Beiträge zum Stichwort ‘ SNB ’

Schweizerische Nationalbank erzielt Gewinn mit UBS-Bad-Bank

11. November 2013 | Von | Kategorie: Sonstiges

Die Großbank UBS kauft die 2008 von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gegründete „Bad Bank“ zurück. Summa summarum machte die SNB mit dem Stabilisierungsfonds (Stab Fund) sogar noch ein Geschäft, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Sie ziehe aus der Abwicklung einen Erlös von knapp 3,8 Mrd. US-Dollar zugunsten ihrer Jahresrechnung 2013. „Hinzu kommen Zinseinnahmen über 1,6 [...]



Mehr Licht in Schweizer Bankbilanzen

21. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, will die Schweizerische Nationalbank (SNB) mehr Licht in die Bankbilanzen bringen. „Insbesondere die internen Risikomodelle zur Berechnung der Eigenkapitalpolster, wie sie die beiden inländischen Großbanken UBS und Credit Suisse verwenden, müssten klarer aufgeschlüsselt werden“, schreibt das Blatt und gibt hierzu sinngemäß SNB-Präsident Thomas Jordan wieder. Die offenen Fragen müssten [...]



„Swiss Finish“ von Basel III erhöht Regulierungsdruck

6. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Top News

swissfinishDie Vorlage einer vom Schweizer Bundesrat eingesetzten Expertenkommission zur Adressierung des „too big to fail“-Dilemmas im dortigen Bankensektor steht im Mittelpunkt der Berichterstattung der Wirtschaftspresse.
„Hoher Kapitalaufschlag für Schweizer Banken“, erkennt die Börsen-Zeitung auf ihrer Titelseite – und das Handelsblatt konstatiert: „Schweizer verschärfen Bankregeln“. Indes sieht die Financial Times Deutschland die Schweiz ein „Projekt 19“ starten. Hintergrund: Die Großbanken sollen den Plänen zufolge künftig eine Eigenkapitalquote von 19 Prozent aufweisen – klar mehr als durch Basel III gefordert. Von den 19 Prozent müssen zehn Prozent in hartem Eigenkapital vorgehalten werden. Für die restlichen neun Prozent können UBS und Credit Suisse bestimmte Pflichtwandelanleihen ausgeben. Diese Anleihen werden beim…



„Swiss Finish“ von Basel III schon in der Diskussion

15. September 2010 | Von | Kategorie: Basel III

swissfinishDie Großbanken Credit Suisse und UBS müssen sich auf eine „regulatorische Zugabe“ auf die neuen Eigenkapitalregeln einstellen.
Wie Schweizer Medien, die Börsen-Zeitung und auch die „Stuttgarter Zeitung“ unisono berichten, ist in dem Alpenland infolge der Basel III-Finalisierung eine neuerliche Diskussion über ein weiteres sogenanntes „Swiss Finish“ der Regeln in Gang gesetzt worden. „Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) und die Schweizerische Nationalbank (SNB) lassen keinen Zweifel daran, dass aus ihrer Sicht das neue Regelwerk für die Großbanken nicht ausreicht und in den eidgenössischen Eigenkapitalvorschriften noch draufgesattelt werden muss“, konstatiert die „Stuttgarter Zeitung“. Das „Swiss Finish“ auf die Basel-Kernkapitalquote könnte zwei bis drei Prozentpunkte ausmachen, so nun…



„Zukunft der Finanzregulierung“ in der Diskussion

1. September 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

boez„Bei der Regulierung nicht die Risikokultur vergessen“, so die zusammenfassende Überschrift der Börsen-Zeitung zur Veranstaltung „Zukunft der Finanzregulierung“ die im Rahmen der Jahrestagung der European Finance Association (EFA) in Frankfurt stattfand.
„Wir müssen uns mehr auf die Vernetzung des Finanzsystems insgesamt konzentrieren -und auf die Verhaltensweisen der Akteure im Banksystem“, betonte dabei Svein Andresen, Generalsekretär des Financial Stability Board (FSB). Es genüge nicht allein, sich auf höhere Kapital- und Liquiditätspuffer zu verlassen. Der Vize-Gouverneur der Schweizer Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, thematisierte die „too big to fail“-Problematik des Bankensektors und forderte dabei eine „einfache und effektive Regulierung“. Dabei sollte man der jeweiligen Bank allerdings freistellen, ob sie etwa bei der…



Schweizerische Nationalbank warnte frühzeitig vor Basel II-Problemen

21. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Basel III

Die „Neue Zürcher Zeitung“ blickt auf die Krise der Großbank UBS zurück und berichtet in diesem Zusammenhang über frühzeitige Warnungen aus den Reihen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) vor einer überbordenden Risikoexposition des Instituts. So hätten die SNB-Ökonomen Robert Bichsel und Jürg Blum bereits Ende 2005 „fundamentale Kritik“ an den risikogewichteten Eigenkapitalquoten nach Basel II geäußert [...]



Ackermann opponiert erneut gegen Leverage Ratio

30. Juli 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

papers_ftIn einem Gastbeitrag für die heutige Financial Times plädiert Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann für international abgestimmte Neuregulierungen der Finanzbranche.
Er beschreibt dabei die Gefahr, dass regulatorische Änderungen zu erneuten Marktverwerfungen führen könnten. Auch Versuche, das Systemrisiko der Branche einzudämmen, indem man Großbanken zwingt, ihre Geschäftsaktivitäten einzuschränken, lehnt Ackermann ab (Stichwort „too-big-to-fail“). Der Bankchef verweist in dem Zusammenhang auf die Einführung einer festen Verschuldungsgrenze (Leverage Ratio) durch die Schweizerische Nationalbank. Es sei zwar unbestritten, das auch die überbordende Verschuldung einiger Institute zur Krise…



BIZ-Chefökonom kommentiert ergänzende Leverage Ratio positiv

28. Juli 2009 | Von | Kategorie: Regulierung

Der Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), William White, äußert sich im Interview mit der „NZZ am Sonntag“ zu den Ursachen der Finanzkrise und nimmt dabei das Basel II-Regelwerk vor überzogener Kritik in Schutz. „Diese ganze Krise ist nicht unter Basel II entstanden, sondern unter Basel I. Basel II ist so aufgebaut, dass jene [...]



Die Schweiz als Regulierungsspitzenreiter / “too big to fail”-Dilemma muss adressiert werden

23. Juni 2009 | Von | Kategorie: Top News

aufsichtkurveDie Schweiz ist bei ihren Bemühungen um eine neue Regulierung des Bankensektors international führend.
Als eines der ersten Länder hat sie die Eingekapitalregeln für Großbanken drastisch verschärft. So muss das risikogewichtete Eigenkapital von UBS und Credit Suisse die internationalen Mindestanforderungen nach Basel II um das Doppelte übertreffen. Darüber hinaus werden den zwei Banken auch feste Grenzen beim Verschuldungsgrad (Leverage Ratio) gesetzt. Dabei muss ihr ungewichtetes Eigenkapital grundsätzlich deutlich mehr als 3 Prozent der Konzern-Bilanzsumme betragen. Ausnahmen davon werden nur in wirtschaftlich schlechten Zeiten toleriert. „Eine vergleichbare Vorschrift besteht einzig für US-Geschäftsbanken“, analysiert der „Tages-Anzeiger“. Ergänzt werde das neue Kapitalregime…



Eigenkapitalregeln in der Finanzkrise: Hat die Bundesbank versagt?

25. Mai 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers12Das Magazin „Capital“ sieht die Deutsche Bundesbank „unter Denkmalschutz“, da die Notenbank im Zuge der Finanzkrise zwar „kläglich versagt“ habe aber nun dennoch mit weiteren Kompetenzen bei der Finanzaufsicht ausgestattet werden soll.
So hätten sich die Notenbankkollegen im Ausland beispielsweise in Sachen Eigenkapitalregime weitaus besser geschlagen. „So forderte die spanische Zentralbank bereits Jahre vor der Krise die Banken des Landes auf, in guten Jahren höhere Reserven für Kreditausfälle aufzubauen, die sie in schlechten Jahren dann wieder abbauen dürfen. Die Banco de España widersetzte sich damit den internationalen Eigenkapitalregeln. Basel II, so ihr Argument, gewähre den Geldhäusern zu viele Schlupflöcher. Dank dieser Eigensinnigkeit gingen…