung behindern wird“, so die Einschätzung von Bundesbank-Chef Axel Weber.
Auswirkungsstudien des Baseler Ausschusses und des FSB hätten gezeigt, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen in der Übergangsphase zu Basel III moderat sein dürften und das Regelwerk positive Langfristeffekte bewirke. Weber unterstrich zudem die Bedeutung einer globalen Implementierung von Basel III. „Nur so könnten gleiche Wettbewerbsbedingungen gesichert und regulatorische Arbitrage verhindert werden“, fasst die Börsen-Zeitung die Aussagen zusammen. Auf dem Eurofi Financial Forum in Brüssel unterstrich Weber…



Plädoyer für Basel IV

22. September 2010 | Von | Kategorie: Top News

basel4Im Nachlauf der Finalisierung von Basel III skizzieren Experten bereits Grundzüge eines vierten Eigenkapitalakkords.
In einem Gastbeitrag für die Financial Times Deutschland thematisiert Mark Joób von der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der ungarischen Universität Sopron die Notwendigkeit eines Nachfolgerregelwerks für das jetzt finalisierte Basel III – hier als Basel IV bezeichnet. Einleitend begrüßt der Experte jedoch die Stoßrichtung und Ausgestaltung des dritten Eigenkapitalakkords: „Die Verbesserung der Kapitalausstattung der Banken ist ohne Zweifel begrüßenswert, ja angesichts der jüngsten Finanzkrise überfällig.“ Mit der Verregelung würden „zwar viele, doch bei Weitem nicht alle Hasardeure der Finanzwelt ein engeres Regelkorsett“ auferlegt bekommen. An diesem Punkt setzt Joób auch seine Kritik an – denn die Regularien würden bei vielen bedeutenden Akteuren der Finanzbranche…



Auswirkungsstudie zu Basel III stößt auf breites Echo

19. August 2010 | Von | Kategorie: Top News

basel3Der von Baseler Ausschuss und Financial Stability Board (FSB) vorgestellte Interims-Report zur Bewertung der Auswirkung verschärfter Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften für Banken auf die Realwirtschaft stößt auf ein breites Echo.
Die Financial Times Deutschland formuliert überspitzt „Aufseher watschen Bankenlobby ab“ und verweist auf die Einschätzungen der Baseler Ökonomen, wonach die neuen Regeln das Wirtschaftswachstum nur marginal dämpfen. „Alles halb so wild“, so daraufhin auch der Ausruf der Süddeutschen Zeitung. Nüchtern vermeldet dagegen die Börsen-Zeitung auf ihrer Titelseite: „Regulatoren verteidigen Baseler Reform – Kapitalregeln konjunkturell unbedenklich“. Den Erkenntnissen der Studie zufolge würde eine Erhöhung der Eigenkapitalquoten um jeweils einen Prozentpunkt nach Abschluss der Implementierungsphase einen Rückgang des BIP-Niveaus um etwa 0,2 % bewirken. „Dies entspricht…