Beiträge zum Stichwort ‘ PriceWaterhouseCoopers ’

T2S könnte Basel Ill-Kapitalanforderungen der Euro-Banken reduzieren

22. August 2013 | Von | Kategorie: Top News

BankenEine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC und des zur Deutschen Börse gehörenden Abwicklers und Verwahrers Clearstream hat ergeben:
Das T2S genannte System der Europäischen Zentralbank zur zentralen Wertpapierabwicklung in Zentralbankgeld biete der Finanzbranche erheblich größere Vorteile als allgemein angenommen. Laut Studie habe das System unter anderem das Potenzial, die Eigenkapitalanforderungen der Banken des Euroraums nach den Basel III um mehr als 30 Mrd. Euro zu reduzieren. Das entspreche 11% der Kapitallücke von 295 Mrd. Euro, die die OECD auf Basis der Daten per ultimo 2011 geschätzt habe, berichtet die „Börsen-Zeitung“ in einem ausführlichen Beitrag zum Thema. „Bei T2S fokussiert sich der Markt bisher eher auf die Abwicklungsentgelte und technische…



PwC-Experten fordern Pause bei Bankenregulierung

5. Juli 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

In einem Gastkommentar für die „Börsen-Zeitung“ fordern die Autoren Burkhard Eckes und Ulrich Hartmann, beide Partner bei PricewaterhouseCoopers (PwC), eine Pause bei der Bankenregulierung. Die Veröffentlichung der Capital Requirements Directive (CRD IV) und die zugehörige Capital Requirements Regulation (CRR) am vergangenen Dienstag im Amtsblatt der Europäischen Union sei ein wichtiger Meilenstein gewesen (Stichwort Basel III-Umsetzung). [...]



PwC: Innenrevision als letzte Verteidigungslinie des Informationsrisikomanagements

27. August 2012 | Von | Kategorie: Top News

InformationssicherheitWie folgenreich sich Datenlecks und -diebstähle auf die betroffenen Unternehmen auswirken können, zeigen hierzulande die aktuellen Beispiele der Schweizer Banken UBS und Julius Bär.
Vermutlich durch Insider waren Daten von deutschen Anlegern den Steuerbehörden zugetragen worden. Doch das Thema Informationssicherheit und Informationsrisikomanagement ist nicht nur ein Thema der Finanzbranche. Eine aktuell von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) veröffentlichte Studie verdeutlicht, dass sich der durchschnittliche Wertverlust einer Unternehmensmarke infolge Datendiebstahl und -missbrauch zwischen 184 und 330 Mio. Dollar bewegt. So sorgten bereits viele Fälle von gestohlenen Nutzerdaten auf Onlineplattformen für große öffentliche Aufmerksamkeit – verwiesen sei etwa auf jüngste Probleme…



Novellierung der MaRisk vorgelegt

16. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Top News

mariskDie Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat gestern in einem Rundschreiben eine Neufassung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) veröffentlicht.
Nach Aussage der Behörde sind in die Novellierung die im Zuge der Finanzkrise gewonnenen Erkenntnisse eingeflossen: So werden die Themen Liquiditätsrisiko, Risikokonzentration und bankinterne Stresstests neu adressiert. Grundlage bilden die entsprechenden Vorgaben der europäischen Bankenaufseher (CEBS). „Im Kern geht es darum, dass die Geschäftsführungen der Kreditinstitute eine nachhaltige Geschäftsstrategie festlegen müssen, in der die Ziele des Instituts sowie die Maßnahmen zu ihrer Verwirklichung dargelegt werden müssen“, erklärt die Financial Times Deutschland zu den neuen Richtlinien. Diese Eckwerte müssten so konkret formuliert werden, dass sie…



Verwässert der Baseler Ausschuss sein Regelwerk?

15. Juli 2010 | Von | Kategorie: Top News

boezIn einem ausführlichen Beitrag legt die Börsen-Zeitung ihren Fokus auf die laufenden Arbeiten des Baseler Ausschusses hin zu einer Reform der Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften für Banken.
Schon auf seiner Titelseite vermeldet das Blatt: „Baseler Ausschuss wird weich“ – und verweist dabei auf ein mögliches Umdenken der Gremiums-Mitglieder infolge der Ergebnisse der jüngsten Auswirkungsstudie, die als Grundlage für die Feinkalibrierung der Regularien dient. Auch das heutige „Wall Street Journal Europe“ hält eine „Verwässerung“ der Regeln für wahrscheinlich. Aus Aufsichtskreisen will die Börsen-Zeitung erfahren haben, dass der Ausschuss mit Ernüchterung auf die Erkenntnisse der Studie reagiert habe. So heißt es, dass die Studie „Unwuchten“ zutage gefördert habe, und es zu diskutieren bleibe, „ob die angeregten Reformen den Sektor zu stabilisieren vermögen“. Damit sieht das Blatt nun die Möglichkeit, dass das Gremium seine…



FSA schreibt UK-Banken strengere Stresstests vor

12. März 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

In ihrem am Mittwoch veröffentlichten „Financial Risk Outlook 2010“ kündigt die britische Finanzaufsichtsbehörde FSA für dieses Jahr strengere Vorgaben für Bankenstresstests an. Der PwC-Regulierungsexperte und ehemalige FSA-COO David Kenmir sieht darin laut „Risk Magazine“ den „wohl kontroversesten Punkt“ der gesamten Veröffentlichung. Die Behörde vollziehe hier einen radikalen Richtungswechsel bei den anzulegenden Kriterien. Es soll sichergestellt [...]



PwC: Basel II-Reform als Kostentreiber für Banken

22. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Top News

boezNach Meinung der Experten von PriceWaterhouseCoopers (PwC) könnte die Basel II-Reform die Finanzinstitute teuer zu stehen kommen.
So müssen sich die Banken „wohl auf einen hohen Umstellungsaufwand ihrer Systeme insbesondere im Bereich der Liquiditätsregulierung einstellen“, wird Burkhard Eckes, Leiter des Bereichs Banking and Capital Markets bei PwC, in der Börsen-Zeitung wiedergegeben. Den jüngsten Vorlagen des Baseler Ausschusses zufolge wird künftig die Fähigkeit von Banken gemessen, genügend liquide Mittel vorzuhalten, um in einer Krise allen Zahlungsverpflichtungen über 30 Tage nachzukommen. „Welche Werte als flüssige Mittel gelten sollen, wird dabei noch zu klären sein“, so die Börsen-Zeitung. Während sich Deutschland im Gremium hier für eine weitgefasste Definition ausgesprochen habe, plädiere Großbritannien für ein enges Verständnis des Liquiditätsbegriffes. Nach PwC-Analyse könnten diese Vorgaben zur…



Neue Regeln für Kreditrisikovorsorge stoßen auf breites Echo

9. November 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers8Der letzte Woche vom International Accounting Standards Board (IASB) präsentierte Entwurf eines neuen Standards für die Erfassung der Kreditrisikovorsorge stößt in der Wirtschaftspresse auf ein breites Echo.
So sieht die FAZ eine „gravierende Umstellung in der Rechnungslegung“ und das Handelsblatt erkennt: „Drohende Verluste müssen schneller in die Bilanz.“ „Dem neuen Ansatz liegt das Verständnis zugrunde, dass im Zins eine Risikoprämie für erwartete Verluste entsprechend der Schuldnerbonität enthalten ist“, erklärt die Financial Times Deutschland. Diese Verlustschätzung muss außerdem regelmäßig überprüft und eventuell angepasst werden. „Im Idealfall sorgt das neue Modell dafür, dass die Erträge der Banken weniger schwanken. Schätzt eine…



PwC-Experte sieht Weg zu weltweit einheitlicher Bilanzierung gefährdet

14. August 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers7Burkhard Eckes, Partner der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), warnt im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor einem Ende des Konvergenzprozesses zwischen europäischen und amerikanischen Bilanzregeln.
„Der Weg zu einer weltweit einheitlichen Bilanzierungssprache könnte gefährdet sein.“ Zwar hätten US-GAAP und der europäische IFRS das Prinzip der Bewertung zum aktuellen Marktwert (Fair Value) gemeinsam, doch die US-Regeln ließen Verrechnungsmöglichkeiten bei Derivatpositionen zu. Die Standardsetzer IASB – verantwortlich für die IFRS – und das US-Pendant FASB würden bei der Überarbeitung der Bilanzregeln mittlerweile getrennte Wege gehen. Im Juli hatte der IASB sein erstes Teilkonzept für…



Warnung vor gefährlichem Aktionismus beim Bilanzrecht

30. Juli 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers5Hans Wagener, Vorstandsprecher von PricewaterhouseCoopers Deutschland, warnt im Gespräch mit dem Handelsblatt vor übereilten Änderungen am Bilanzrecht.
Mittlerweile werde eine neue Welle nationaler Sonderregelungen bei der Rechnungslegung befürchtet. „Wir geraten hier in eine Phase eines nationalen Bilanzierung-Protektionismus, in der sich die Staaten wieder auf die alten, eigenen Regeln besinnen“, beschreibt Wagener die gefährliche Entwicklung. „Ich appelliere an alle, in Ruhe die Situation zu analysieren und dann nachhaltige Maßnahmen zu entwickeln“, betont der PWC-Chef. Derzeit herrsche ein gefährlicher Aktionismus. „Wir haben zum Beispiel nach jahrelangen Diskussionen Basel II eingeführt. Jetzt hat das System den ersten Belastungstest nicht bestanden, und wir reden über eine Aufweichung.“ Derweil sorgt die vom Standardsetzer IASB eingesetzte „Financial Crisis Advisory Group“…