Beiträge zum Stichwort ‘ Unicredit ’

Auslandsbanken erhalten Übergangsfrist bei US-Derivateregeln

7. Juni 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Die US-Notenbank Fed hat gestern den ausländischen Banken hinsichtlich der neuen Derivatehandelsregeln nach dem Dodd-Frank-Finanzmarktgesetz in den USA eine zweijährige Übergangszeit eingeräumt. „Das Institute of International Bankers, ein Sprachrohr gemeinsamer Interessen zahlreicher internationaler Finanzdienstleister in den USA – darunter Bank of China, Barclays, BNP Paribas, Commerzbank, Deutsche Bank, UBS, Unicredit und die deutschen Landesbanken -, [...]



Kreis der systemrelevanten Banken soll verkleinert werden / Commerzbank Streichkandidat?

9. Oktober 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

SystemrelevanzDie Anzahl der als systemrelevant eingestuften Geldhäuser könnte diese Woche reduziert werden.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ könnten die morgen im Financial Stability Board (FSB) versammelten Bankenaufseher die Liste der 29 systemrelevanten Banken auf internationaler Ebene zusammenstreichen. Die Aufseher seien zu der Einsicht gekommen, dass der Zusammenbruch einiger der aufgeführten Banken keine allzu große Gefahr für die Stabilität der Weltwirtschaft mehr darstelle. Hinzu komme, dass einige Finanzkonzerne eine Restrukturierung durchgeführt hätten, teilt „Bloomberg“ mit. Den ursprünglichen Planungen zufolge sollen die Banken, die als „too big to fail“ identifiziert…



Basel III: Moody’s sieht Schrumpfkur für deutsche Banken / Ausnahme für Genossen?

18. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Top News

basel3_2Die genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ Bank und WGZ Bank sowie Landesbanken müssen möglicherweise weniger Liquidität für Krisenzeiten vorhalten als andere deutsche Institute.
„Bankgenossen winken Vorteile bei Basel III“, erkennt die Financial Times Deutschland. Hintergrund sind mögliche Sonderregeln für Verbundbanken im Zuge der Verhandlungen im Baseler Ausschuss zu neuen Liquiditätsvorgaben unter Basel III. Die nächste Sitzung des Gremiums ist für den morgigen Tag anberaumt. Dem Bericht zufolge haben mehrere Länder, „darunter Deutschland, Frankreich, Brasilien, Italien und Japan“, ein Diskussionspapier erarbeitet, wonach „weltweit für Spitzeninstitute, die in Verbünden agieren, laxere Liquiditätsregeln gelten sollen als für andere Banken“. So könnte es erlaubt sein, einen geringeren Mittelabfluss in Krisenzeiten zu…



„Kernkapital-Ranking“ als Indiz für Zersplitterung des deutschen Bankenmarktes

27. August 2010 | Von | Kategorie: Top News

artikelIn einem Beitrag für „die bank“ wertet Dirk Franke, Direktor im Bundesverband deutscher Banken (BdB), eine Studie des britischen Branchenblatts „The Banker“ zur aktuellen Situation und Struktur des internationalen Bankensektors aus.
Naturgemäß legt der BdB-Direktor dabei besonderen Fokus auf die hiesigen Privatbanken. Gerade ein Ranking der Institute nach ihrer Kernkapitalausstattung erscheint interessant. Hier habe sich die Deutsche Bank „ertragsstark und mit deutlich gesteigertem Kernkapital“ im Kreis der internationalen Top 25 behaupten können. Die Commerzbank habe die Spitzengruppe nach Kernkapital mit Platz 27 und 42,5 Mrd. US-Dollar nur knapp verfehlt. Weiter heißt es: „Außerhalb des eigentlichen Ranking, da zur UniCredit Group gehörig, folgt die HypoVereinsbank als Nummer drei im Bund der…



Basel III im Kommen – Firmen sollten sich Finanzierungen schnell sichern

18. August 2010 | Von | Kategorie: Basel III

boezDie Warnungen vor einer Kreditklemme bei Unternehmensfinanzierungen scheinen derzeit eher unberechtigt.
Die Börsen-Zeitung fasst positive Einschätzungen von Stefan Behr, Leiter des Firmenkundengeschäfts im deutschsprachigen Raum und Mittelosteuropa bei der Royal Bank of Scotland (RBS), zur aktuellen Lage bei der Unternehmensfinanzierung zusammen (Titel: „Banken drehen den Kredithahn auf“). Nach Ansicht Behrs befinde sich die Unternehmensfinanzierung in Deutschland derzeit auf einem „Zwischenhoch“. Unternehmen würden auf der Suche nach Finanzierungen derzeit sehr günstige Konditionen vorfinden. Doch die Firmen sollten sich zeitnah um Kredite bemühen – da die Bedingungen in absehbarer Zeit schlechter werden könnten. So heißt es zusammenfassend: „Denn die große…



Keine Einigkeit der Banken in der Regulierungsdebatte

3. Februar 2010 | Von | Kategorie: Top News

fingerprintsTrotz immer neuer Regelvorschläge von Politik und Regulatoren gelingt es den Banken nicht, sich auf eine einheitliche Position für die anstehenden Konsultationen zu verständigen.
Vor dem Hintergrund der Diskussionen auf dem Davoser Weltwirtschaftsgipfel erkennt die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ einen Streit um die Ausrichtung der künftigen Bankenregulierung zwischen dem Vorstandsvorsitzenden der Commerzbank, Martin Blessing, und Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann. Eine Verständigung in der „anstehenden Regulierungsschlacht“ erscheine derzeit unwahrscheinlich. „Die Interessen sind zu gegensätzlich. Da ist ein tiefer Riss“, kommentiert ein ungenannt bleibender Banker. Die „Gefechtslinie“ verlaufe zwischen den Instituten mit großer Investmentbanking-Sparte (u.a. Goldman Sachs, Deutsche Bank) und den restlichen Banken (genannt werden Commerzbank, Unicredit). Während…



Banken spekulieren auf Kernkapitalquote von 8 Prozent als Mindestanforderung

9. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Top News

aufsichtkurve„Das Thema Eigenkapital bekommt für die Banken in nächster Zeit zentrale Bedeutung, vor allem wegen der Beschlüsse von Pittsburgh“, so die treffende Aussage des Bankenanalysten bei der LBBW, Olaf Kayser.
So löste die jüngste JP Morgan-Studie zum zusätzlichen Eigenkapitalbedarf europäischer Banken breite Reaktionen aus. Das Handelsblatt sieht die Großbanken nun um Kapital „wetteifern“. Die Süddeutsche Zeitung erkennt: „Die Kapitallücke klafft.“ Obwohl es aktuell noch keine detaillierten Vorgaben der Regulierer gebe, kristallisiere sich eine neue Zielmarke heraus. „Wir gehen davon aus, dass die meisten Banken mittelfristig mindestens eine Kernkapitalquote (Tier 1) von acht Prozent erreichen müssen“, zitiert das Handelsblatt den JP Morgan-Analysten…



Abgang des HVB-Risikochefs sorgt für “Unruhe”

9. Juni 2009 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Aufgrund des überraschenden Abgangs des Risikochefs diagnostiziert die Financial Times Deutschland „Unruhe“ in der HypoVereinsbank (HVB). Wie die Bank mitteilte, scheidet der bisherige Risikovorstand Henning Giesecke in „gegenseitigem, freundschaftlichem Einvernehmen“ Ende Juli aus dem Unternehmen aus. Er werde sich nun „neuen beruflichen Herausforderungen“ außerhalb der Unicredit-Gruppe stellen, zitiert die Börsen-Zeitung aus der HVB-Mitteilung. “Wieder einer [...]