Beiträge zum Stichwort ‘ Pfandbrief ’

Keine Lust auf Pfandbriefe?

14. August 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Wegen der strengeren Aufsichtsvorgaben ziehen sich die Banken aus riskanten Krediten zurück und verringern zunehmend ihre Schulden. Deshalb sei die Begebung von Bankanleihen, die mit Hypotheken- oder Staatskrediten unterlegt sind, nun auf das niedrigste Niveau seit mehr als einem Jahrzehnt gesunken, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Die aktuelle Zurückhaltung sei dabei auch vor dem Hintergrund [...]



Wenig Begeisterung für EU-Kompromiss zur Bankenrettung

28. Juni 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenrettungZentrales Thema der heutigen Kommentarspalten ist die Donnerstag Nacht gefundene Einigung der EU-Finanzminister zur künftigen Abwicklung von Krisenbanken.
Konkret haben die EU-Finanzminister (Ecofin) beschlossen, Steuerzahler künftig nur noch in Ausnahmefällen zu belasten. Auf ihrer Titelseite konstatiert die „Süddeutsche Zeitung“ prominent: „Aktionäre und Sparer haften bei Bankenpleite“. Das Blatt verweist dabei auf die von den Ministern vorgegebene Haftungspyramide, der nach zuerst die Anteilseigner einer schiefliegenden Bank, danach die Gläubiger und die Inhaber von Sparguthaben mit mehr als 100.000 Euro für deren Verluste haften müssen. Jedoch gebe es Ausnahmen. So würden ausgewählte Verbindlichkeiten (z.B. Pfandbriefe, Pensionsansprüche der Bankmitarbeiter)…



Deutliche Kritik an Aufweichung der Liquiditätsregeln für Banken

8. Januar 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die Aufweichung der Liquiditätsregeln für Banken in Basel III stößt auf Kritik von Finanzexperten.
Die Regulatoren im federführenden Baseler Ausschuss hatten einerseits die Zeitschiene zur Einführung der Regeln gestreckt – andererseits die anrechenbaren Assetklassen ausgeweitet und die in den Regeln verankerten Krisenszenarien entschärft (vgl. RMRG vom 7.1.). Die kurzfristig vorzuhaltenden Liquiditätspuffer (LCR) sollen zwar weiterhin zu 60 Prozent aus Staatsanleihen bestehen und zu 40 Prozent aus alternativen Anlagen. „Bislang waren für die restlichen 40 Prozent des Puffers Unternehmensanleihen und mit Hypotheken- oder Staatskrediten unterlegte Bankanleihen (Covered Bonds, Pfandbriefe) akzeptabel, nun können auch Aktien und Hypothekenanleihen einbezogen…



Banken wälzen Kosten von Basel III auf Kreditkunden ab

18. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

Noch stehen die regulatorischen Kosten des Basel III-Regelwerks nicht fest – deren Umlage auf die Kunden wird bei den Banken jedoch schon vertraglich festgeschrieben.
Nach bislang noch gültiger Agenda sollen die schärferen Eigenkapital- und Liquiditätsregeln für Banken zum Jahresstart 2013 eingeführt werden. Einige wichtige Details der Regeln (z.B. Liquiditätsvorgaben) und die Umsetzung in europäisches Recht stehen noch aus. Fest steht steht jedoch, dass viele Finanzinstitute die regulatorischen Kosten auf ihre Kunden umlegen werden. Als Beispiel kann dabei die Ausgestaltung von Immobilienfinanzierungen durch die deutschen Pfandbriefbanken herangezogen werden. In einem Beitrag für die Fachpublikation „Immobilien & Finanzierung“ beleuchten die Expertinnen Claudia Hard und Anika Mitzkait von der Kanzlei OLSWANG Germany LLP die Vorgehensweise der Institute und klären…



Kurzfristige Refinanzierung von Hypotheken birgt Risiken für Banken

6. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

risikoBegünstigt durch das Niedrigzinsumfeld reichen deutsche Banken aktuell günstige Hypothekendarlehen aus – deren überwiegend kurzfristige Refinanzierung birgt nach Expertenmeinung jedoch erhebliche Risiken.
Aktuelle Daten der Bundesbank zeigen auf, dass „die meisten Institute ihre langfristig ausgereichten Immobilienkredite nur kurzfristig aus Kundeneinlagen und nicht langfristig über Pfandbriefe refinanziert“, gibt die „Financial Times Deutschland“ Hans-Joachim Dübel, Inhaber der Beratungsgesellschaft Finpolconsult, wieder. Steige das Zinsniveau, könnte dies die Banken vor massive Probleme stellen. „Sollten die Institute für die Refinanzierung dann höhere Zinsen zahlen müssen, als sie an den von ihnen vergebenen Darlehen verdienen, droht eine Pleitewelle im Bankensektor“, warnt…



Haasis sieht Kommunalkredit durch Leverage Ratio gefährdet

8. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Top News

papers11Die Umsetzung von Basel III in europäisches Recht (Stichwort: CRD) wird von den deutschen Banken offenbar als neuer Ansatzpunkt zur Nachjustierung der Regularien angesehen.
In einem Beitrag für die „Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen“ kritisiert Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), das Instrument der ergänzenden Leverage Ratio in Basel III. Zur Begründung führt Haasis an: „Die vorgesehene Leverage Ratio legt ein Verhältnis von Eigenkapital und Engagements fest. Sie differenziert aber nicht nach dem Risikogehalt der getätigten Geschäfte. Damit wird ein Anreiz entstehen, solche Engagements abzubauen, die geringe Margen versprechen – das ist vor allem die Finanzierung der öffentlichen Hand.“ Bund und Länder hätten zwar andere Möglichkeiten der direkten Refinanzierung an den Märkten – aber: „zum Schluss bleibt…



Risikoreiche Immobilienfinanzierungen als Effekt der Leverage Ratio? / Kritik an Liquiditätsvorgaben

26. November 2010 | Von | Kategorie: Top News

regulierungWichtige Teilkomponenten des neuen Regelwerks Basel III könnten nach Ansicht der Bankenbranche zu neuen Risikoexpositionen führen und langfristig ausgerichtete Finanzierungen erschweren.
In einer Sonderbeilage zum Thema Covered Bonds fasst die Financial Times Deutschland die Kritik der hiesigen Pfandbriefbanken an der Ausrichtung des Basel III-Regelwerks zusammen („Kritik am neuen Banken-ABC“). In erster Linie stören sich die Institute an der in Basel III verankerten Verschuldungsgrenze (Leverage Ratio), die ab 2018 als verbindliche Kennziffer greifen soll. Das Blatt erklärt: „Um ihr derzeitiges Kreditvergabeniveau zu halten, müssten viele Banken ihr Kernkapital erhöhen. Das ist derzeit allerdings schwierig. So könnte die Leverage Ratio entweder dazu führen, dass…



Basel III: BaFin-Chef und Banken wollen Leverage Ratio kippen

12. November 2010 | Von | Kategorie: Top News

leverageratioDie im heute von den Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten verabschiedeten Eigenkapitalregelwerk Basel III verankerte feste Verschuldungsquote stößt bei den deutschen Banken weiter auf Widerstand.
Obwohl die Leverage Ratio im Baseler Ausschuss gegenüber den ursprünglichen Plänen entschärft wurde und bis 2018 nur als unverbindliche Beobachtungsgröße wirkt, springt BaFin-Chef Jochen Sanio den Banken in ihrer Argumentation erneut bei. Im Interview mit der bankennahen Börsen-Zeitung wird Sanio gefragt, ob diese feste Verschuldungsquote nicht eher ein Rückschritt in die Zeit vor Basel I sei. Der Aufseher antwortet: „Die Leverage Ratio ist in der Tat ein archaisches Mittel, konzipiert als eine Art Notbremse für den Fall, dass der risikosensitive Ansatz…



Konsolidierungswelle unter Versicherern durch Solvency II?

2. November 2010 | Von | Kategorie: Top News

solvency2Die Ratingagentur Moody’s und Branchenexperten sehen schwere Zeiten auf die Versicherer zukommen: Grund sind die neuen Eigenkapitalvorschriften für die Assekuranz.
Analog zu Basel III im Bankensektor muss auch die Versicherungswirtschaft im Rahmen der neuen Solvency II-Regelungen künftig stärker das Risiko der Geschäfte berücksichtigen. Nach Ansicht der Moody’s-Experten erhöhten diese Vorgaben zwar die Bonität der Unternehmen, würden aber gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit vor allem kleinerer Versicherer beeinträchtigen. So würden Experten schon länger betonen, dass gerade kleinere Gesellschaften mit der Einführung des komplizierten Regelwerks schlichtweg überfordert sein dürften. Die Konsequenz wäre, dass sich die kleineren Unternehmen…



Bundesbank-Vize zeichnet Finalisierung der Basel III-Liquiditätsregeln vor

26. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Basel III

liquidbaselFranz-Christoph Zeitler, Vizepräsident der Bundesbank, äußerte sich am Freitag zu den Details der Liquiditätsvorgaben von Basel III und verdeutlichte dabei, dass ein Großteil der deutschen Positionen offenbar durchgesetzt werden könne.
Zeitler zufolge sehen die Beschlüsse vor, dass private Wertpapiere wie Pfandbriefe und Unternehmensanleihen als liquide Aktiva anerkannt werden. „Sie dürfen als Teil des Deckungsstocks für die kurzfristige Liquiditätsquote (LCR Liquidity Coverage Ratio) bis zu 40% ausmachen“, fasst die Börsen-Zeitung die Aussagen zusammen. „Dieser Punkt ist für die Bundesbank von hoher ordnungspolitischer Bedeutung, da unangemessene Anreize im Aufsichtsrecht für eine Begünstigung öffentlicher Schuldverschreibungen unterbleiben sollen“, so Zeitler. Diese privaten Titel werden jedoch einem pauschalen Abschlag von 15 % des Marktwerts unterliegen und müssen…