Beiträge zum Stichwort ‘ Martin Hellwig ’

Bankenexperte Hellwig gibt Zombie-Alarm

19. September 2013 | Von | Kategorie: Sonstiges

Anlässlich des 67. Deutschen Betriebswirtschafter-Tags der Schmalenbach-Gesellschaft in Frankfurt zum Thema „Unternehmenssteuerung in unsicheren Zeiten“, referierte Prof. Martin Hellwig zum Thema „Brauchen wir Bankenregulierung“. Dabei betonte der streitbare Professor, dass er die Eigenkapitalausstattung der Geldinstitute für völlig unzureichend hält. „Wir haben zu viele Zombies“, worunter er überschuldete Banken versteht. Die Diskussion um Bankenregulierung geht für [...]



Wurden die Lehren aus der Lehman-Pleite gezogen?

16. September 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenrettungAnlässlich der fünfjährigen Wiederkehr des Zusammenbruchs von Lehman Brothers gehen zahlreiche Medien auf Spurensuche, ob und inwieweit Banken, Politik und Regulatoren Konsequenzen aus diesem tiefgreifenden Ereignis gezogen haben.
Die „Süddeutsche Zeitung“ sieht die regulatorischen Ziele im Jahr 5 nach Lehman kaum erreicht. Als Konsequenz aus der Finanzkrise wollte die Politikeigentlich weltweit die Geldinstitute verkleinern. Keines sollte mehr so mächtig sein, dass man es nicht in die Pleite schicken kann. Erreicht wurde jedoch das Gegenteil, klagt die „Süddeutsche Zeitung“. Der Autor unterstellt den Banken, ihre Zockerkultur nur „auf andere Schreibtische“ verlagert zu haben und sich dadurch den Regulatoren zu entziehen. „Selbst der deutschen Bankenaufsicht Bafin ist das nicht gelungen, als sie mehrere Monate lang den Eigenhandel der Banken untersuchte.“ Auch deshalb…



„Alle Leichen“ ans Tageslicht holen…

5. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

…fordert Martin Hellwig, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn, in einem Interview mit dem Magazin „Der Spiegel“. Hellwig erklärt darin, warum Banken mehr Kapital brauchen – und die Europäer eine Bankenunion. Auf die Frage des „Spiegels“, wie viel Geld den Banken nach der Bilanzprüfung der EZB fehlen könnte, antwortet der Experte wie [...]



Risiko: Unsichere deutsche Banken

12. Juli 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Fünf Jahre nach Beginn der Finanzkrise sind die deutschen Banken keineswegs sicherer, klagt der Institutsleiter eines Bonner Max-Planck-Instituts, Martin Hellwig, in einem Beitrag für das „Handelsblatt“. Banken wie die Deutsche Bank hätten demnach Bilanzsummen von vielen hundert Millionen Euro. Bei diesen Größenordnungen sei es eine Illusion zu glauben, in Zukunft würden die Kosten von Bankenrettungen [...]



Vergeblicher Kampf der deutschen Banken gegen Basel III

14. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Top News

baselokayDie Ausgestaltung der neuen Basel III-Regeln und die Diskussion über einen weiteren regulatorischen Eigenkapitalzuschlag für systemrelevante Banken treiben die deutsche Bankenbranche weiter um.
Der „Platow Brief“ berichtet über einen vermeintlichen Eklat beim Treffen von Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen, Bundesbank-Präsident Axel Weber und BaFin-Chef Jochen Sanio mit Vertretern der deutschen Bankenbranche im Rahmen der IWF-Jahrestagung in Washington. Auslöser sei eine erhitzte Diskussion um die Bankenregulierung gewesen sein. Bei den Instituten habe sich mittlerweile „reichlich Unmut“ aufgestaut – denn: „Die Baseler Beschlüsse [...] liegen den Bankern schon schwer genug im Magen, da überbietet sich die Politik bereits mit Vorschlägen für zusätzliche Belastungen der Finanzinstitute: Bankenabgabe, Transaktionssteuer…



„Bad Bank“-Pläne entfachen breite Debatte / Preisfindung für toxische Wertpapiere entscheidend

11. Mai 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers13Im Zuge der aktuellen Planungen des Bundesfinanzministeriums und des Wirtschaftsressorts zur Einrichtung eines Systems so genannter „Bad Banks“, haben sich Experten mit deutlicher Kritik zu Wort gemeldet.
Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass sich die Ministerien mit der EU-Kommission darauf geeinigt hätten, dass die an die „Bad Bank“ ausgelagerten toxischen Assets von den Banken mit einem Anteil von 10 Prozent an den Staat zurückgezahlt werden müssen. Das macht nach Meinung der Experten eine Auslagerung praktisch unmöglich. Angeführt wird das Beispiel der Commerzbank, die bei einer Übergabe ihrer problematischen Wertpapiere (Volumen 55 Mrd. Euro) mit einer Belastung von…



Forderung nach Basel II-Aussetzung / Top-Ökonomen halten Adressierung der Prozyklik für nicht ausreichend

7. April 2009 | Von | Kategorie: Top News

frIm Interview mit der Frankfurter Rundschau äußert sich Prof. Martin Hellwig, Leiter des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, skeptisch zur Wirksamkeit der Beschlüsse des Londoner Finanzgipfels zur Neuregulierung der Finanzmärkte.
„Ich befürchte, dass man den unmittelbar anstehenden Problemen des Finanzsystems in der Krise zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat“, so seine Aussage. Um schnelle Abhilfe zu schaffen, sollten daher „gewisse Regeln der Bankenregulierung“, die krisenverstärkend, sofort ausgesetzt werden. Hellwig konkretisiert: „Das betrifft nicht nur die Bewertungsregeln für marktgängige Papiere, bei denen es teilweise keine Märkte mehr gibt, sondern auch den Umgang mit Unternehmenskrediten…