Beiträge zum Stichwort ‘ Rechtsrisiko ’

Rechtsrisiken lasten schwer auf der Deutschen Bank

28. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die Deutsche Bank gerät an immer mehr Fronten juristisch unter Druck, berichtet „Euro am Sonntag“. Nach dem Libor-Zinsskandal hätten US-Aufseher vergangene Woche Ermittlungen wegen Devisenmarkt-Manipulationen eingeleitet. Auch die Meldungen über immer höhere Strafen und Vergleichszahlungen bei ähnlichen Fällen sorgen bei Deutsche-Bank-Aktionären für Unruhe, heißt es. Fazit des Autors: „Dem Geldhaus wachsen die Rechtsstreitigkeiten über den [...]



Kartell bei Kreditausfallversicherungen: 13 Banken drohen hohe Strafen

2. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

13 Großbanken soll Medienberichten zufolge im Handel mit Kreditausfallversicherungen getrickst haben.
Nun drohen ihnen Geldstrafen. Auch die Deutsche Bank sei involviert, heißt es in den Berichten übereinstimmend. In dem seit 2011 laufenden Kartellverfahren geht es um mutmaßliche Tricksereien im Handel mit Kreditausfallversicherungen – sogenannten Credit Default Swaps, kurz CDS. Die EU-Kommission habe nun Mitteilungen über die Beschwerdepunkte an die Banken geschickt, teilte die Behörde in Brüssel mit. Die Banken sollen anderen Unternehmen den Zugang zum CDS-Markt verwehrt haben, indem sie sich mit den entscheidenden Plattformen verschworen. Zu den Opfern sollen die Deutsche Börse in Frankfurt und die Börse Chicago Mercantile Exchange gehören, die auf dem…



Hat UBS Kommunen über den Tisch gezogen? – Neuerliche Rechtsrisiken der Banken im Fokus

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die Bankenbranche wird erneut von ihren Altlasten eingeholt – und sieht sich damit neuerlichen Rechtsrisiken ausgesetzt.
Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet von Ermittlungen der US-Finanzaufsicht, die erstmals offenlegen würden, „mit welchen Methoden die Investmentbank UBS deutschen Kommunen gezielt faule Kreditpapiere unterjubeln wollte“. Am Beispiel der Stadt Leipzig und deren kommunalen Wasserwerken, wo dies offenbar gelungen sei, beleuchtet das Blatt die Hintergründe. Damit sei auch die gängige These von den naiven Kommunalpolitikern, die in ihrer Gier alles kauften, erstmals relativiert, so der Autor, denn: „Jetzt zeigt sich, wie internationale Banker aggressive Strategien entwickelten, um toxische Kreditpapiere bei deutschen Kommunen zu entsorgen. Die Geldhäuser haben demnach gezielt unbedarften Provinzmanagern faule…



Neues Rechtsrisiko? – Untersuchungen am Devisenmarkt

14. Juni 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Britische Aufsichtsbehörden untersuchen derzeit den Devisenmarkt, meldet heute das „Handelsblatt“. Der Grund: Es bestehe der Verdacht auf Kursmanipulationen durch Händler. „Geht es im weltweiten Devisenhandel mit rechten Dingen zu? Oder haben hier einige Händler jahrelang zu ihren Gunsten manipuliert?“ Diesen Fragen gehe derzeit die Londoner Aufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) nach, die entsprechende Voruntersuchungen gegenüber [...]



Rechtsrisiko: UBS soll Vermögende zur Steuerflucht verführt haben

10. Juni 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

„Die französische Justiz hat ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen die Schweizer Großbank UBS wegen des Verdachts auf gesetzwidrige Vertriebspraktiken eingeleitet“, meldet die „Börsen-Zeitung“. Die Bank werde dem Bericht zufolge verdächtigt, nach der Jahrtausendwende reiche Franzosen zur Steuerflucht verführt zu haben. Mit dem Einverständnis der Bank sollen hierfür eigens Schweizer UBS-Mitarbeiter inkognito nach Frankreich gereist sein, um [...]



Aigner: Falschberatung soll tatsächliches Rechtsrisiko werden

3. Juni 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hält die falsche Beratung von Bankkunden für ein Problem, das zu Unrecht als Kavaliersdelikt gilt, und fordert deshalb ein schärferes Vorgehen der Justiz bei Beschwerden geschädigter Kunden. Falschberatung von Bankkunden ist nach Ansicht von Aigner nach wie vor ein Problem in Deutschland. „Leider haben noch nicht alle Banken verstanden, dass Falschberatung kein [...]



Rechtsrisiken drücken Bankenbranche

4. April 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

An der juristischen Front scheint für die Finanzinstitute keine Befriedung in Sicht.
Immer neue und bereits bekannte Vorgänge aus der Finanzkrise kochen hoch und kratzen an der Reputation der Bankenbranche. Aktuell stehen wieder einmal die Deutsche Bank und die britische Royal Bank of Scotland (RBS) im Licht der Presseberichterstattung. So hat die Bundesbank nach Meldung der „Financial Times“ Untersuchungen gegen den deutschen Branchenprimus eingeleitet. Hintergrund ist der Verdacht, dass das Geldhaus im Rahmen der Finanzkrise Derivatepapiere falsch bewertet und so Milliarden-Verluste kaschiert haben soll. Dem „FT“-Bericht zufolge planen Ermittler für die kommende Woche offenbar…



Schwere Vorwürfe gegen Banken wegen falscher Wertstellungen auf Firmenkonten

25. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

RechtsrisikoDeutschen Banken und Sparkassen droht neues Ungemach – erneut stehen Vorwürfe im Raum, wonach die Institute Firmenkunden finanziell übervorteilt haben sollen.
In seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe fasst das Magazin „impulse“ Vorwürfe von Rechtsexperten zusammen, wonach die Banken und Sparkassen mit verspäteten Gutschriften und überhöhten Zinsen beim Kontokorrent Unternehmen um Milliarden-Summen gebracht haben sollen. Nach Einschätzung des Sachverständigen Hans Peter Eibl belaufe sich der Gewinn für Banken durch falsche Wertstellungen allein schon jährlich auf einen Milliarden-Betrag. Laut „impulse“ seien deswegen schon zahlreiche Schadensersatzverfahren vor deutsche Gerichten anhängig. Das Rechtsrisiko für die Geldhäuser erscheint daher immens. „Ich mache diesen Job jetzt seit fast 25 Jahren und hatte in…



Reputationsrisiko macht Banken zu schaffen

21. August 2012 | Von | Kategorie: Top News

reputationsrisikoDie gestiegene Bedeutung von Reputationsrisiken für Finanzinstitute wird beim Blick auf das verheerende Medienecho zu jüngsten Bankenskandalen mehr als deutlich. Immer neue Enthüllungen zum Fehlverhalten einzelner Bankangestellter und die entsprechenden Mängel bei der Risikoüberwachung der Institute färben negativ ab.
Jüngstes Beispiel ist die Schweizer Großbank UBS, der die Begünstigung von Steuerhinterziehung durch deutsche Anleger vorgeworfen wird. So sollen auf einer durch das Land Nordrhein-Westfalen angekauften Daten-CD auch Schulungsmaterialen der UBS zu finden sein, die den Tatbestand der Beihilfe zur Steuerhinterziehung erfüllen könnten. Die Medienresonanz auf diese Informationen können aus Sicht der Bank nur als verheerend bezeichnet werden. So titelte etwa die „Financial Times Deutschland“: „Steuerfahnder erwischen UBS“ – und die „Frankfurter Rundschau“ …