Beiträge zum Stichwort ‘ NPL ’

Latentes Risiko durch ausfallgefährdete Bankkredite

20. Juni 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Nach Prognosen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young dürften zum Ende des Jahres 7,2 % aller Kredite in der Euro-Zone ausfallgefährdet sein, so viele wie noch nie.
Das entspricht einer Summe von rund 870 Mrd. Euro. Andere Schätzungen fallen noch höher aus, Beträge von bis zu 1,5 Bio. Euro würden genannt. Allein in Italien belaufen sich die faulen Kredite nach E&Y-Berechnungen auf 200 Mrd. Euro, in Spanien sind es 209 Mrd. Euro, was einem Anteil von 13 % aller Darlehen entspricht. „Wie hoch die tatsächlichen Verluste aus diesen Krediten ausfallen werden, hängt allerdings stark von den Banken ab. Oft versuchen sie Abschreibungen zu vermeiden, indem sie notleidende…



Methoden zur Kreditrisiko-Analyse im Fokus

23. August 2012 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die massiven Probleme der Banken mit ausgefallenen oder notleidenden Krediten infolge der Finanzkrise haben die Bedeutung der Analyse von Kreditrisiken unterstrichen. In einer Studie untersuchen die Experten David E. Allen und Robert J. Powell von der australischen Edith Cowan University vier populäre Methoden der Kreditrisikomessung auf ihre Schwächen und Vorteile. Einleitend zu ihrer Untersuchung merken [...]



Spielraum bei Basel II-Bewertung notleidender Immobilienkredite

26. März 2010 | Von | Kategorie: Basel III

imbaselIm Interview mit der Börsen-Zeitung äußert sich Dirk Richolt, Kreditexperte bei CB Richard Ellis, zum Umgang der Banken mit problematischen Immobilienfinanzierungen.
Der Experte beschriebt hier die Option der Abkehr von bisher üblichen Prolongationen – hin zu Übernahme des Objekts durch die finanzierende Bank. „[...] auch wenn die Bank ihre Verluste dann realisieren müsste. Bei einer intensiven (outgesourcten) Objektbetreuung bestände dann die Chance auf Wertsteigerung. Alternativ könnte die Bank die Objekte auch weiterverkaufen. Außerdem könnte dieses Vorgehen Vorteile beim Eigenkapitalstandard Basel II haben“, erklärt Richolt dazu. Das Blatt hakt hier nach und erklärt…



Bad-Bank-Modell könnte in weiterer Bilanzverlängerung münden

17. Juni 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers13Dorothea Schäfer und Klaus Zimmermann vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) äußern sich in einem Gastkommentar für das Handelsblatt kritisch zum Bad-Bank-Modell der Bundesregierung.
Für die Autoren hat es den Anschein, „als wollten sich die Politiker um jeden Preis um den notwendigen klaren Schnitt und eine transparente Bereinigung der Bankbilanzen herumdrücken“. „Anstatt auf Zuführung frischen Kapitals setzt der Bad-Bank-Plan der Bundesregierung lediglich auf Freisetzung des vorhandenen, aber bislang in den toxischen Papieren gebundenen Eigenkapitals“, so die Analyse. Es sei fraglich, ob mit diesem Ansatz die Kreditvergabe der Banken wieder angekurbelt werden kann. Kredite müssten auch finanziert werden – hier zeige das…