Beiträge zum Stichwort ‘ Michel Barnier ’

EU will harte Strafen bei Manipulationen von Referenzzinssätzen

19. September 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Nun ist es amtlich: Wer die Referenzzinsen Euribor oder Libor manipuliert, dem drohen künftig wohl harte finanzielle Sanktionen. In einem Verordnungsentwurf, den EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier am Mittwoch vorlegte, heißt es, dass gegen eine Bank in dem Fall eine Geldstrafe von bis zu zehn Prozent ihres Jahresumsatzes verhängt werde. Die EU-Staaten können in ihrer nationalen Gesetzgebung [...]



Brüssel reguliert Geldmarktfonds und will schärferes Wertpapierrecht

22. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

RegulierungWie das „Handelsblatt“ berichtet, wird für Geldmarktfonds das Geschäft in Europa in Zukunft schwieriger.
„Die bislang weitgehend unregulierten Kapitalsammelstellen sollen nach dem Willen von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier sicherer werden und deshalb Kapitalpuffer bilden“, schreibt das Blatt und beruft sich dabei auf einen Verordnungsentwurf, den Barnier am 4. September vorlegt. Fonds mit einem festen Anteilswert (Constant net asset value) müssten demnach „einen Puffer schaffen und dauerhaft beibehalten, der sich auf mindestens drei Prozent ihres gesamten Vermögenswertes beläuft“, heißt es in dem Entwurf der Verordnung, der dem „Handelsblatt“ vorliegt. Die betroffene Branche…



Aufsichtsbehörden ziehen Daumenschrauben an

13. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Aufsichtsbehörden ziehen Daumenschrauben an – Rund um den Globus nehmen Bank-Aufseher derzeit die Referenzzinssätze ins Visier, berichtet das „Handelsblatt“. Zudem würden die Aufsichtsbehörden weltweit auch über schärfere Regeln für wichtige Finanzrichtwerte nachdenken. „Die Iosco hat Index-Anbieter aufgefordert, bestimmte Mindeststandards einzuführen. Und EU-Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier plant einen Gesetzesentwurf, nach dem die EU-Wertpapieraufsicht Esma nicht nur Libor [...]



Bankenaufsicht der EZB als “Mission impossible”?

18. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

In einem Grundsatzbeitrag auf Seite 1 hält das „Handelsblatt“ das wichtigste Projekt von EZB-Chefs Mario Draghi, nämlich die Übernahme der Bankenaufsicht für die gesamte Euro-Zone, für gefährdet.
Der Grund: „Die geplante Kontrolle von rund 130 Großbanken durch die EZB wirft ungeahnte Probleme auf.“ Die Gefahr sei groß, dass die neue Bankenaufsicht nicht rechtzeitig starten werde. „Den für Mitte 2014 avisierten Beginn musste die Zentralbank bereits verschieben. Inzwischen erwarten selbst Optimisten in Europas Notenbank, dass die Aufseher frühestens im September 2014 ihre Arbeit aufnehmen werden“, so das Blatt. Zu groß seien die Probleme. So könne die EZB den benötigten 1.000 Aufsichtsmitarbeitern bislang keine Arbeitsverträge anbieten, obwohl sie händeringend Personal für die neuen Aufgaben benötige. Denn erst müsse das Europaparlament dem Aufbau der gemeinsamen Aufsicht zustimmen, und das sei nicht vor September…



Reguierung: Streit und Kompromiss zwischen EU und USA

16. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier hat im transatlantischen Streit über höhere Kapitalanforderungen für Auslandsbanken in den Vereinigten Staaten gedroht, amerikanische Banken in Europa notfalls ähnliche Regeln aufzuerlegen. „Ich möchte nicht gezwungen werden, dasselbe in Europa zu tun“, wird Barnier von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zitiert. „Aber ich würde nicht zögern, es zu tun.“ Die US-Aufseher müssten sich [...]



Weiter Streit um Bankenabwicklungspläne der EU

15. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Medienberichten zufolge gewinnt der Streit zwischen der EU-Kommission und der Bundesregierung über die künftige Bankenabwicklung in Europa an Schärfe. In einem Brief an Binnenmarktkommissar Michel Barnier warnte Finanzminister Wolfgang Schäuble nun erneut vor den Folgen der geplanten Bankenabwicklung. Der Brüsseler Vorschlag „steht nicht im Einklang mit den gegenwärtigen rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Realitäten und würde [...]



Verfahrene Situation bei Bankenabwicklung

12. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenBeim Streit zwischen Berlin und Brüssel über die künftige Abwicklung schiefliegender Finanzinstitute sind die Fronten verhärtet.
In einem Interview bekräftigt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Kritik der Bundesregierung an der Vorlage des EU-Binnenmarktkommissars Michel Barnier zur einheitlichen Abwicklung maroder Geldhäuser in Europa. Wenn eine Bank geschlossen werden müsse, sei das eine Entscheidung mit sehr weitreichenden Folgen, die nicht allein von Brüssel getroffen werden könne – zumal es hier um nationale Steuergelder gehe, so der Minister. Die EU-Kommission will künftig letzte Entscheidungsinstanz bei der Abwicklung sein. Unterdessen berichtet die „Börsen-Zeitung“, dass sich die Europäische Zentralbank (EZB) in Sachen Abwicklung hinter Brüssel stelle. Das EZB-Direktoriumsmitglied Benoit Coeure erklärte gestern: „Ich begrüße den Vorschlag der EU-Kommission in dieser…



Neue Abwicklungsregeln lasten auf Bonität der Banken

2. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

BankenNach den Plänen der EU-Finanzminister müssen die Inhaber unbesicherter Bankanleihen künftig in Rettungsfällen haften.
Die Ratingagentur Moody’s wertet die Einigung als negativ für Gläubiger. Das bedeute, dass die Ratings europäischer Banken aufgrund des höheren Ausfallrisikos sinken und sich damit deren Finanzierungskosten erhöhen können. Denn die Annahme, dass die Staaten für systemrelevante Banken im Notfall haften, hebe die Einschätzung der Kreditwürdigkeit um einige Ratingstufen an. Mit Blick auf die anstehenden Gesetzesvorlagen zur Bankenabwicklung von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier erwartet die „Börsen-Zeitung“ derweil für den 10.7. deren Publikation. Ursprünglich sei dem Bericht zufolge vorgesehen gewesen, dass Barnier seine Initiative bereits vor dem Finanzministertreffen am 9. Juli präsentiere, damit bei der Sitzung bereits eine erste ministerielle Befassung…



EU: ESM mit zentraler Rolle bei Bankenabwicklung

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Laut Medienberichten will die EU-Kommission dem Euro-Krisenfonds ESM für einen Übergangszeitraum eine wichtige Rolle in der Abwicklung schiefliegender Banken im Euroraum übertragen.
In einem neuen Papier der Brüsseler Behörde heißt es laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“, dass solange der geplante Banken-Abwicklungsfonds noch nicht wie vorgesehen komplett von den Banken befüllt sei, eine „glaubwürdige öffentliche Sicherung“ erforderlich sei. Denn der ESM sei die „einzige vertrauenswürdige Einheit, um diese Sicherung zu übernehmen“, heißt es weiter. Und weiter schreibt das Blatt: „Auch wenn der ESM in der Übergangsphase einspringen müsste, soll er die von ihm gewährten Kredite vom Abwicklungsfonds später komplett zurückbezahlt bekommen.“ Damit soll verhindert werden, dass eine Bankenschließung mit öffentlichem Geld bezahlt würde. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ wolle EU-Binnenmarktkommissar…



EU-Bankenabwicklung nimmt Form an

6. Juni 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die überall in Europa auf allen politischen und aufsichtrechtlichen Instanzen diskutierten Änderungen der Rettungsmodalitäten von Banken ist medial weiterhin stark präsent:
Laut einem Bericht der „Börsen-Zeitung“ haben die EU-Kommissare das generelle Konzept des für den Binnenmarkt zuständigen Kommissars Michel Barnier für einen einheitlichen europäischen Mechanismus zur Abwicklung maroder Banken abgenickt. „In einer Orientierungsdebatte gab es dem Vernehmen nach keine grundsätzlichen Einwände“, schreibt die „Börsen-Zeitung“. Zu den großen, innerhalb der EU-Kommission unstrittigen Linien zähle „die Vorstellung, dass ein europaweiter Fonds aufgebaut wird, der im Notfall dazu beiträgt, Kosten einer Abwicklung – etwa die Finanzierung einer Bad Bank oder die Sicherung von Liquidität – zu übernehmen.“ Das geplante Abwicklungsgremium soll sich laut dem Blatt am analogen Gremium der EU-Aufsicht orientieren. Zudem sollen Vertreter der nationalen…