Beiträge zum Stichwort ‘ Risikosteuerung ’

Experte: Deutsche Banken müssen Risikoausschüsse professioneller aufstellen

10. April 2013 | Von | Kategorie: Top News

Das Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) kritisiert das Vorgehen deutscher Banken, den Vorsitz ihres Risikoausschusses in Personalunion mit dem Aufsichtsratsvorsitz zu besetzen.
Wolfgang Hartmann, Vorstandsvorsitzender des FIRM und ehemaliger Chief Risk Officer (CRO) der Commerzbank, fordert daher in einer Gastbeitrag der „Börsen-Zeitung“: „Vorsitz bei Risikoausschuss und Aufsichtsrat trennen.“ Die entsprechenden Vorgaben sind im Kreditwesengesetz (KWG) verankert. Der Gesetzgeber empfiehlt darin allen größeren Finanzinstituten die Bildung eines solchen Gremiums. „Allerdings steht die wesentliche Voraussetzung für die Unabhängigkeit und Professionalität leider nicht im Gesetzentwurf: Der Risikoausschuss-Vorsitzende darf nicht…



Unzureichendes Risikomanagement bei Bank of America, Citigroup und Morgan Stanley

10. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Top News

Der US-Wirtschaftssender „CNBC“ hat aktuell einen Report über die Qualität des Risikomanagements der größten amerikanischen Banken veröffentlicht.
Für diese Erhebung wurden zwei Dutzend Bankanalysten an der Wall Street gebeten, die Bank of America, die Citigroup, Goldman Sachs, JP Morgan Chase und Morgan Stanley nach fünf Kriterien der Risiko- und Kapitalsteuerung zu bewerten (siehe Grafik). Dabei sollte eine Benotung von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut) angewandt werden. In Auswertung der Ergebnisse sei die Frage nach dem besten „Risikomanager“ unter den US-Banken klar mit Goldman Sachs zu beantworten (Note 9). Bank of America, Citigroup und Morgan Stanley werden bei der Qualität des Risikomanagements hingegen…



Hedge-Fonds entdecken das Risikomanagement

7. September 2012 | Von | Kategorie: Top News

hedgefondsEin geändertes Marktumfeld und Anforderungen ihrer Investoren zwingen Hedge-Fonds, ihr Risikomanagement zu verbessern und transparenter zu kommunizieren.
Eine aktuell veröffentlichte Erhebung der Managed Funds Association, der US-Bank BNY Mellon und der Risikoanalysten von HedgeMark zeigt auf, dass in der Branche ein Umdenken in Sachen Risikosteuerung stattfindet. Dazu wurden die Risikochefs global agierender Hedge-Fonds, institutionelle Investoren und andere Akteure des Marktsegments befragt. Demnach wird prognostiziert, dass 41 Prozent des Investor-Reportings der Fonds in fünf Jahren auf täglicher oder wöchentlicher Basis erfolgen wird. Aktuell beträgt dieser Anteil erst 22 Prozent – im Jahr 2007 lag er noch bei 12 Prozent. Weiter zeigt die Studie auf, dass mittlerweile fast 80 Prozent der Investmentvehikel die Funktionen des Risiko- und des Fondsmanagements voneinander getrennt…



DSGV-Spitze lobt Risikoabbau der Landesbanken

4. September 2012 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon hat im Rahmen der „Handelsblatt“-Konferenz „Banken im Umbruch“ die verbesserte Risikosteuerung der Landesbanken gelobt. Auf diesem Gebiet hätten die öffentlichen Institute ihre Hausaufgaben gemacht. So seien seit 2008 Risikopositionen im Volumen von 230 Mrd. Euro abgebaut worden – parallel konnte die Kernkapitalquote der Landesbanken von 8,3 auf 13,2 Prozent signifikant verbessert werden. [...]



„Sonderkonjunktur“ für Risikoexperten

27. August 2012 | Von | Kategorie: Top News

sysriskUm ihre Risikoabteilungen im Nachlauf der Finanzkrise zu stärken, befinden sich die Finanzinstitute im verschärften Wettbewerb auf der Suche nach Naturwissenschaftlern.
In einer Trendanalyse beleuchtet der „Tagesspiegel am Sonntag“ diese Entwicklung und sieht insbesondere Physiker und Mathematiker mit Promotion gefragt. „Der Kampf um Fachkräfte wird auch auf diesem Feld immer aggressiver geführt, die Institute werben gezielt an den Universitäten und bei der Konkurrenz”, wird Dirk Lubig von der Beratungsfirma Bain & Company zitiert. Derzeit würden die Banken die Risikoabteilungen als „heilige Kühe“ behandeln und deren Ausbau vorantreiben – „aus Angst vor möglicher negativer Signalwirkung und schlechter Publicity”, erklärt Lubig. „Die Banken haben die Vergrößerung der Risikoabteilungen auch als Selbstschutzfunktion gesehen…



Reputationsrisiko macht Banken zu schaffen

21. August 2012 | Von | Kategorie: Top News

reputationsrisikoDie gestiegene Bedeutung von Reputationsrisiken für Finanzinstitute wird beim Blick auf das verheerende Medienecho zu jüngsten Bankenskandalen mehr als deutlich. Immer neue Enthüllungen zum Fehlverhalten einzelner Bankangestellter und die entsprechenden Mängel bei der Risikoüberwachung der Institute färben negativ ab.
Jüngstes Beispiel ist die Schweizer Großbank UBS, der die Begünstigung von Steuerhinterziehung durch deutsche Anleger vorgeworfen wird. So sollen auf einer durch das Land Nordrhein-Westfalen angekauften Daten-CD auch Schulungsmaterialen der UBS zu finden sein, die den Tatbestand der Beihilfe zur Steuerhinterziehung erfüllen könnten. Die Medienresonanz auf diese Informationen können aus Sicht der Bank nur als verheerend bezeichnet werden. So titelte etwa die „Financial Times Deutschland“: „Steuerfahnder erwischen UBS“ – und die „Frankfurter Rundschau“ …



Aufseher erkennt geschärftes Risikobewusstsein der Bankenführungen

16. August 2012 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ attestiert der Chefstratege der britischen Finanzaufsicht, Paul Sharma, den Bankern einen beginnenden Kulturwandel und ein erhöhtes Risikobewusstsein. Sharma erklärt dazu: „Dieser Prozess ist noch nicht ansatzweise abgeschlossen. Aber unter den führenden britischen Banken setzt sich die Erkenntnis durch, dass Fehlverhalten mit ernsthaften Folgen einhergehen kann. Die Führungsetage ist sich der [...]



IFM: Immobilienbranche legt Fokus auf besseres Risikomanagement

10. August 2012 | Von | Kategorie: Top News

immobilienAuch für die Immobilienunternehmen gewinnt eine effizientere Risikosteuerung größere Bedeutung.
In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ beleuchtet Georg Glatzel, Vorstandsvorsitzender der IFM Immobilien AG, die Hintergründe dieser Entwicklung. Einerseits sei das Markumfeld von einer höheren Volatilität, kürzeren und schneller aufeinanderfolgenden Marktzyklen und wesentlich stärkeren Wechselwirkungen zwischen den internationalen Finanz- und Immobilienmärkten geprägt. Andererseits hätten die Banken ihre Kriterien bei der Immobilienfinanzierung infolge neuer Regularien (z.B. Basel III) verschärft – nunmehr müssten Investoren einen höheren Eigenkapitalanteil beisteuern. Aus dieser Gemengelage ergeben sich nach…



US-Firmen mit Defiziten beim Enterprise Risk Management

7. August 2012 | Von | Kategorie: Riskmanagement

tickerBei der Einführung und Anwendung eines ganzheitlichen Risikomanagements haben Firmen und Institutionen in den USA weiterhin Nachholbedarf.
Eine Umfrage der North Carolina State University unter 618, im American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) organisierten, Führungskräften zeigt auf, dass lediglich 23,4 Prozent der Unternehmen ein vollständiges Enterprise Risk Management implementiert haben. Jedoch ist hier seit der letzten Erhebung im Jahr 2009 (Anteil von 8,8 Prozent) ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen. Bei großen Organisationen und börsennotierten Unternehmen (45-46 Prozent) ist der Anteil der ERM-Anwender deutlich höher. Die befragten Führungskräfte aus der Finanzbranche gaben an…



Neue Entscheidungshilfe bei Auswahl von Basel III-Software

7. August 2012 | Von | Kategorie: IT & Risk

Die Risikomanagement-Experten von Chartis Research haben aktuell einen ausführlichen Report zum Marktangebot von Basel III-Softwaretools veröffentlicht. Unter dem Motto „Horses for Courses“ (frei übersetzt: „Was für den einen passt, muss nicht für alle passen.“) werden spezifische Anwendungen für die Basel III-Compliance untersucht – einschließlich Daten-Modelle, flexible und Echtzeit-Analysen, Tools zur Kapitalberechnung und besondere Support-Lösungen zur [...]