Beiträge zum Stichwort ‘ Union Investment ’

Interview mit Union-Investment-Finanzchef zum Thema Regulierung

28. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Regulierung

Der Finanzchef der genossenschaftlichen Fondsgruppe Union Investment, Ulrich Köhne, kritisiert im Interview mit der „Börsen-Zeitung“ die bisweilen unkoordinierte Regulierungsoffensive in Europa: „Viele politische Akteure folgen einem alten Medizinergrundsatz: ,Viel hilft viel.’ “Das sei falsch. Man dürfe nicht Quantität mit Qualität verwechseln. Union Investment begrüße grundsätzlich alle Regulierungsvorhaben, die dem Schutz der Anleger und der Schaffung [...]



Plädoyer für Eigenkapitalunterlegung von Finanzaktiva

3. September 2010 | Von | Kategorie: Basel III

papers3Nach Ansicht von David Milleker und Stefan Sauerschell, Chefvolkswirt und Fondsmanager bei Union Investment, sollte der dritte Baseler Eigenkapitalakkord ein „Korsett“ für alle Finanzakteure sein.
Die Experten loben in einem Beitrag für die Financial Times Deutschland einleitend die Grundausrichtung von Basel III. „Basel hat das Ziel, die Geschäftsaktivität einer Bank so zu regulieren, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit der Bank minimiert wird.“ Man müsse jedoch immer das Systemrisiko des Bankensektors im Blick haben. So sei die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Bank nicht unabhängig von der Ausfallwahrscheinlichkeit anderer Institute. Diese Interdependenz beschreiben die Autoren mit folgendem Beispiel: „Es entsteht eine ähnliche Situation wie im Kino, wenn ein Zuschauer aufsteht, um seine eigene…



Liquiditätsrisiko muss stärker in den Fokus genommen werden

13. November 2009 | Von | Kategorie: Riskmanagement

risiko2„Die Kardinalfrage: Welche Risiken können wir uns leisten?“, titelt der „Platow Brief“ über einem Beitrag, der die Ergebnisse der 4. Risikomanagement-Tagung von Union Investment beleuchtet.
Nach Ansicht des Risiko-Experten von der Uni Basel, Henner Schierenbeck, bedürfe es zur Beantwortung dieser Frage auch der Berücksichtigung des Liquiditätsrisikos, das im Extremfall zur Marktilliquidität führen könne. Die angemessene Erfassung von Liquiditätsrisiken sei entscheidend für das gesamte Risikomanagement und letztendlich auch für die Bilanzierung. Der Experte nahm hier Bezug auf die international kontrovers geführte Debatte über Bewertungen. Zu den größten Problemen und Meinungsdiskrepanzen komme es in Extremsituationen. „So geben Kritiker dem Fair Value-Ansatz im Rahmen von IFRS und US-GAAP…



Finanzbranche hat Kritik an “Value at Risk” ignoriert

22. Juli 2009 | Von | Kategorie: Top News

varDie in finanzmathematischen Verfahren und Modellen angewandte Kennziffer “Value at Risk” (VaR) steht seit geraumer Zeit in der Kritik.
Dabei wird die Frage gestellt, ob die gängigen Risikomodelle der Banken in ausreichendem Maße in der Lage sind, die Komplexität an den Finanzmärkten zu erfassen, und ob es ihnen gelingt, zeitnah auf Extremereignisse zu reagieren. Hans Geiger, emeritierter Professor am Institut für schweizerisches Bankwesen der Universität Zürich, kritisiert jetzt in einem Beitrag für den “Tages-Anzeiger” die Risikokennzahl “Value at Risk” (VaR) als das “dümmste Risikomaß” – zumindest in Anwendung auf die Regulierung von Banken. Über die Zeit habe sich VaR zur universellen Kennzahl der Branche entwickelt. Geiger erklärt: „Der VaR gibt an, welchen Wert der Verlust einer bestimmten Position mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit bei einer definierten Halteperiode nicht überschreiten wird. Beläuft…



Warnung vor Pauschalkritik an „Value-at-Risk“ / Neue Ansätze im Fokus

26. Mai 2009 | Von | Kategorie: Riskmanagement

var„Die Quantifizierung von Anlagerisiken gehört zu den elementaren Herausforderungen im Asset Management. Ziel ist es, die abstrakten Risiken mit konkreten Werten und Kennzahlen zu belegen, um sie so für den Portfoliomanager handhabbar zu machen“, erklärt Alexander Schindler, Vorstandsmitglied von Union Investment, in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung.
Die hierbei angewandten finanzmathematischen Verfahren und Modelle – insbesondere die Kennziffer „Value-at-Risk“ (VaR) – stünden jedoch seit geraumer Zeit in der Kritik. Hier werde die Frage gestellt, ob die gängigen Risikomodelle in ausreichendem Maße in der Lage sind, die Komplexität an den Finanzmärkten zu erfassen, und ob es ihnen gelingt, zeitnah auf Extremereignisse zu reagieren. Der Autor warnt in dem Zusammenhang vor überzogener Pauschalkritik und verweist darauf, dass erste Ansätze in der…



“Risikomanagement am Beginn einer weiteren Ausbaustufe”

4. Mai 2009 | Von | Kategorie: Riskmanagement

In einem Essay-Beitrag für das Anlegerblatt “Euro am Sonntag” sieht Alexander Schindler, Vorstandsmitglied bei Union Investment, das Risikomanagement in der Finanzbranche “am Beginn einer weiteren Ausbaustufe”. Schindler unterzieht die bislang angewandten finanzmathematischen Risikomodelle einer kritischen Analyse und fordert die Ergänzung des Risikomanagements um eine stärkere Erfahrungskomponente. Qualifizierte und selbstständig denkende Manager sollten Entscheidungen auf Basis [...]