Beiträge zum Stichwort ‘ WGZ Bank ’

WGZ Bank: Eigene Reputationsrisiken im Blick

18. November 2013 | Von | Kategorie: Riskmanagement

Die WGZ Bank will in Zukunft verstärkt im grauen Kapitalmarkt aktiv werden. Hintergrund ist die mittlerweile erfolgreiche Regulierung dieses Segments, die einen Markteintritt plausibel erscheinen lasse, berichtet die „Börsen-Zeitung“ in einem Hintergrundbericht. Der Gesetzgeber habe mittlerweile Lehren aus Skandalen wie dem Fall Madoff gezogen und verlange die Trennung zwischen Verwaltung und Verwahrung der Vermögen. Das [...]



Trennbankengesetz: Genossenschaftsbanken sehen ihr Geschäftsmodell in Gefahr

5. April 2013 | Von | Kategorie: Top News

Die genossenschaftlichen Banken sehen ihr Finanzmodell durch das nationale Trennbankengesetz in Gefahr.
Dies verdeutlicht Frank Westhoff, Vorstandsmitglied der DZ Bank, in einem Gastkommentar für die heutige Ausgabe der „Börsen-Zeitung“. Zwar gebe es bei der Genossenschaftlichen FinanzGruppe in Deutschland „bereits heute eine weitgehende Arbeitsteilung in Wholesale Banking, das überwiegend von den Zentralbanken angeboten wird, und Retail Banking, das bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken angesiedelt ist“, betont Westhoff – der dabei explizit auf die rechtliche, wirtschaftliche und operationale Selbstständigkeit der Einheiten hinweist. Die neue Vorgaben stellten jedoch die Funktion der Spitzeninstitute der Gruppe, DZ Bank und WGZ Bank, in Frage. Diese halten Wertpapiere für die…



EU-Einlagensicherung: Genossenschaftsbanken suchen gutachterliche Hilfe

11. November 2010 | Von | Kategorie: Regulierung

Die Volks- und Raiffeisenbanken haben in der Auseinandersetzung um die von der EU geplante einheitliche Einlagensicherung für Banken ihre Position jetzt durch ein wissenschaftliches Gutachten untermauern lassen. Thomas Hartmann-Wendels vom Seminar für Betriebswirtschaftslehre und Bankbetriebslehre an der Uni Köln und Manfred Jäger-Ambrozewicz vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) stellen in einem vom BVR beauftragten Gutachten [...]



Staatsanleihe-Risiken deutscher Banken im Fokus

28. Juli 2010 | Von | Kategorie: Riskmanagement

staatsanleihenrisikoIm Rahmen der Stresstests haben die deutschen Banken ihre Staatsanleihenengagements veröffentlicht – wenn auch teilweise erst im Nachlauf der Ergebnis-Publikation.
Dabei hat sich herausgestellt, dass die DZ Bank zu den größten Gläubigern der gebeutelten PIGS-Staaten (Portugal, Irland, Griechenland und Spanien) gehört, merkt die Börsen-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe an. Bereinigt um Absicherungsgeschäfte bezifferte das genossenschaftliche Spitzeninstitut das Engagement auf 8 Mrd. Euro. Andere deutsche Privatbanken sind deutlich weniger in den Schuldenländern aktiv. So teilte die Deutsche Bank gestern mit, dass man in Portugal, Irland, Griechenland und Spanien – nach Absicherung – Positionen im Volumen von rund 2 Mrd. Euro habe. In Italien – ein Land, das bislang lediglich als gefährdet gilt – haben die Positionen unter dem Strich einen Umfang…



Stresstest-Ergebnisse stoßen auf gemischte Reaktionen / HRE als medialer Gewinner

26. Juli 2010 | Von | Kategorie: Top News

papers7Die mit großer Spannung erwarteten Ergebnisse des EU-Bankenstresstests sind wie vorab kommuniziert, am vergangenen Freitag Abend veröffentlicht worden und stoßen erwartungsgemäß auf ein großes Medienecho.
Zwar hielt sich der federführende Ausschuss der europäischen Bankenaufseher (CEBS) nicht minutiös an den Zeitplan – so waren die aggregierten Ergebnisse Punkt 18 Uhr noch nicht auf der Website des CEBS abrufbar – doch die fünfminütige Verzögerung löste keine Unruhe aus. Die Kommentatoren der Tageszeitungen sehen im Nachlauf der Ergebnis-Präsentation jedoch keinen Anlass zum Jubel aufgrund der Tatsache, dass 13 von 14 deutschen Banken des Stresstest bestanden haben. „Wertloses Zeugnis“…



14 deutsche Banken werden Stresstest unterzogen

8. Juli 2010 | Von | Kategorie: Top News

committeeWie erwartet, hat der Ausschuss der europäischen Bankenaufseher (CEBS) gestern Abend erste allgemeine Details zur Ausgestaltung der nächsten Runde von EU-Bankenstresstests veröffentlicht.
Insgesamt soll an 91 EU-Banken das Stressszenario angelegt werden. Die zu prüfenden Institute repräsentieren 65 Prozent des EU-Bankensektors. Die Ergebnisse der Tests sollen wie geplant am 23. Juli veröffentlicht werden. Nach Angaben der Bundesbank haben alle angefragten deutschen Kreditinstitute einer Teilnahme an den Tests zugestimmt. Damit sei keine Vorfestlegung bezüglich individueller Veröffentlichungen von Ergebnissen verbunden, hieß es. An den Tests nehmen insgesamt 14 deutsche Banken teil, die gemeinsam mehr als 60 Prozent des deutschen Marktes abbilden. Das CEBS führt dabei folgende Institute auf: Deutsche Bank, Commerzbank und die BayernLB (nahmen alle drei schon am letzten Stresstest teil) – sowie…