Beiträge zum Stichwort ‘ Reputationsrisiko ’

WGZ Bank: Eigene Reputationsrisiken im Blick

18. November 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die WGZ Bank will in Zukunft verstärkt im grauen Kapitalmarkt aktiv werden. Hintergrund ist die mittlerweile erfolgreiche Regulierung dieses Segments, die einen Markteintritt plausibel erscheinen lasse, berichtet die „Börsen-Zeitung“ in einem Hintergrundbericht. Der Gesetzgeber habe mittlerweile Lehren aus Skandalen wie dem Fall Madoff gezogen und verlange die Trennung zwischen Verwaltung und Verwahrung der Vermögen. Das [...]



Reputationsrisiko: Physischer Handel mit Rohstoffen belastet Banken

25. Juli 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

In einem kritischen Beitrag beschäftigt sich die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mit dem forcierten Engagement von US-Banken im Handel mit physischen Rohstoffen (vgl. RMRG vom 24.7.). Nach Informationen der „New York Times“, die im Umfeld der US-Bank Goldman Sachs recherchiert hatte, hätten die Goldmänner Aluminium-Lagerhäuser (Metro International) gekauft – danach traten bei den Auslieferungen strategisch bedingte [...]



Deutsche Bank pusht Kulturwandel

25. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

Kulturwandel„Der Startschuss für die neue saubere Deutsche Bank ist gefallen“, meldet heute das „Handelsblatt“.
In einem symbolischen Akt haben die beiden Vorstandschefs der Deutschen Bank, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, die rund 100.000 Mitarbeiter auf die neue Zeit eingeschworen. Hierzu unterschrieben 250 Manager auf einer Fotowand mit ihren Konterfeis die neuen Überzeugungen. Das „Handelsblatt“ merkt hierzu an: „Für Minuten der Muße haben die Topmanager der Deutschen Bank ein neues Spielzeug: einen Würfel, auf dem Deutschlands größtes Geldhaus den neuen Wertekanon verewigt hat, der das skandalgeplagte Geldhaus läutern soll.“ Integrität, Nachhaltige Leistung, Kundenorientierung, Innovation, Disziplin und Partnerschaft seien die neuen sechs Prinzipien des Instituts. Dennoch lassen sich aus Sicht des „Handelsblatts“ die „Altlasten nicht einfach…



Kartell bei Kreditausfallversicherungen: 13 Banken drohen hohe Strafen

2. Juli 2013 | Von | Kategorie: Top News

13 Großbanken soll Medienberichten zufolge im Handel mit Kreditausfallversicherungen getrickst haben.
Nun drohen ihnen Geldstrafen. Auch die Deutsche Bank sei involviert, heißt es in den Berichten übereinstimmend. In dem seit 2011 laufenden Kartellverfahren geht es um mutmaßliche Tricksereien im Handel mit Kreditausfallversicherungen – sogenannten Credit Default Swaps, kurz CDS. Die EU-Kommission habe nun Mitteilungen über die Beschwerdepunkte an die Banken geschickt, teilte die Behörde in Brüssel mit. Die Banken sollen anderen Unternehmen den Zugang zum CDS-Markt verwehrt haben, indem sie sich mit den entscheidenden Plattformen verschworen. Zu den Opfern sollen die Deutsche Börse in Frankfurt und die Börse Chicago Mercantile Exchange gehören, die auf dem…



Reputationsrisiko Steueroptimierung?

16. Mai 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

RisikoGroßbanken rechnen sich mithilfe von Steueroasen ihren Gewinn klein, so der Vorwurf gegen die Branche.
Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet von Mutmaßungen innerhalb der Partei „Die Grünen“, wonach deutsche Großbanken mithilfe ihres weit verzweigten Internationalen Geflechts aus Zweckgesellschaften ihre Gewinne in Steueroasen verlagern, etwa auf die Kaimaninseln, und so ihre Steuerbelastung vermindern. Sparkassen hingegen würden diese Möglichkeit offenbar nicht nutzen, heißt es. Weiter schreibt das Blatt: „Um den Großbanken einen Strich durch die Rechnung zu machen, wollen die Grünen jetzt durchsetzen, dass die Geldhäuser schon ab 2014 offenlegen müssen, in welchen Ländern sie mit wie vielen Mitarbeitern wie viel Gewinne erwirtschaften.“ Diese Forderung gehe aus einem Änderungsantrag zur Bankenregulierung hervor…



Deutsche Bankvorstände bei Libor-Skandal außen vor

29. April 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Prüfungen der Finanzaufsicht Bafin haben ergeben, dass die Vorstände deutscher Banken nicht in den Skandal um Zinsmanipulationen verwickelt gewesen seien. Man habe bislang keine Hinweise auf eine Art systematische Kriminalität gefunden, in die Vorstände eingebunden waren, wird der für die Bankenaufsicht zuständige BaFin-Exekutivdirektor Raimund Röseler zitiert: „Nach unseren bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um Handlungen [...]



Risikofaktor Dividendenstripping

29. April 2013 | Von | Kategorie: Top News

Laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ könnte das Dividendenstripping schon bald die Bankenbranche in ihren Grundfesten erschüttern.
Dabei werden vom Autor unterschiedliche Rechtsauffassungen wiedergegeben, die von einer eindeutigen Schädigung des Fiskus („besonders schwerer Fall der Steuerhinterziehung“) bis hin zu „haltloser Kriminalisierung“ reichen. Im Fokus des Beitrags steht zuvorderst die HypoVereinsbank, die für einen ihrer Großkunden (Rafael Roth) „fragwürdige Aktiengeschäfte“ organisiert haben soll. Laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“ betreffe der Fall praktisch die gesamte Finanzbranche. So habe die Deutsche Bank sich im vergangenen Jahr gegenüber dem Finanzamt Wiesbaden II geweigert, einem ihrer Kunden ihre Bescheinigung über die abgeführte Kapitalertragsteuer wieder zu entziehen, die er für eine…



Rechtsrisiken drücken Bankenbranche

4. April 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

An der juristischen Front scheint für die Finanzinstitute keine Befriedung in Sicht.
Immer neue und bereits bekannte Vorgänge aus der Finanzkrise kochen hoch und kratzen an der Reputation der Bankenbranche. Aktuell stehen wieder einmal die Deutsche Bank und die britische Royal Bank of Scotland (RBS) im Licht der Presseberichterstattung. So hat die Bundesbank nach Meldung der „Financial Times“ Untersuchungen gegen den deutschen Branchenprimus eingeleitet. Hintergrund ist der Verdacht, dass das Geldhaus im Rahmen der Finanzkrise Derivatepapiere falsch bewertet und so Milliarden-Verluste kaschiert haben soll. Dem „FT“-Bericht zufolge planen Ermittler für die kommende Woche offenbar…



NGO hilft Fresenius Kabi beim Reputationsrisikomanagement

13. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

risikoSelten agieren Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Wirtschaftsunternehmen Hand in Hand – ein deutscher Arzneimittelhersteller beweist jetzt das Gegenteil.
Im Zuge des Todes von Michael Jackson erlangte das Narkotikum Propofol und dessen Missbrauch durch den Popstar hierzulande unrühmliche Bekanntheit – eine Verquickung von Umständen, die der Hersteller Fresenius Kabi nicht vorhersehen und demzufolge auch nicht gegensteuern konnte. Einer anderen unerwünschten Verwendung tritt der Arzneimittelhersteller jetzt aber entschlossen entgegen – unter tätiger Mithilfe der britischen Nichtregierungsorganisation Reprieve. Hintergrund sind die Pläne des US-Bundesstaates Missouri, das Medikament künftig für Hinrichtungen einsetzen zu wollen. Andere Wirkstoffe für diese Exekutionen…



PwC: Innenrevision als letzte Verteidigungslinie des Informationsrisikomanagements

27. August 2012 | Von | Kategorie: Top News

InformationssicherheitWie folgenreich sich Datenlecks und -diebstähle auf die betroffenen Unternehmen auswirken können, zeigen hierzulande die aktuellen Beispiele der Schweizer Banken UBS und Julius Bär.
Vermutlich durch Insider waren Daten von deutschen Anlegern den Steuerbehörden zugetragen worden. Doch das Thema Informationssicherheit und Informationsrisikomanagement ist nicht nur ein Thema der Finanzbranche. Eine aktuell von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) veröffentlichte Studie verdeutlicht, dass sich der durchschnittliche Wertverlust einer Unternehmensmarke infolge Datendiebstahl und -missbrauch zwischen 184 und 330 Mio. Dollar bewegt. So sorgten bereits viele Fälle von gestohlenen Nutzerdaten auf Onlineplattformen für große öffentliche Aufmerksamkeit – verwiesen sei etwa auf jüngste Probleme…