Beiträge zum Stichwort ‘ Timothy Geithner ’

US-Banken fordern Erleichterungen bei Liquiditätsregeln

5. November 2011 | Von | Kategorie: Top News

liquidbaselDie Finanzinstitute in den USA befürchten Wettbewerbsnachteile infolge der neuen Liquiditätsregeln im Eigenkapitalakkord Basel III. Die „Financial Times“ und die „New York Times“ zitieren entsprechende Aussagen aus einem Brief der Finanzgruppe Clearing House an den US-Finanzminister Timothy Geithner und Notenbankchef Ben Bernanke.
Die Bank sieht in einer zugrundeliegenden Studie (Titel: „How much capital is enough?“) insbesondere durch die Definition der vorgeschriebenen Vermögenswerte, die von den Instituten als kurzfristiger Liquiditätspuffer vorgehalten werden können, einen Nachteil erwachsen. Grund sei die mögliche, flexiblere Auslegung der Baseler Regularien durch die europäischen Aufseher. „Es ist daher extrem wichtig, dass auch die US-Aufsichtsbehörden die selbe Flexibilität an den Tag legen, wie ihre europäischen Pendants“, heißt es bei der Clearing House Group.



Draghi plädiert für Transparenz bei neuem EU-Bankenstresstest

8. Juni 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

Die Börsen-Zeitung berichtet über Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet im Rahmen des G20-Gipfels, wonach die neuesten Bankenstresstests für die EU kurz vor dem Abschluss stehen. Der Test wird vom Committee of European Banking Supervisors (CEBS) durchgeführt und die entsprechenden Ergebnisse werden an die EU-Finanzminister weitergeleitet. In diesem Zusammenhang habe sich das EZB-Ratsmitglied Mario Draghi dafür [...]



Basel III-Einführung wird offenbar verschoben

4. Juni 2010 | Von | Kategorie: Top News

basel3Auf der Titelseite seiner heutigen Ausgabe berichtet das „Wall Street Journal Europe“, dass die Implementierung der Basel III-Eigenkapitalregeln für den Bankensektor über längere Transformationsfristen erleichtert werden könnte.
Dabei beruft sich das Blatt auf informierte Kreise. Die internationalen Regulatoren würden derzeit auf einen Kompromiss hinsteuern, der zwar einerseits strikte Anforderungen an das Eigenkapital der Finanzinstitute vorsehe, andererseits jedoch – als Zugeständnis an die Branche – einen späteren Einführungszeitpunkt für die Regularien vorsieht. Das Blatt spricht dabei über eine graduiertere Implementierungsphase über das Jahr 2012 hinaus. Hintergrund seien in erster Linie die Einwände Japans, Deutschlands und Frankreichs, die auf eine langsamere Regelumsetzung gedrängt hätten – aus Sorge vor signifikanten Kapitallücken im jeweiligen nationalen Bankensektor. Verwiesen wird zudem…



USA setzen Europa bei Regulierung unter Druck / Stresstest und Basel III im Fokus

27. Mai 2010 | Von | Kategorie: Top News

aufsichtkurveDie US-Administration und die dortige Finanzaufsicht versuchen die Agenda zur internationalen Finanzmarktregulierung mit neuen Maßgaben zu beeinflussen.
Wie die Financial Times Deutschland berichtet, will US-Finanzminister Timothy Geithner seine europäischen Ministerkollegen zu einer Art Stresstest für Banken nach amerikanischem Vorbild drängen. Hintergrund sind entsprechende Informationen des Fernsehsenders CNBC, welcher sich wiederum auf US-Regierungsvertreter beruft. Der Stresstest soll die Krisenfestigkeit der Banken überprüfen. Geithner wolle dieses Thema bei seinem Treffen mit dem britischen Finanzminister George Osborne und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble besprechen. Bereits vergangene Woche veröffentlichte die FTD einen Gastbeitrag von…



Einführung schärferer Regeln für Handelsbuchrisiken erst im Laufe des Jahres 2011

17. Mai 2010 | Von | Kategorie: Top News

testsDie Bankenbranche hat bei der Reform der Eigenkapitalunterlegung von Risiken im Handelsbuch Zeit gewonnen.
Zum Abschluss des Besuchs von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier in Washington, scheint es zumindest partiell eine Einigung auf die Einführung schärferer Bankeneigenkapitalregeln zu geben – wenn auch mit deutlicher zeitlicher Verschiebung. Demnach wird die restriktivere Eigenkapitalunterlegung der Handelsbuchrisiken von Banken nicht wie geplant zum Jahresanfang 2011 implementiert. „Beide Seiten arbeiten noch daran, sich auf ein gemeinsames Datum für das spätere Inkrafttreten zu verständigen“, berichtet die Börsen-Zeitung. Die Nachrichtenagentur Reuters merkt dazu an, das beide Seiten nun einen Einführungstermin im Laufe des nächsten Jahres ausarbeiten wollen. Grundlage der…



Ein Jahr nach dem Lehman-Crash: Regulierungspläne im Fokus

14. September 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers7Unter dem Titel „Ein Jahr danach“ blickt die Börsen-Zeitung auf die Lehman-Pleite und die Finanzmarktkrise zurück.
Als eine entscheidende Ursache der Krise wird „die arroganzstrotzende Gesinnung weiter Teile der Finanzwirtschaft, Banken einer gewissen Größenordnung seien ‚too big to fail’“ beschrieben. Dabei bewertet das Branchenblatt die bei einigen Bankern zu diagnostizierende Uneinsichtigkeit durchaus kritisch. Deren Kritik an der verweigerten staatlichen Rettung von Lehman Brothers sei nicht angebracht: „Diese Leute wären wohl lieber in ihrer Scheinwelt geblieben und hätten unverdrossen weitergezockt.“ Die Lösung des Dilemmas der Märkte könne nur in einer besseren Prävention liegen – hier seien Politik und Aufseher prinzipiell auf dem richtigen…



Warum die deutschen Banken die Verlierer des G20-Gipfels sein könnten

4. September 2009 | Von | Kategorie: Top News

papers1Die „New York Times“ beleuchtet die Gipfel-Agenda der US-Regierung für das anstehende G20-Treffen in Pittsburgh und erklärt, dass US-Präsident Barack Obama auf einen internationalen Regulierungskonsens drängen will, der höhere Kapitalpuffer im Bankensektor nach sich zieht.
Insbesondere systemrelevante und besonders risikoreich agierende Banken sollen dabei höhere Eigenkapitalanforderungen auferlegt werden. „Das ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem sicheren Finanzsystem. Wir sollten uns bei der konkreten Umsetzung nicht allzu viel Zeit nehmen“, werden Aussagen von US-Finanzminister Timothy Geithner wiedergegeben. Das Blatt äußert jedoch eine gewisse Skepsis, ob an diese Punkt ein Kompromiss mit Europa und Asien…



Stresstest-Methodik für US-Banken könnte enttäuschen

22. April 2009 | Von | Kategorie: Top News

tickerDie Nachrichtenagentur Bloomberg hat aktuell eine kritische Analyse der von der US-Finanzaufsicht implementierten Stresstests für die 19 größten Banken des Landes veröffentlicht.
Zwei Monate nach Ankündigung der Tests hätte sich das Modell in der öffentlichen Betrachtung von einer ursprünglich angedachten, bankinternen Überprüfung der Eigenkapitalpuffer quasi zu einer Allzweck-Lösung für die Probleme der Finanzmärkte gewandelt. Die Investoren sollten ihre Erwartungen an die für den kommenden Freitag angekündigte Offenlegung der Test-Methodik unbedingt zurückschrauben – ansonsten müsse mit breiter Enttäuschung am Markt gerechnet werden. „Es hat 10 Jahre gebraucht, um Basel II auf den Weg zu bringen – und dennoch haben die Modelle versagt“, betont Josh Rosner, Managing Director beim Investment Research-Dienstleister Graham Fisher & Co., mit Blick auf die internationalen Eigenkapitalregeln…