Beiträge zum Stichwort ‘ Nicolas Sarkozy ’

Taucht Deutschland in der Regulierungsdebatte ab?

15. Januar 2010 | Von | Kategorie: Top News

aufsichtkurveUnter dem fordernden Titel „Jetzt oder nie“ kritisiert „Die Zeit“ die zögerlichen Bemühungen der Bundesregierung in Sachen Bankenregulierung.
So gebe es in den USA und Großbritannien unter Regierungsbeamten das ernsthafte Interesse, die Finanzregulierung neu auszurichten – trotz aller protektionistischen Tendenzen für den eigenen Finanzplatz. Deutsche Stimmen seien in der internationalen Regulierungsdebatte hingegen eher selten zu vernehmen. Einerseits sei dies in den inhaltlichen Diskrepanzen der schwarz-gelben Koalition begründet (Stichwort Finanztransaktionssteuer) – andererseits würden sich nur wenige deutsche Ökonomen mit „internationalen Finanzfragen“ befassen. Nach Meinung der „Zeit“ dürfe man bei diesem Thema jedoch nicht ins Hintertreffen geraten. Die Leitlinien einer „klugen Regulierung“ seien schon jetzt klar…



Modell “Tobin-Steuer” hält sich hartnäckig in der Regulierungsdebatte

2. September 2009 | Von | Kategorie: Top News

frIm Vorfeld des anstehenden G20-Gipfels in Pittsburgh rücken Ansätze für eine grundlegende Reform der internationalen Finanzmarktregulierung wieder verstärkt in den Vordergrund.
So verständigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Montag bei einem Treffen in Berlin auf eine gemeinsame Strategie für den Gipfel. Deutschland und Frankreich wollen demnach Bonuszahlungen in der Bankenbranche international begrenzen und die Risikobereitschaft von systemrelevanten Finanzinstituten über die Eigenkapitalvorschriften eindämmen. Als deutlich einschneidendere Idee hält sich auch der vom Chef der britischen Finanzaufsicht FSA, Adair Turner, ins Spiel gebrachte Vorschlag zur Einführung einer weltweiten Steuer auf Finanzgeschäfte nach dem Vorbild der „Tobin-Steuer“…



EU-Gipfel diskutiert neue Finanzaufsicht / “Formelkompromiss” wahrscheinlich

18. Juni 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers_messAuf dem heute beginnenden Gipfel der Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder wird auch die neue europäische Finanzmarktregulierung diskutiert.
Bei der Implementierung einer entsprechenden EU-Aufsichtsstruktur auf Basis des so genannten Larosiere-Berichts, sind Konflikte jedoch vorprogrammiert. Selbst der behutsame Ansatz der EU-Kommission, mittels zweier Strukturzweige (ESFS und ESRC) die nationalen Aufsichten enger mit der EU-Ebene zu verzahnen, stoße auf Widerstand – obwohl die Notwendigkeit der Neuregulierung nicht angezweifelt werden könne, so die Aussage des Brüsseler Korrespondenten der Börsen-Zeitung, Christof Roche. Der stärkste Widerstand gegen die neue Aufsicht kommt aus Großbritannien. London wolle sich nicht von einer europäischen Instanz…