Beiträge zum Stichwort ‘ Wolf Schumacher ’

Aareal Bank-Chef fordert Regulierungsmoratorium

26. November 2012 | Von | Kategorie: Regulierung

Vor den Folgen einer unkoordinierten Bankenregulierung warnt der Chef des Wiesbadener Immobilienfinanzierers Aareal Bank, Wolf Schumacher, im Gespräch mit „Euro am Sonntag“.
„Wir müssen in der Tat aufpassen, dass wir den Bogen nicht überspannen. Banken sind Wirtschaftsunternehmen und müssen Gewinne erwirtschaften. Bei einer vernünftigen, zielgerichteten Regulierung gibt es aber tatsächlich noch erheblichen Verbesserungsbedarf, denn die kumulierten Auswirkungen der neuen Vorschriften hat bis heute niemand untersucht“; so Schumacher. Folgend beschreibt der Banker die Notwendigkeit, eines konkreten Fahrplans für die Umsetzung von Regelvorgaben für die Branche. „Die Branche weiß bis heute nicht, wann die verschärften…



Kritik an dramatischem Regulierungs-Appell der Banken

26. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Top News

papers13Mit Basel III haben sich die Banken offenbar abgefunden – nun richten die Banken ihre Regulierungskritik neu aus. Dabei versucht man jegliche nationale Sonderwege abseits der internationalen Regulierungsagenda zu verhindern.
In einer dramatisch formulierten Erklärung warnte der Bundesverband deutscher Banken (BdB) gestern vor einer Benachteiligung infolge unkoordinierter und überzogener Regulierung. Wortwörtlich heißt es: „Über die internationalen Eigenkapitalanforderungen hinaus belasten die Bankenabgabe, die neuen Finanzierungsanforderungen der Einlagensicherung und die geplante Finanzaktivitätssteuer die deutschen Banken. Die Bonusregelungen erschweren die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Banken zusätzlich erheblich. Fazit: Wir sind durch die nationale Gesetzgebung international nicht mehr konkurrenzfähig. Im Gegenteil, wir sind massiv…



Basel III zum „Sankt-Nimmerleins-Tag“?

17. August 2010 | Von | Kategorie: Top News

papers3Die strittige finale Regelfestlegung beim Basel III-Akkord steht weiter im Fokus der Wirtschaftspresse.
„Deutschland gegen alle“, so die Überschrift des Tagesspiegels zur derzeitigen Verhandlungssituation im federführenden Baseler Ausschuss. Die Zeitung beruft dabei auch auf die jüngsten Informationen der Nachrichtenagentur Reuters, wonach eine Mehrheit der Länder im Gremium eine harte Kernkapitalquote von sechs bis acht Prozent befürworte (vgl. RMRG vom 13.8.). „Für die deutschen Banken würde das bedeuten, dass sie Milliarden frisches Kapital aufnehmen müssen – oder aber ihre Kreditvergabe einschränken“, heißt es. Bislang müsse das Kernkapital vier Prozent der gesammelten Risikoposten betragen. Zum Kernkapital hinzu komme das Ergänzungskapital. „Es haftet nur, wenn die Bank liquidiert wird. Gemeinsam bilden sie das Eigenkapital.“ Diese Quote müsse acht Prozent betragen…